
Schnee fällt auf
diese Welt.
Hüllt sie ein
in unschuldiges
Weiß,
schluckt jedes
unangenehme
Geräusch.
Tief unten,
unter dieser
Schicht,
da liegen sie
verborgen.
Die Untaten,
die Lügen,
die Manipulationen,
dein wahres Gesicht.
Was nur wirst Du tun,
wenn der Schnee
geschmolzen ist?
Dori Kellers
Dieser Eintrag wurde
am Dienstag, den 2. Februar 2010 um 17:45 Uhr erstellt
und ist in der Kategorie Gedichte von Dori, Leben, Moral, Spiritualität, Symbolik, Veränderungen, Wahrheit, Wandel, Werte zu finden.
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am 3. Februar 2010 um 8:53 Uhr.
Hallo Dori,
eine kleine vorwitzige Frage zu Nachdenken:
“Gibt es auch ein schuldiges Weiß??”
“Was genau ist Schuld???”
“Eine Wahrheit oder nur ein Konstrukt unserer Gedanken?????”
Auf Deine Frage, was ich tue wenn der Schnee gescmolzen ist:
Ich beobachte wie er zu Wasser wird, - sich verflüssigt - das Fließen beginnt, wie aus dem Tropfen ein Bächlein wird, das in den großen Fluss fliest, der in das Meer strömt um dann wieder das Wasser verdampfen zu lassen, - ins nicht sichtbare - damit ich bald wieder Schnee haben kann.
(Das göttlich reine WEISS - wie das Licht - wie die wahre Liebe))
So funktioniert das der Fluss des Lebens, von der geistigen Welt in die materielle Welt.
Ich gehe jetzt beobachten, weil sich der Schnee gerade verflüssigt
Gruß
Norbert
am 3. Februar 2010 um 11:35 Uhr.
Lieber Norbert,
das ist eine berechtigte Frage
Also hier scheint heute die Sonne, der Schnee ist so gut wie weg, und was ich tue, wenn der Schnee geschmolzen ist, kann ich Dir ganz genau sagen:
Ich werd meine Nordic Walking Stöcke nehmen und loslaufen.
Sonnige Grüße
Dori
am 3. Februar 2010 um 11:49 Uhr.
liebste dori
deine gedichte beflügeln und bringen zum nachdenken. mir kommt die welt dann immer so ein bisschen vor wie eine braut, tief verschleiert. je mehr der schnee schmilzt und der schleuer fällt desto mehr kommt das glückliche bunte treiben unserer erde zum vorschein
rein….frisch erblüht…eben so wie die braut!:-))
liebste bibbergrüße zu dir nach neuss-norf
babsi
am 3. Februar 2010 um 16:09 Uhr.
Liebe Dori,
das “unschuldige” Weiß im Isartal verändert sich gerade zu einem matschigen Grau.
Sehr interessant finde ich die unterschiedlichen Blickwinkel, die sich unter dem Schnee verbergen.
In Deinem Gedicht ist nach meiner Auffassung Sorge oder Angst zu fühlen, im Gegensatz dazu Babsis positiver Blickwinkel, die unter dem Schnee glückliches buntes Treiben vermutet….
…und so schließt sich der Kreis mal wieder:
Die Welt ist so, wie Du sie siehst.
Ich wünsche Dir viele bunte Blumen unter dem schmelzenden Schnee,
sonnige Grüße aus dem Isartaler Schneematsch.
besser und besser,
Gaba
am 3. Februar 2010 um 18:13 Uhr.
Liebste Babsi,
der Schnee ist weg. Auf jeden Fall hier. Unten drunter war viel Grün und braune Erde zu sehen. Das hat mir gut gefallen. Mir gefällt die Welt ohne den weißen Schleier viel besser
Allerliebste Sonnengrüße
Dori
am 3. Februar 2010 um 18:14 Uhr.
Liebe Gaba,
nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Sonne kann ich nur sagen: Gottseidank - ich kann wieder klar sehen. Nämlich alles, was unter dem Schnee verborgen war. Und das gefällt mir gut.
Viele liebe Grüße
aus dem frühlingshaft warmen Neuss bei 5 Grad
Dori