Die Einladung
Liebste Dori und herziger Max, heute ist Oma und Enkel Wochenende! Wie ich mich fuer euch aus ganzem Herzen freue. Ein ganz herzliches Dankeschoen liebe Dori fuer deine Zeilen nach Chicago. Nach getaner Arbeit (priv. Alten-pflegerin)ist dein Blog fuer mich ein Lichtstrahl und das geoeffnete Fenster. Ja, es ist ein ganz besonderes Geschenk fuer mich und es erfuellt mich mit grosser Freude und Dankbarkeit. Herzliche Umarmung fuer euch beide, Radegundis Magdalena.
Diese lieben Zeilen und auch das schöne Bild erreichten mich heute aus den USA. DANKE liebe Mara!
Für meine Blogfreunde: das Mäxchen konnte nicht zu mir kommen, denn er hat seit Freitag Fieber, und seine Eltern wollten ihn dann doch nicht “abgeben”. So ist das halt bei den Babies, und es kommen ja noch viele Wochenendgelegenheiten.
In der vergangenen Woche habe ich die Tausender-Marke geknackt. Seit dem Bestehen meines Blogs hatte ich zum ERSTEN MAL über 1000 Besucher in der vergangenen Woche, und zwar 1006. JUBEL. Das erfüllt mich mit großer FREUDE und tiefer DANKBARKEIT und gibt mir die Bestätigung, dass ich mit dem, was ich tue, richtig liege und etwas bewirke. Es gibt mir selbst gute Gefühle, es macht mir Spass und ich betrachte es inzwischen als meine Aufgabe, die Kontakte - die hier entstanden sind im Laufe der letzten 3 Jahre, per Mail, per Telefon und inzwischen auch persönlich zu pflegen.
Ich wünsche Euch - Ihr lieben Leser - einen wunderschönen Sonntag - noch einmal mit der “Einladung” von Laith Al-Deen und dem wunderbaren Originaltext von Oriah Mountain Dreamer.
Von HERZ zu HERZ - Dori
Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.
Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder Deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen. Ich will wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder Deiner - dasein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst. Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: “Ja!”
Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wieviel Geld Du hast. Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.
Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist. Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast. Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit Dir zusammen bist.
(Oriah Mountain Dreamer)

am 28. Februar 2010 um 12:12 Uhr.
Gratulation, liebe Dori!!
Schön, dass du die 1000 geknackt hast!
Der feine Text ist sehr schön von Laith Al-Deen umgesetzt.
Ich mag seine Stimme und das sehr präsente Klavier im Hintergrund!
Auch dir einen schönen Sonntag!
..wünscht syntaxia
am 28. Februar 2010 um 12:37 Uhr.
Danke Dir, liebe Syntaxia!
Ich kann den Text gar nicht oft genug lesen und hören, er hat immer wieder eine andere Bedeutung.
Viele liebe Sonntagsgrüße
von Dori
am 28. Februar 2010 um 12:57 Uhr.
Ich stöberte hier ein wenig herum
DARSHANI: “Es wert sein, andächtig betrachtet zu werden!”, ist ein sehr schöner Satz …
Herzliche Grüße,
Ralph
am 28. Februar 2010 um 18:04 Uhr.
Lieber Geheimrat,
ich habe sogar schon auf Deiner Seite “gestöbert” vor 2 Tagen, aber noch nicht kommentiert
DANKE für Deinen Besuch hier,
viele liebe Sonnengrüße
von Dori, die hier gerade
im Sturmtief XYNTHIA wegfliegt
am 28. Februar 2010 um 21:07 Uhr.
Die Wege des WWW sind doch unergründlich