Wenn ich mutig wäre….

Morgens am Rhein. Meine Lieblingsstelle zum Walken. Ich bin cirka 1 Stunde insgesamt unterwegs, und der Fluß gibt mir Ruhe und Kraft.

Den Hinweg nehme ich unten am Fluß, und den Rückweg durch diese wunderschöne Allee.

Ich begegne vielen netten Menschen, fast alle haben einen Hund, und mit den meisten kommt man ins Gespräch, so wie mit der netten Frau mit dem Rhodesian Ridgeback. Ich frage sie nach ihrem Beruf (schließlich braucht man für solch einen Hund eine Menge Zeit) und sie antwortet: ich bin Künstlerin. Ich bin Fotografin! Wow denke ich. Sie sagt das mit solch einer Selbstverständlichkeit, man spürt mit jedem Wort, wie sie ihren Beruf liebt und wie sie dahinter steht, voller Enthusiasmus. Nach einer Weile trennen sich unsere Wege, und sie sagt: vielleicht treffen wir uns wieder mal hier? Ganz bestimmt, sage ich.

Auf dem Rückweg durch “meine” Allee visiere ich eine Bank an. Dort will ich mich hinsetzen und eine Weile den Blick auf den Fluß geniessen, er liegt so schön da in der Morgensonne, ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit durchflutet mich. Das Leben ist sooo schön.

Kurz bevor ich meine Bank erreiche, lässt sich ein Mann darauf nieder. Mist denke ich, ich wollte doch alleine dort sitzen. Na ja, dann setze ich mich eben dazu. Sein Labrador-Rüde fängt Bällchen und ist total aufgeregt und voller purer Lebensfreude.

Wir sitzen ungefähr 5 Minuten nebeneinander, da wendet er sich mir zu, nimmt die Sonnenbrille ab, schaut mir in die Augen, und sagt: ich heiße Peter. Und WER bist Du?

Ich heiße Dori, antworte ich. Da lächelt er mich an und sagt: Dein Name spielt für mich eigentlich keine Rolle. Ich möchte wissen, WER Du bist?

Ich werde unsicher und denke, was will der “Typ”? Aber er schaut irgendwie gütig, und ich fange an zu erzählen: also ich bin Sekretärin, ich arbeite in Düsseldorf, habe zwei erwachsene Kinder…..

Er unterbricht mich und sagt: Ich will nicht wissen, was Du arbeitest. Ich will wissen, WER Du wirklich bist? Was ist Deine ESSENZ?

Sprichts, steht auf, ruft seinen Hund, wünscht mir einen schönen Tag und sagt: ich würde mich freuen, Dich hier mal wiederzusehen, und geht von dannen. Und lässt eine völlig irritierte Dori auf der Bank zurück, die sich fragt:

WER BIN ICH?

Nachdenklich kehre ich nach Hause zurück, jetzt habe ich wohl für die nächsten Tage mal eine richtige “Denksportaufgabe”.

Ich fahre mein Laptop hoch, schaue in meine Mails, und Jürgen hat mir einen Link zu einem Youtube-Video geschickt, und ich bin einfach nur sprachlos. Woher kann er denn auf die Entfernung hin wissen, was gerade in mir vorgeht?

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit vielen guten Gefühlen und sage allen Lesern:
schön, dass Du hier warst.

Namasté, Dori

30 Kommentare zu “Wenn ich mutig wäre….”

  1. Anna-Lena

    Das sind packende Momentaufnahmen, die du geschildert hast.
    Wenn man solch eine direkte Frage unvermittelt gestellt bekommt, gerät man sicher aus den Fugen, das wäre mir nicht anders gegangen.

    Deine Denksportaufgabe mache ich auch mal zu meiner - eine spannende Frage.

    Vielleicht finden wir Antworten.

    Herzlich,
    Anna-Lena

  2. Dori

    Liebe Anna-Lena,

    passend dazu ist, dass ich an diesem Wochenende keine “Termine” habe - lächel. Das soll wohl alles so sein.

    Schön, dass Du hier warst.

