Der esoterische Zeigefinger

(Kennst Du das auch? Ein neuer Beitrag in dieser Rubrik :-) )

Vorweg noch einmal möchte ich klarstellen, dass ich aus meinem täglichen - alltäglichen Leben schreibe. Nichts ist erfunden, nichts ist konstruiert. Nur mal so, zum Verständnis.

Also:
Du bist verlassen worden.
Dein Kind nimmt Drogen.
Dein Partner versteht Dich nicht.
Deine Eltern haben Dich nie geliebt.
Du erhälst mit 50 die betriebsbedingte Kündigung und bist arbeitslos.
Du erhälst eine angstmachende Diagnose, Du bist krank.

Kennst Du das? Und dann wendest Du Dich an einen Menschen Deines Vertrauens, der erhebt den esoterischen Zeigefinger, und sagt: JAAAAAA. Bitte vergiß nicht, Deine Seele hat sich diesen Weg selbst ausgewählt. Alles ist gut so, wie es ist.

Bingo. Da stehst Du nun da. Im tiefsten Loch aller Zeiten, siehst keinen Ausweg mehr, weißt nicht, wie es jemals wieder besser werden soll, bist völlig verzweifelt, ABER: Du bist ja selbst SCHULD. Denn Deine SEELE wollte das ja so.

Das ist mir alles zu platt, zu allgemein, und ja, auch zu VERANTWORTUNGSLOS.

Menschen, die Tag für Tag mit sehr vielen, und ich meine, MIT SEHR VIELEN MENSCHEN, umgehen müssen, wissen, dass dies so nicht funktioniert. NOCH LANGE ist nicht jeder auf seinem spirituellen Weg und weiß um die UNIVERSELLEN GESETZE. Wir können Hilfestellung geben, aber auch die funktioniert nur, wenn Hilfe von der anderen Seite auch angenommen werden möchte.

UNSERE Aufgabe ist es, WAHRE Hilfestellung zu leisten. Was nutzt es denn meiner Nachbarin, deren Sohn beim Drogendealen von der Polizei aufgegriffen wurde, wenn ich sage: Und vergiß nicht, Deine Seele hat diesen Weg gewählt? Wobei mir, in diesem ganz speziellen Fall, diesmal zum ersten Mal in meinem Leben - aufgrund der Dramen, die sich da auftun -jegliche Worte fehlen.

Ich mag diesen “esoterischen Zeigefinger” und die “Licht und Liebe”-Geplänkel-Sätze nicht, wenn nicht WIRKLICH etwas Authentisches dahinter steht, etwas GRUNDEHRLICHES.

Wieviele Helfer-Menschen lernte ich kennen, die selbst riesengroße Probleme haben. In all den Jahren, wo es mir selbst nicht gut ging, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, therapeutisch mit anderen Menschen zu arbeiten. Vielleicht steche ich hier jetzt auch in ein Wespennetz. Aber mich wollten schon Menschen “heilen”, die weitaus schwerwiegendere Probleme hatten als ich. Und diese Energien lasse ich in meinem Leben nicht zu.

In diesem Sinne, schau Dir die Hilfe genau an, die Dir jemand geben möchte.

Lichtvolle Grüße von Dori :-)

28 Kommentare zu “Der esoterische Zeigefinger”

  1. Susanne Eichenberger

    Liebe Dori

    Bravo, man könnte es nicht besser formulieren! Viele Menschen nehmen sich für furchtbar wichtig, anstatt sich und seine Mitmenschen auch einmal einfach ernst zu nehmen.

    Danke Dir für diesen wundervollen Beitrag!

    Liebe Grüsse, Susanne

  2. faithful angel

    Grossartig!!! Ganz aus meiner Seele gesprochen - und das tut so wohl!!

  3. Christa

    Guten Morgen Dori,

    ein schöner Beitrag, der mir aus der Seele spricht.

    Erwischt hat’s mich bei deiner Aufzählung. Alles nicht unbekannt.

    Einen lieben Gruß aus Mannheim
    Christa

  4. Norbert Glaab

    Ja Dori, so ist es, Menschen versuchen anderen zu helfen, damit sie selbst nicht an sich arbeiten müssen.
    Nur, wer an sich arbeitet, wird nie mit auf andere zeigen.

