Wenn ein Kind …

Wenn ein Kind kritisiert wird,
lernt es, zu verurteilen.

Wenn ein Kind angefeindet wird,
lernt es, zu kämpfen.

Wenn ein Kind verspottet wird,
lernt es, schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind beschämt wird,
lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird,
lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind ermutigt wird,
lernt es, sich selbst zu vertrauen.

Wenn ein Kind gelobt wird,
lernt es, sich selbst zu schätzen.

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird,
lernt es, gerecht zu sein.

Wenn ein Kind geborgen lebt,
lernt es, zu vertrauen.

Wenn ein Kind anerkannt wird,
lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird,
lernt es, in der Welt Liebe zu finden.

(Quelle unbekannt)

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

8 Kommentare zu “Wenn ein Kind …”

  1. Elisabeth

    Liebste Dori,
    besser und besser… das fühlt sich an wie eine Lichtsäule, die Worte und Sätze nach oben hin beginnen zu leuchten… so ist es…
    Herzlichst Elisabeth

  2. Christa

    Liebe Dori,

    ein schöner Text ist das, den du für uns ausgesucht hast. Ich habe ihn bereits mehrmals gelesen und viel darüber nachgedacht. Sicher ist der Sprung ins Leben für die letzten sieben Kinder, denen sehr viel Urvertrauen mit auf den Weg gegeben wurde, leichter.
    So traurig sich diese Verse auch lesen, ABER die Lage ist für die ersten vier Kinder nicht hoffnungslos. Schließlich werden auch diese Kinder erwachsen und können lernen ihre Kindheit in der Vergangenheit zu lassen und selbst Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Dieser Weg mag steinig sein aber ob der andere leichter ist, das mag ich nicht beurteilen.

    In treffe in meiner ehrenamtlichen Beratung öfter auf Menschen, die die besten Voraussetzungen für ein gelingendes Leben hatten und trotzdem nicht zurecht kommen.

  3. Norbert Glaab

    Liebe Dori,
    das Kind lebt immer in uns.
    Deshalb wäre es schön, wenn wir uns gegeseitig so behandeln würden

    LG
    Norbert

  4. andrea2110

    Liebste Dori, wie wundervoll diese Worte. Ich sehe das auch ähnlich wie Christa, die ersten 7 Kinder werden auch ihren Weg machen. Es gehört alles zu unserem Leben und wenn “zu” einfach geht, dann werden wir vielleicht nicht stark genug. Manchmal ist es auch gut, für etwas gerade zu stehen, alles zu tun, um seine Träume zu erfüllen. Wir können sehr viel tun- jeder Einzelne von uns-, dass es immer mehr Kinder (und übrigens auch Erwachsene) gibt, die positive Erfahrungen machen…und Energie folgt der Aufmerksamkeit, stell Dir mal vor, wie sich diese guten Gedanken in die Welt ausbreiten werden….Allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  5. Dori

    Liebste Elisabeth,

    eine Lichtsäule nach oben - das ist eine schöne Vorstellung. Wir alle haben aus unserer Kindheit unser ganz eigenes Paket mit auf den Weg bekommen, für die einen fühlt es sich schwer an, für die anderen ist es wiederum ganz leicht. Wir können uns entscheiden, ob wir es den ganzen langen Weg tragen wollen oder ob wir es irgendwann einmal abnehmen und ohne weitergehen.

    Lichtvolle Grüße und alles Liebe für Dein Vorhaben
    von Dori :-)

  6. Dori

    Liebe Christa,

    danke für Deinen Kommentar.

    Warum das so ist, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Vielen Menschen fehlt auch ganz einfach das “Glücksgen”. Sie haben alles, was es braucht, um glücklich zu sein, sind es aber doch nicht.

    Ich persönlich habe mich immer schon gefragt, warum nicht mehr in die Erziehung der Kinder investiert wird. Damit meine ich nicht die Schulbildung oder das Handy und das Laptop mit 10.

    Schön, dass Du hier warst.

    Viele liebe Sonnengrüße
    von Dori

  7. Dori

    Lieber Norbert,

    aber das tun wir doch bereits alle, die wir uns hier “treffen”.
    Und fragen unser eigenes Inneres Kind in regelmässigen Abständen, ob es ihm gut geht und was es sich wünscht von uns.

    Danke, dass Du hier warst.

    Viele liebe Sonnengrüße von
    Dori :-)

  8. Dori

    Liebste Andrea,

    schön ist ja, dass wir uns um Kinder kümmern können. Denn sie sind ja auch unsere Zukunft, irgendwie. Ich würde aus heutiger Sicht auch ganz anders an die Förderung meiner Kinder herangehen also noch vor 30 Jahren. Ich hab es zwar so gut ich kommte (damals) gemacht, aber es war eine ganz andere Zeit. Der ganze Fokus lag auf guter Schulbildung, Ausbildung, solider Beruf, “gutes” Geld verdienen. Niemand hat vom Inneren Kind, von der Entfaltung von Potential, Lebensaufgabe, Bestimmung oder sonstiges gesprochen. Jetzt wandeln sich die Menschen langsam, und Werte gewinnen wieder an Bedeutung. Darüber freue ich mich, und ganz besonders freue ich mich, dass ich nun zwei kleinen Kindern beim Heranwachsen zusehen kann in diesen Zeiten des Wandels. Ich finde das hochgradig spannend.

    Allerliebste Herzensgruße,
    ich seh Dich,
    Dori :-)

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