    Ein schönes Wochenende für Dich,
    Dori :-)

  3. Barbara

    Liebe Dori,
    diese “Denksportaufgabe” WER BIN ICH beschäftigt mich auch sehr oft. Allerdings bin ich bei meinem Grübeln noch zu keinem wirklich befriedigenden Ergebnis gekommen. Aber der Weg zur Erkenntnis ist eben weit und manchmal sehr schwierig. Ich bin schon ein bisschen älter, aber vielleicht bekomme ich noch ein paar gute Jahre geschenkt und werde klüger.
    Ich danke Dir für Deine Blogs, die ich immer sehr erwarte. Siehelfen mir wirklich.
    Viele Grüße von der Elbe
    Barbara

  4. Dori

    Liebe Barbara,

    schön - dass Du hier kommentiert hast. Seit Deiner letzten Mail habe ich mich oft gefragt, wie es Dir geht, dort an der Elbe :-)
    Wo es übrigens sehr schön ist!

    Manche Menschen brauchen halt ein bisschen länger, um bei sich selbst ganz anzukommen. Aber ich bin der Meinung, dass alleine die Absicht zählt. Wie der Weg dann aussieht, und wie lange er dauert, ist individuell und verschieden.
    Gerade heute morgen hat mich ein Freund angerufen, der im “zarten Alter” von 57 Jahren nun endlich angekommen ist. Ist das nicht schön?

    Ich sende Dir ganz viele liebe Grüße
    aus Neuss, alles Liebe für Dich
    von Dori :-)

  5. Babs

    Die große Frage des Lebens, auch meine und die von so vielen… Wer bin ich? Wo will ich hin? Habe ich überhaupt ein Ziel, welches? Was ist meine Lebensaufgabe? Ob ich es je herausfinde..?

    Dori, diese Begnung ist ja der Hammer! (warum passiert mir das nicht, hihi). Und sie passt total in dein gegenwärtiges Sein, deine Suche. Hat auch mit deinem vorigen Post zu tun. Wie stimmig! Wahnsinn.

    Ich glaube, ich hätte mich sofort in diesen Mann verknallt. ;-) Ist ja wie im Roman. Solche Dinge verursachen bei mir genau den Schubs, den es braucht, um aus einer alten Rille zu springen.

    Eine ähnliche Begegnung hat bei mir einmal einen neuen Weg aufgezeigt. Ich saß an der Bar und langweilte mich, weil meine Freundin neben mir ins Gespräch mit ihrem Liebsten vertieft war.
    Ich fing aus der “Not heraus” ein Gespräch mit einem sehr jungen Mann an, der offensichtlich nicht doof war, angenehm anders.

    Irgendwann fragte ich ihn, wie ich auf ihn als Mann, so auf den ersten Blick, wirke (also stellvertretend für alle Männer). Und bitte ganz ehrlich. Da meinte er, wie eine Sekretärin (bin ich). Buah. Ich war geradewegs schockiert über meine offensichtlich steife und konservative Ausstrahlung, so wollte ich niemals wirken!
    Es folgte meine Bitte um “Verbesserungsvorschläge” für eine sensuellere, weiblichere Ausstrahlung. Er meinte, ich solle mir (die kurzen) Haare wachsen lassen, ein Bob würde mir in seinen Augen gut stehen.
    Wie dankbar war ich für diese Begegnung, der Gedanke ließ mich nicht mehr los.

    Kurz darauf begab ich mich in eine Be-Handlung bei einem exotischen Heiler. Auch er meinte, ich solle an meiner Weiblichkeit im Äußeren arbeiten, so dass sie durch meine “Hülle” hindurchscheinen kann. Da war’s dann endgültig passiert.

    Ich habe mir sofort die Haare wachsen lassen und bin bis heute total glücklich damit. Alle Reaktionen darauf waren positiv. Vieles hat sich seither in mir und im Außen geändert. Ich hatte nie wieder das bis dato “männlich-harte” Selbstbild.

    Auch in dir ändert sich offen-sichtlich (!) gerade etwas, das sich im Außen zeigen wird. Ich freue mich schon darauf, es an dir zu erkennen.

    Liebes, ich nehme mir heute eine Auszeit, weil ich meine eigene Party bis heute Nacht 2 Uhr mit mir selbst gefeiert habe. Schön war’s, hihi. Wird daher nix mit Treffen, ich hänge lieber ab. Rufe dich aber später noch an.

    *drück*
    Babs

  6. Jürgen

    Entfernung? Was ist das? Sind wir nicht alle EINS und stehen deshalb früher oder später vor den gleichen Fragen? Von Katherine Sharp stammt der Satz: „Irgendwann in unserem Leben begeben wir uns auf die Reise. Es wird die längste Reise sein, die wir je unternommen haben. Es ist die Reise, auf der wir uns selbst suchen.“ Und ist nicht gerade hier und jetzt die Zeit, in der immer mehr Menschen erwachen, über den Tellerrand blicken, und wissen wollen, WER sie sind - und WARUM?

