Die Wolke
Tristestes Grau bedeckt den Himmel, nach dem strahlendschönen Wochenende mit viel Sonnenschein ganz merkwürdig. Menschen mit langen Gesichtern und fühlbar schlechter Laune im Aufzug, auf den Gängen und in den Büros. Was für eine merkwürdige Stimmung, und was für seltsame Schwingungen! Ich fühle mich sehr unwohl, hab heute morgen “vergessen” mich zu schützen und muss das sofort nachholen.
Das Gefühl macht sich breit, dass „etwas“ nicht stimmt. Eine Aschewolke über Europa, weil der Vulkan auf Island erstmals seit 1821 wieder ausgebrochen ist? Damals brodelte er zwei Jahre, bis 1823. Da frage ich mich: was wird denn mit uns, wenn er diesmal auch wieder zwei Jahre lang Vulkanasche spuckt?
Und dann denke ich, dass der Mensch mit all seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Erfindungen, Errungenschaften und Techniken eigentlich gar nichts ist im Universum, da kann er sich noch so bedeutend vorkommen.
Und dass dies vielleicht ein kleiner Vorgeschmack ist. Denn renommierte Wissenschaftler kündigen für das Jahr 2010 den Beginn mehrerer Sonnenstürme an, die durchaus die gesamte weltweite Elektrizität lahmlegen könnten. Unvorstellbar für die gesamte Menschheit. Aber wirklich unmöglich?
Wir sind ein Teil der Erde.
Jeder Teil ist meinem Volk heilig.
Jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand,
jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung,
jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes.
Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.
Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer Geburt,
wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln.
Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie –
denn sie ist des roten Mannes Mutter…
Wir wissen, dass der weiße Mann unsere Art nicht versteht.
Ein Teil der Erde ist ihm gleich jedem anderen,
denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht
und nimmt von der Erde, was er braucht.
Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind,
und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter…
Die Luft ist kostbar für den roten Mann,
denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum, der Mensch…
Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten: Die Erde ist unsere Mutter…
Schöpfer allen Lebens ist die umfassende, geheimnisvolle Macht…
Alles Leben ist Verkörperung dieser geheimnisvollen Kraft,
und die Erde zu verletzen, heißt, diese Kraft zu verachten…
Rede des Häuptlings Seattle vom Stamme der Duwamish anl. einer Landübergabe an Gouverneur Stevens im Jahr 1855

am 19. April 2010 um 12:20 Uhr.
Bitte liebste Dori, bitte schau auf meinen Beitrag von gestern und auf meinen von heute, das gibts ja gar nicht:-) Allerliebste Seelenverwandtegrüsse Andrea
am 19. April 2010 um 16:08 Uhr.
Liebste Andrea,
das wollte ich gestern schon bloggen, bin aber nicht dazu gekommen.
Ich bin nun seit Stunden damit beschäftigt, irgendwelche Reisen umzubuchen - entweder hängen die Menschen auf irgendwelchen Flughäfen fest und kommen nicht zurück, oder aber umgekehrt - können gar nicht fort aus Düsseldorf und ihre Termine wahrnehmen. Die Dame aus dem Reisebüro, mit der ich schon den ganzen Tag telefoniere, ist kurz vor dem Nervenzusammenbruch, weil einfach gar nichts mehr geht. Schöne neue Welt.
Allerliebste Herzensgrüße
Dori
am 19. April 2010 um 21:12 Uhr.
Liebste Dori, ich kann dazu aus dem NLP zitieren:
“Verwirrung ist der Anfang von Veränderung… ”
Herzlichste Abendgrüsse zu Dir, Andrea
am 20. April 2010 um 5:51 Uhr.
Liebe Dori,
die Natur zeigt uns wieder mal, dass sie sich nicht beherrschen lässt und der Mensch nur ein minimales Rädchen im großen Universum ist.
Liebe Grüße
Anna-Lena
am 20. April 2010 um 11:08 Uhr.
Liebste Andrea,
da kommt aber dann ganz schön viel an Veränderung auf mich zu
Allerliebste Herzensgrüße
Dori
am 20. April 2010 um 11:09 Uhr.
Liebe Anna-Lena,
ganz genau so sehe ich das auch - und inzwischen viele andere wieder.
Viele liebe Sonnengrüße
Dori
am 20. April 2010 um 19:03 Uhr.
Liebste Dori,
die Natur zeigt uns einmal wieder, dass sie sehr viel stärker ist als der Mensch und sich nicht so leicht bezwingen lässt. Erschreckend finde ich, dass in jedem Interview und jedem Bericht der Medien der finanzielle Seite das Hauptthema ist. Umso schöner finde ich es, dass in der Welt der Blogger andere Aspekte als wichtiger empfunden werden.
Liebe Grüße
Iris
am 20. April 2010 um 19:19 Uhr.
Liebste Dori, und Du wirst sie bravorös meistern, denn Du bist bereit dazu, oder etwa nicht?:-) Allerherzlichste Abendgrüsse Andrea
am 20. April 2010 um 22:20 Uhr.
Liebste Andrea -hihi
aber ich habe keine Angst, es ist nur alles so aufregend
Allerliebste GuteN8Grüße
Dori
am 20. April 2010 um 22:28 Uhr.
Liebste Iris,
Danke für Deine Meinung und Deinen Blickwinkel. So ist doch eigentlich immer, nicht wahr? Aber Gottseidank gibt es noch Menschen, die Tiefgang haben und die Dinge anders sehen.
Allerliebste Abendgrüße
Dori
am 20. April 2010 um 23:03 Uhr.
….ja, jetzt fuehlen wir uns alle klein und nichtig!!
Wie schnell war TSCHERNOBYL dann vergessen?! Ich erinner mich noch sehr gut daran, denn zu dieser Zeit lebt ich in Oberschwaben und die Radioaktive-Wolke kam nicht ueber die Alpen!! ……
am 21. April 2010 um 16:37 Uhr.
Liebste Radegundis,
ich kann mich noch sehr gut erinnern. Meine Kinder waren noch klein und durften tagelang nicht draussen spielen. Und keine Kuhmilch trinken. Das ganze Ausmass dieser Katastrophe konnten wir meiner Meinung nach damals gar nicht ermessen. Heute sehe ich das ganz anders.
Allerliebste Herzensgrüße nach Chicago von
Dori