    Denn wenn ein Finger auf den ANDEREN zeigt, zeigen drei auf DICH.
    Versuchs mal :-)

    Zu erkennen ist allerdings auch eines, wenn jemand so vom Schicksal gebeutelt wird, sollte irgendwann mal ein erwachen stattfinden.

    Dann ist jedoch sanfte Hilfe angesagt. Jeder Mensch bestimmt sein Tempo selbst.

    Daraus ergibt sich einen Gegenfrage:
    Warum erfährst gerade Du davon????? :-)
    http://lebensfreude-blog.de/?p=977

    Dennoch ist Deine Darstellung völlig OK.!

    LG
    Norbert:-)

  5. Artur

    Hallo Dori,

    nach meinem jetzigen Wissen, muss ich Dir total recht geben.

    Liebe Grüße

    Artur

  6. Sonnenwanderin

    Liebste Dori,

    welch ein wundervoller Beitrag wieder von dir, Dankeschön.

    Ich habe mich auch oft dabei ertappe, anderen helfen zu wollen, statt mir selbst zu helfen. Allerdings ohne den esoterischen Zeigefinger, sondern durch zuhören, Halt geben, einfach da sein.

    Die Licht und Liebe Sätze erzeugen manchmal bei mir ein fades Gefühl, so, als sage man sie einfach daher und alles andere richtet sich schon von allein.

    So ist es aber nicht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und sollte nach Möglichkeit allein spüren, wenn er Hilfe braucht, sich selbst erkennen und erst wenn er erkennt, dass er alleine nicht weiter kommt, sich Hilfe suchen.

    Diese Hilfe kann durchaus spiritueller Natur sein, aber dann bitte von Menschen, die wissen, was sie tun und nicht, weil sie damit von ihren eigenen Problemen ablenken.

    Ich wünsche dir einen zauberhaften Tag,
    herzlichst,
    die Wanderin

  7. Dori

    Liebe Susanne,

    danke für Deinen Kommentar. Ich entscheide von Mensch zu Mensch - da pflichte ich der Wanderin völlig bei - wie meine Hilfestellung aussieht. Es gibt immer noch sehr sehr viele Menschen, die spirituell nicht auf dem Weg sind oder noch nicht auf dem Weg sind, aber das muss man ganz einfach respektieren.

    Viele liebe Sonnengrüße von Dori :-)

  8. Dori

    Liebe Faithful Angel,

    hugs and kisses - Dori :-)

  9. Dori

    Liebe Christa,

    bis auf die Drogen hatte ich alles aus der Aufzählung.
    Von daher weiß ich auch, wovon ich schreibe.

    Viele liebe Grüße nach Mannheim
    von Dori :-)

  10. Dori

    Lieber Norbert,

    warum ich gerade davon erfahre? Ganz einfach. Ich mag diese pauschalen esoterischen Sprüche ganz einfach nicht mehr hören.

    Es betrifft mich auch nicht selbst, denn wenn ich Hilfe brauche, weiß ich, an wen ich mich wenden muss, und mir wird sofort geholfen. Aber ein lieber Mensch aus meiner Umgebung, der sich ratsuchend an einen “spirituellen Lehrer” gewandt hat, bekam genau diesen Zeigefinger, was natürlich nicht sehr hilfreich ist in der akuten Situation.

    Ich gebe Dir natürlich Recht, dass irgendwann einmal ein Erwachen stattfinden sollte. Aber die Betonung liegt auf “sollte”. Denn wenn der Mensch nicht erwachen “möchte”, hilft meine Erkenntnis und meine Erfahrungen da auch nicht weiter.

    Viele liebe Sonnengrüße
    Dori :-)

  11. Dori

    Lieber Artur,

    herzlichen Dank für Deine Bestätigung.

    Viele liebe Sonnengrüße
    Dori :-)

  12. Dori

    Liebe Wanderin,

    auch Dir lieben Dank für Deinen Kommentar. Zuhören, da sein, Halt und Unterstützung anbieten, sofern es gewünscht ist, und einfach authentisch und in seiner Mitte bleiben, ist oftmals angebrachter als irgendein Spruch, der vielleicht stimmen mag, mit dem ich den verzweifelten Menschen aber gar nicht erreichen kann.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag mit vielen guten Gefühlen,
    Dori :-)

  13. Grey Owl Calluna

    Liebe Dori!
    Das ist wohl auch noch mein Problem,….ich bin zu ungeduldig mit den Menschen, die noch “nicht so weit sind”. Gebe ich zu…….Ich weiß, da muss ich auch noch was ändern.