    Aus dem Song gefällt mir vor allem folgende Strophe:

    “Was, wenn wir alle dazu bestimmt wären, zu tun, wovon wir insgeheim träumen? Um was würdest du bitten, wenn du wüsstest, dass du alles haben kannst? So wie die mächtige Eiche im Herzen eines einzelnen Samens schlummert, sind da solche Wunder vielleicht auch in dir und mir?”

    JA, das sind sie! Wage es, zu wachsen. Wage es, zu blühen. Wage es, Früchte zu tragen und sie auch voller Vertrauen loszulassen und zu teilen. Wage es, zu LEBEN!

    Wenn Du an diesem freien Wochenende über Dich nachdenkst, dann stelle Dir vielleicht weniger die Frage, wer Du bist, sondern triff eine klare Entscheidung, WER DU SEIN MÖCHTEST für den Rest Deines Lebens. Und entscheide Dich gut, denn vielleicht hast Du nur dieses eine, wer weiß das schon so genau!

    Ich wünsche Dir wichtige und wegweisende Erkenntnisse und vor allem den Mut und die Kraft, sie auch Schritt für Schritt mit Leben zu füllen.

    Alles Liebe,
    Jürgen

  7. GZi

    Das waren ja wunderbare Begegnungen, die Du hattest und die Dich und uns alle zum Nachdenken anregen heute. Wer sind wir, wo kommen wir her und wo wollen wir hin - die Pfade sind nicht gerade, sie schlängeln sich und manchmal verzweigen sie sich auch. Vielleicht müssen wir auch irgendwann erkennen, dass wir noch einmal ein Stückchen zurück gehen müssen, um eine übersehene (zuerst nicht gewollte) Abzweigung zu nehmen. Wohl dem, der dann auch den Mut hat, tatsächlich zunächst zurück zu gehen, um dann (besser) vorwärts zu kommen…

  8. Ingeborg

    Liebe Dori,
    Dein Blog ist so erfrischend…ich komme immer wieder gerne bei Dir vorbei!!!
    Wer bin ich? Warum sollte ich mein Selbst fixieren wenn alles in Bewegung ist
    und alles miteinander verbunden ist? Kann ich alle Facetten des Ganzen erkennen?
    Für mich ist das Leben unsere Reise……und unsere Seele möchte so gerne unsere Reisebegleiterin sein….wenn unsere Persönlichkeit unserer Seele einen klaren Platz gibt, führt sie uns Schritt für Schritt sowohl im geistigen als auch im materiellen Bereich. Ich übe mich mit meinen Gefühlen präsent zu sein, das ist meine Grundlage für Entscheidungen, auch für weitreichende … ich persönlich lege mich nicht fest wer ich für den Rest meines Lebens sein möchte…meistens vertraue ich dem Tanz des Lebens, denn ich habe nur begrenzten Überblick darüber, was ich alles zu lernen habe und welches die geeignete Rolle dafür ist.
    Alles Liebe von Ingeborg

  9. Dori

    Liebste Babs,

    ich DANKE Dir für unser heutiges Gespräch - wie immer sehr konstruktiv, für mich sowieso.

    Diese BEGEGNUNG war wirklich der absolute Hammer. Hellblau/türkisfarbene Augen. Der Mann war viel älter als ich, und er wirkte sehr WEISE.
    Mit verLIEBEN hatte das gar nix zu tun - vor allem nicht, weil ich derzeit nicht offen bin für so etwas.

    Ich betrachte die schönen Begegnungen in meinem Leben mehr als je zuvor als GESCHENKE, oder als Botschaften, um die ich das Universum ja gebeten habe - zauberlächel.

    Das innere Kind zufrieden stellen, und die seelischen Grundbedürfnisse ausgleichen, darauf kommt es mir im Augenblick sehr an.

    Schön, dass es DICH gibt.
    Namasté, Dori :-D

  10. Dori

    Liebster Jürgen,

    NATÜRLICH hast Du Recht. Wir sind alle verbunden, wir sind alle EINS.
    Dennoch: DU hast die Gabe, immer die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu schreiben.

    Ich bin DANKBAR für all die Menschen, die mich in meinem Leben derzeit begleiten, einmal begleitet haben, und begleiten werden. DANKE.

