
Ich bin das Land,
meine Augen sind der Himmel,
meine Glieder die Bäume.
Ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier um Mutter Erde zu beherrschen,
oder sie auszubeuten,
Ich bin selbst Natur.
(Hopi, Volk des Friedens)
Dieser Eintrag wurde
am Montag, den 17. Mai 2010 um 22:00 Uhr erstellt
und ist in der Kategorie Allgemein, Indianische Weisheiten, Leben, Schönheit, Spiritualität, Symbolik, Umwelt, Verantwortung, Wahrheit, Werte, Zuhause zu finden.
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am 17. Mai 2010 um 23:15 Uhr.
Liebe Dori,
diese Worte gefallen mir sehr.
Der Blickwinkel, der sehr oft hörbar wird, dass der Mensch die Welt (Natur) zerstört, wirkt auf mich sehr einseitig und beschuldigend, zumal nur wenige Menschen dazu bereit sind Einbußen bei Komfort und Luxus hinzunehmen, um die Natur zu verschonen.
Viel besser gefällt mir der Blickwinkel aus diesem Hopi-Gedicht, dass der Mensch die Welt (Natur) ist.
Wer zerstört, zerstört sich folglich auch selbst.
Vielen Dank für den schönen Blickwinkel,
besser und besser,
Gaba
am 18. Mai 2010 um 5:39 Uhr.
Liebe Dori,
je länger ich auf Mutter Erde wohne, um so inniger fühle ich mich mit ihr und allem verbunden und ich kann verstehen, was die Hopi damals schon gesagt haben. Als junger Mensch war ich oft viel zu abgelenkt, mit all dem Neuen was ich noch zu lernen hatte. Heute sehe ich jeden Tag wie alles mit allem verbunden ist. Und ich freue mich, das es immer mehr Menschen gibt, die eben so empfinden. Die Katastrophe im Golf von Mexiko ist eine von vielen Auswirkungen, die menschliche Gier ausgelöst hat.
Danke für Deinen Beitrag dazu.
Sonnige Grüsse
Anka
am 18. Mai 2010 um 10:33 Uhr.
Liebe Gaba,
schon als Kind habe ich mich für alles interessiert, was irgendwie mit Indianern zu tun hatte (nicht nur wegen Winnetou). Heute liebe ich die indianischen Weisheiten, weil sie kurz und knapp das beschreiben, was wichtig ist und wo meine Aufmerksamkeit hin möchte. Und dass ich in diesem großen und weiten Universum nur ein ganz winziger und kleiner Punkt bin, und dennoch mit allem verbunden, was ist.
Allerliebste Sonnengrüße von Dori
am 18. Mai 2010 um 10:35 Uhr.
Liebe Anka,
mit 20 habe ich mir überhaupt keine Gedanken um oder über die Natur gemacht, ich bin allerdings auch nicht so erzogen worden, wie so viele nicht in der damaligen Zeit. Die Menschen waren ganz einfach mit dem Anhäufen von materiellen Dingen beschäftigt, nach dem Krieg.
Wie schön, dass unser Bewußtsein nun wächst und wir uns immer mehr zu dem hingezogen fühlen, woher wir ja auch entstammen, zum Ursprung, zur Mutter Erde.
Viele liebe Sonnengrüße von Dori
am 18. Mai 2010 um 20:27 Uhr.
Wahnsinnig schön……Danke!
Earth my body,
Water my blood,
Air my breath
and Fire my soul…..
Liebe Grüße
Grey Owl
am 18. Mai 2010 um 20:59 Uhr.
ich habe früher immer gerne Indianerfilme gesehen. Erst heute habe ich verstanden, was mich daran so fasziniert hat. Es war die Demut, die die Indianer der Natur zollten.
Seitdem mir das klar ist, ist mein Begriff von Demut gewaltig in mir gewachsen. So ist mir heute auch bewusst, was naturkonformes Verhalten bedeutet und was alles ein Samenkorn ist - in der heutigen Zeit besonders auch das Wort - Bekommt alles für mich immer klarere Bedeutung. Angst vor Wirtschaftskrisen oder der Gleichen - nein eher nicht, eher sehe ich darin eine Chance der Veränderung - neue Aufgaben.
Und die Sonne scheint, auch wenn da gerade mal Wolken sind.
Liebe Grüße, Thomas
am 18. Mai 2010 um 21:41 Uhr.
Oh liebe Grey Owl,
wie schön ist das denn? Ich kannte es so noch nicht.
Allerliebste Herzensgrüße von Dori
am 18. Mai 2010 um 21:43 Uhr.
Lieber Thomas,
ich auch. Ich würd jetzt mal so behaupten, ich war in meinem früheren Leben eine Indianerin. Wie auch immer. Allerdings hat sich dies für mich erst mit dem Älterwerden entwickelt. Das Bewußtsein hat bei mir noch einmal einen Kick bekommen mit der Großmutterrolle, bald 2-fache. Schön ist das, Wurzeln, kleine Menschen, denen man all sein Wissen, welches ich nicht bekommen konnte, vermitteln darf.
Ich wünsch Dir eine tolle Zeit auf Deinem Botter,
Dori
am 19. Mai 2010 um 0:31 Uhr.
Ich erinnere mich noch sehr gut an den mahnenden Ausspruch von Ludwig Erhard “MASS Halten!” in den 60′ger Jahren. Er wurde ausgelacht!!
Dann was ich hier erlebe: z. B.: beim Einkauf = Plastiktueten-Verbrauch noch und noecher!!
“Erster Kindergeburtstag” = SUPER PARTY usw.
BIG, Bigger, ……