    …und was das Helfen lassen betrifft,….ich helfe mir selbst am besten,…und weiß, dass meine Seele diesen Weg gewählt hat.
    Sei lieb gegrüßt
    Grey Owl

  14. Babsi

    liebste dori

    auch hieer kommt es wieder auf die art des helfens an, zum richtigen zeitpunkt, in der richtigen situation,..das verlangt auch etwas feingefühl.
    ich persönlich glaube schon, dass hinter meinen geschichten ein besonderer sinn steckt und mach mir dies auch in schweren zeiten bewußt.
    aber wenn ich schon tief unten bin möchte ich ganz sicher nicht hören, dass ich mir selbst das ausgesucht habe. ich brauche auch sätze, die für mich greigbar sind und wo ich auch noch einen sinn realitätsbezug sehen kann.
    ich helfe übrigens sehr gern anderen menschen und werde es auch weiterhin tun..und mich dabei auch im blickwinkel behalten.

    liebste helfende grüße von babsi

  15. andrea2007

    Liebste Dori, ich finde Deinen Beitrag erfrischend ehrlich und offen und wahr… Auch ich suche mir sehr genau aus, von wem ich mir helfen lasse…zum Glück gibt es ja auch noch anderen Menschen, als die, die Du beschreibst. Und ich hatte oft grosses Glück… Manchmal bin ich mit meiner Entwicklung meinen Helfer allerdings “über den Kopf gewachsen”, da war die gemeinsame Zeit einfach vorbei und es trat jemand anderes in mein Leben… ich bin dankbar für jeden, der mir in meiner persönlichen Entwicklung weitergeholfen hat.

    Manch einer wird erst durch seine persönlichen Probleme und deren Lösung zu einem “Helfer”, denn dann ist da auch die Basis von Empathie und Erfahrung; wenn er aber selber noch voll mittendrin steckt, dann sehe ich das auch kritisch…

    Allerliebste Grüsse zu Dir, Andrea

  16. Dori

    Liebste Grey Owl,

    ich war auch mal so ungeduldig. Ich dachte, ich müsste die ganze Welt therapieren und missionieren. Und hab eingesehen, dass das einfach nicht funktioniert. Die Krux ist einfach, den Menschen da abzuholen, wo er gerade steht. Und wenn er den spirituellen Weg noch nicht beschritten hat, dann werde ich ihn mit diesen Phrasen höchtens abschrecken und/oder verjagen.

    Viele liebe Sonnengrüße von Dori :-)

  17. Dori

    Liebste Babsi,

    durch Gaba und Ultramind habe ich es gelernt, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten (manchmal gelingt es mir immer noch nicht, aber ich werd immer besser und besser).
    Das hilft. Und ich bin auch nach wie vor der Überzeugung, dass ich mein Leben selbst gestalten kann, so wie ich es mir wünsche.
    Ich sende den Menschen auch Licht und Liebe, jeden Tag. Aber oft brauche ich auch eine “handfeste” Aussage, etwas Pragmatisches, das mir zeigt, dass ich auf der Erde bin. Und nicht diese sich immer wiederholenden Plattitüden.

    Lichtvolle Grüße ins schöne Wien von Dori :-)

  18. Dori

    Liebste Andrea,

    wie ich das wieder alles kenne. Ein wahrer Helfer ist der, der Dich liebevoll ziehen lässt, wenn Du Deine Lernaufgabe bewältigt hast und wenn Du ihn “eingeholt” hast. Er versucht nicht, Dich aufzuhalten und nicht, Dich an sich zu “binden”. Auch ist er Dir niemals böse, wenn Du Dich anderweitig orientieren möchtest. Er IST Liebe und muss nichts ständig betonen.
    Auch ich hatte immer wieder Helfer und habe sie immer noch. Und manchmal muss mir auch mal jemand den Kopf zurechtrücken, oder mich einfach nur auslachen :-)

    Allerliebste Sonnengrüße von Dori :-)

  19. Thomas Niegisch

    Den Zeigefinger kenne ich sehr gut von meiner Großmutter, der wirkt heute noch, obwohl sie schon 41 Jahre tot ist.
    In erster Linie kenne ich ihn mit Weißsagungen. Wenn du “das” machst, wird es dir “schlecht” ergehen. Wenn ich heute soetwas wahrnehme, dann hebe ich meine Hand zum deutlichen STOP und es ist mir egal, aus welcher Ecke die Menschen kommen.