    Schön, dass Du HIER warst.
    Dori :-D

  11. Dori

    Liebste Gesa,

    ich bin im Moment in einer wunderschönen Energie, meiner EIGENEN. Das kommt daher, dass ich mich seit einer Weile mal NUR auf MICH konzentriere. Das brauche ich von Zeit zu Zeit, je älter ich werde, immer mehr.
    Und da ich zur Zeit das Gefühl habe, die ganze Welt umarmen zu können, finden wahrscheinlich auch diese schönen Begegnungen statt.

    Schön, dass Du hier warst.
    Liebe Sonnengrüße von
    Dori :-D

  12. syntaxia

    Liebe Dori,
    etwas ließ mich stutzen. Ich wäre sicher auch nicht spontan genug gewesen den Mann zu fragen, weil es mir hier beim Lesen natürlich eher auffällt.

    Er sagte: “Ich heiße Peter. Und wer bist du?”

    Nun, und wer ist er? Der Name ist vielleicht auch nicht so wichtig…
    Möglicherweise hätte er dir die Gegenfrage auch nicht beantworten können.
    Darum ging es ihm auch nicht, wahrscheinlich wollte er etwas anstoßen, das hat er geschafft! :-)

    Ich freue mich mit dir über deine so positiven Begegnungen!

    ..grüßt dich Monika

  13. Dori

    Liebste Ingeborg,

    ich FREUE mich immer sehr, wenn Du mal wieder hier warst, und kommentierst.
    Oft denke ich, das kannst du doch gar nicht schreiben, Dori.
    Aber dann schreib ich es doch.

    Ich befinde mich eigentlich seit einigen Jahren im Wandel, aber niemals zuvor ist es so offensichtlich gewesen, dass das ALTE keine Werte mehr hat in meinem Leben. Dafür muss ich auch erst einmal mein Sicherheitsbedürfnis loslassen und anerkennen, dass ICH der einzige Mensch bin, der mir diese Sicherheit geben kann. Es dauert, aber es wird :-)

    Schön, dass Du hier warst.
    Liebe Sonnengrüße von
    Dori

  14. Ingeborg

    Liebe Dori,
    danke, daß Du es genau so schreibst….welch eine Bereicherung!!!

  15. Dori

    Liebste Ingeborg

    danke :-D

  16. Dori

    Liebste Monika,

    ich bin in keiner Weise spontan, wenn es um Begegnungen geht, schon gar nicht mit dem ANDEREN Geschlecht. Aber irgenwie war ich auf der Bank in einer Situation, in der ich nicht weg konnte, und zuHÖREN und hinSCHAUEN musste.

    Schön, dass Du hier warst :-)
    Dori

  17. Jürgen

    http://www.chakrablog.de/2008/04/16/wer-bist-du/

    Das zeigt mal wieder, dass das Leben und andere Menschen doch die besten Lehrer sind. Wir können noch so viel lesen und uns einbilden, wir hätten es verstanden, aber es sind diese kleinen Aha-Erlebnisse, die uns wirklich zum Weiterdenken und Handeln bewegen. Keine Weisheitsgeschichte, kein Blogbeitrag (nicht einmal die eigenen) und kein Buch können die Begegnungen ersetzen, die nur für uns und unsere seelische Entwicklung arrangiert werden und genau zur richtigen Zeit stattfinden - dann, wenn wir bereit sind, die Botschaft wirklich mit Leben zu füllen.

    Alles Liebe,
    Jürgen

  18. Jürgen

    Ingeborgs Kommentar hat mir gezeigt, dass mir ein großer Fehler unterlaufen ist. Selbstverständlich kannst Du nicht entscheiden, wer Du “für den Rest Deines Lebens” sein möchtest. Vielmehr sollte die Frage in jedem Augenblick sein: “WER, WAS und WIE möchte ich in anbetracht der Situation sein, in der ich mich JETZT gerade befinde?”

    Davon abgesehen, finde ich es trotzdem hilfreich, sich einmal über die grundlegenden Werte klar zu werden, für die man stehen möchte. Und dafür bietet sich ein verregneter Sonntag ja sehr gut an.

  19. Ulf Runge

    Liebe Dori,

    könnte es sein, dass Du die Künstlerin getroffen hast, um Bestätigung dafür zu bekommen, dass Dein eingeschlagener Weg zu einer selbstständigen Profession der richtige ist?

    Könnte es sein, dass der Wildfremde Dich getroffen hat, um Dir die Chance zu geben, Dich zu fragen, wie es über die Profession und die Familie und über alles andere hinaus, über das “man sich so definiert”, wie Du Dich selber definierst?