    Es ist einfach nur erniedrigend

    liebe Grüße, Thomas

  20. gabaretha

    Liebe Dori,

    Therapeut zu sein ist nicht immer einfach.

    Manchmal schießt ein Therapeut den Ball vielleicht aufgrund seiner eigenen Emotionen und seiner Leidenschaft über das erwünschte Tor hinaus. Manchmal passt die Chemie zwischenTherapeut und Klient nicht… und manchmal macht sich ein Therapeut schlicht und ergreifend unbeliebt, wenn er seinen Blickwinkel äußert.

    Für mich besteht die Welt aus Glaubenssätzen.
    Aus meinen Glaubenssätzen - und denen der anderen Menschen.
    Wenn jemand sagt: alles ist gut - und Deine Seele hat sich das so ausgesucht…- ist es für mich nicht zwingend nötig, diesen Glaubenssatz für mich anzunehmen und zu verinnerlichen.

    Als Therapeutin sehe ich meine Aufgabe darin, dem Menschen behilflich zu sein, damit er SELBST erkennen kann, was für ihn stimmig und richtig ist
    …und erst wenn das geklärt ist, kann ich anfangen Strategien zu entwickeln oder zu finden, die die Situation (nach den Wünschen des Klienten) besser und besser gestalten können.

    Manchmal ist das eine Gratwanderung.
    Selbst wenn der Therapeut sehen kann, was schnell oder einfach zu tun wäre, heißt das noch lange nicht, dass der Hilfesuchende das ebenso sieht und auch bereit dafür ist.

    …und mein ganz persönlicher Schutz gegen das übers Ziel hinaus schießen und “zwangstherapieren” sind (unter anderem) zwei Glaubenssätze, die ich für mich gewählt und verinnerlicht habe:
    1.) Zum Wohle aller Beteiligten.
    2.) Wer mich und meine Tipps und Strategien möchte, wird mich zum richtigen Zeitpunkt finden.

    Vielen Dank für Deine offenen Worte, die mich daran erinnern, nicht leichtfertig oder verantwortungslos etwas vor mich hin zu sagen.

    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag mit viel Licht und Liebe ;-)
    Besser und besser,
    Gaba

  21. Dori

    Lieber Thomas,

    aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, und ich bin da selbst auch nicht anders, dass ich mit Abwehr reagiere, wenn ich das Gefühl habe, mir will jemand seine Meinung aufzwingen. Zeigt mir der andere aber andere Blickwinkel, dann kann ich mir zumindest überlegen, ob ich mich für einen anderen entscheide oder nicht.

    Viele sonnige Grüße von Dori :-)

  22. Christa

    Hallo Dori,

    ich bin’s noch mal. Du sahst in einem meiner Blogbeiträge Parallelen. Ich sehe viele in deinen. Weißt du was das Schöne ist? Dass es uns beiden gelungen ist das Band der Verletzungen zu durchtrennen. Das kommt, wenn man dein Blog verfolgt ganz deutlich zum Ausdruck. Ganz Besonders wenn du von deinen Kindern und deinem kleinen Mäxchen erzählst.

    Ich musste das einfach mal loswerden.
    Gruß Christa

  23. Dori

    Liebe Gaba,

    ich danke Dir für Deinen ausführlichen Kommentar, der wieder viele wertvolle Aspekte beinhaltet, was Dich und Deine Arbeit als Therapeutin betrifft.

    Ich gehe jetzt mal gar nicht so sehr auf die diversen Beispiele ein, die ich hätte und die mich zu diesem Post bewogen haben, sondern nehme jetzt meine eigene Erfahrung zur Veranschaulichung.

    Ich ging damals zum Screening Institut, wo man mir eröffnete, dass ich Brustkrebs habe. Noch vor dem Institut rief ich eine Person an, die mir am Telefon dann sagte: Du schaffst das schon, nach jedem Tunnel kommt ein Licht. Es gibt solche Beispiele in jedermanns Leben, und ich finde das traurig.

    Als vor wenigen Wochen mein Vater gestorben ist, sagte mir eine Person: und vergiß nicht, Deine Seele hat sich diesen Weg selbst ausgesucht.
    Ja, das weiß ich, und es ist auch meine tiefe Überzeugung, aber in solch einer Situation hätte ich lieber andere Worte gehört. Zum Beispiel: komm vorbei, wir reden und trinken einen Kaffee. Ich habe Zeit für Dich.

    Das habe ich mit diesem Post ausdrücken wollen, die einfachsten Dinge sind manchmal einfach wirkungsvoller.

    Ich sende Dir sonnige Grüße ins schöne Isartal

    Dori :-)

  24. Dori

    Liebste Christa,

    DANKE. Und Ende Juli kommt der kleine Mo.
    Moritz wird sein Name sein :-)

    Ich WEISS, dass es viele Parallelen gibt - bei uns beiden.

    Allerliebste Sonnengrüße

    Dori :-)

  25. Barbara

    Und dennoch… ist es in meinen Augen genau so.

    Von nichts bin ich -durch Erfahrung = Selbstbeobachtung!- mehr überzeugt als von der Aussage, dass alles, was in meinem Leben passiert, ich mir (meist unbewusst) ausgesucht habe. Ich stimme dem mit jeder Faser meines Wesens zu und erkenne es immer wieder, immer öfter. Manchmal erst im Nachhinein, doch durch aufmerksames Beobachten meiner selbst und aktives Bewusst-sein erkenne ich es immer öfter schon, während ich mich noch IM Elend befinde. Mein Blick ist immer weniger getrübt in dieser Hinsicht. Diese Entwicklung macht mich glücklich.
    Nur ich bin verantwortlich für alles in meinem Leben. Das ist ein wunderbarer, authentischer Gedanke. Er macht mich spürbar frei und selbstständig. Das klingt nun vermutlich wieder esoterisch, doch ich empfinde jedes Wort als wahr, weil ich es mit mir selbst er-lebe, weil ich bewusst darauf achte.

    Derlei Aussagen helfen meiner Erfahrung nach bei den meisten Menschen allerdings (leider) nicht, wenn sie sich mitten im Elend befinden, sich hilflos und schrecklich fühlen und keinen Ausweg sehen. Vor allem helfen sie niemandem, der mit “Esoterik-Krams” nichts am Hut hat. Da sage ich halt nichts. Da ist es die eigene Sache, sich sanft vorzutasten um zu erspüren, ob jemand überhaupt empfänglich für so etwas ist oder nicht. Meist nicht… :-/ Wenn nicht, lasse ich es einfach. Damit fühlen sich beide besser.

    In “negativen” Fall ist nur tastbare und nachvollziehbare Hilfe angesagt. Man sollte sich auch beim löblichen Samaritertum auf das Opfer einstellen, nicht umgekehrt. Sonst funktioniert gar nix und man leidet letztlich am eigenen Helfersyndrom. Meine Erfahrung.

    LG
    Barbara

  26. Brigitte

    Liebe Dori,

    Du sprichts mir hier aus dem Herzen.
    Vielen Dank für die Erinnerung.

    Herzlichst, Brigitte

  27. Dori

    Liebste Barbara,

    da bist Du ja wieder :-)

    Ich hätte es nicht treffender ausdrücken können, denn genau das ist es, was ich selbst erlebt und mir selbst, aber auch mit Hilfe anderer, erarbeitet habe. Das hat mich stark gemacht, und genau wie Du schaffe ich es immer öfter, die Dinge selbst aufzulösen, die sich auftun vor mir. Und die Zeit dafür wird immer kürzer.

    Viele liebe Sonnengrüße von
    Dori :-)

  28. Dori

    Liebe Brigitte,

    ich danke Dir für Deinen Kommentar.

    Viele liebe Grüße

    Dori :-)

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