    Könnte es sein, dass Du, sprich Dein Unterbewusstsein, genau diese beiden Menschen “bestellt” hat?

    Liebe Grüße,
    Ulf

  20. Radegundis

    Ganz spontan wurde ich an “Johannes” erinnert!

  21. Elisabeth

    Liebste Dori,
    mir fehlen die Worte, ich sitze da und schmunzle… begegnen uns im Leben doch immer zur richtigen Zeit die richtigen Menschen, was auch immer sie uns sagen und zeigen wollen… was auch immer wir zu lernen haben…
    Der Mann hat dir schöne Impulse gegeben… und hier stellt sich nun nicht einmal mehr die Frage, ob du ihn wiedersiehst… für diesen Moment war er da, in deinem Leben, und hat ein bisserl was durcheinander gebracht und aufgewühlt… *schmunzel*
    Allerliebste Herzensgrüße zu dir, Elisabeth

  22. Dori

    Lieber Jürgen,

    das habe ich tatsächlich vor 2 Jahren gebloggt - ich hatte es - ehrlich gesagt - vergessen!

    Es hat soo viele Stationen in meinem Leben gegeben, und so vieles, worüber ich mich definiert habe. Aber das ist alles nicht mehr vorrangig. Und wen interessierts, ob ich gerade zum zweiten Mal Oma werde? Richtig. Und natürlich freue ich mich riesig auf mein zweites Enkelkind, aber diese “Rollen” stehen für mich nicht mehr im Vordergrund, so wie früher. Eigentlich kann man es so nennen: ICH bin “übrig” geblieben.
    Und dieses Ich verlangt nach einer neuen Definition.

    Danke für Deine Kommentare,
    schön, dass Du hier warst,
    Dori

  23. Dori

    Lieber Ulf,

    da freue ich mich aber, von Dir mal wieder zu hören ;-)

    Ganz genau das habe ich gestern zu einer Freundin gesagt. Ich hatte das Gefühl, die Begegnungen waren irgendwie wie von einem anderen Stern. Natürlich hat mir wer auch immer diese beiden Menschen geschickt.
    Denn schon Tage zuvor hörte ich immer wieder die innere Stimme, die keine Ruhe gab: fahr an den Rhein.

    Wenn Dir das Wort “Correlation” etwas sagt, dann weißt Du vielleicht auch, worauf ich warte. Wir werden sehen.

    Schön, dass Du hier warst lieber Ulf.
    Viele liebe Sonnengrüße von
    Dori :-)

  24. Dori

    Liebste Radegundis,

    meinst Du die Bibel damit?

    Lieben Gruß - Dori

  25. Dori

    Liebste Elisabeth,

    ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich ihn wiedersehe. So plötzlich, wie er aufgetaucht ist, war er auch wieder verschwunden. Ich glaube, hier ging es “nur” um die Botschaft. Mir habe immer solch schöne Begegnungen am Rhein, ich sollte wirklich öfter dort sein. Es sind nur 5 km, und ich walke lieber aus der Haustüre heraus, als mich erst ins Auto zu setzen.
    Aber es ist jedes Mal irgend etwas Besonderes, wenn ich dort bin.

    Schön, dass Du hier warst, Du Liebe.
    Hab einen schönen Sonntag. Gottseidank ist es nicht mehr 36 Grad und die Temperaturen sind wieder Dori-Temperaturen :-D

    Dori

  26. Jürgen

    Wenn ich dieser weise Mann auf der Bank gewesen wäre, hätte ich mich sehr über folgende Antwort von Dir gefreut:

    “Ich bin, die ich bin.”

  27. andrea2007

    Liebste Dori, das könnte eine Begegung sein, die Du erfunden hast, so toll und beeindruckend ist die:-) Im Ernst, waoh…Deine Ausstrahlung wird täglich stärker und “besser” und Du ziehst genau das in Dein Leben, was Du brauchst… Jetzt brauchtest Du vielleicht die Begegnung mit einer Frau, die Künsterin IST und die Frage, wer DU bist…Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht…Allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  28. Radegundis

    Nein, nicht die Bibel. Es ist “Johannes” von Heinz Koerner, liebe Dori.

  29. Dori

    Liebste Andrea,

    du wirst es miterleben :-D

    Schön, dass Du hier warst.

    Allerliebste Herzensgrüße von Dori

  30. Dori

    Danke, liebste Radegundis.

Einen Kommentar schreiben: