Vergessene Weiblichkeit?
Der weibliche Weg verlangt, wie alles Gute auf Erden, seine Opfer. Er verlangt Mut, Ehrlichkeit und die Bereitschaft, sich mit Haut und Haaren auf den Prozess einzulassen. Dieser Weg ist ein privater, innerer Weg. Den Frauen, die nur ab und zu etwas an ihrer Weiblichkeit nippen, bleiben die weiblichen Mysterien verschlossen. Und das ist auch gut so.
Vergessenes weibliches ABC
Es stimmt mich oft traurig, wenn ich sehe, wie weit entfernt Frauen von ihrem weiblichen Potenzial, ihrer Weisheit und ihrer Kraft leben. Die Mehrheit heute weiß nicht, was es bedeutet, weibliche Wurzeln zu haben. Die meisten Frauen kennen die Sprache des Blutes nicht und wissen nicht, wie sie ihre Weiblichkeit nähren und heilen sollen. Sie haben weder gelernt, allein zu sein, noch Stille zu genießen, noch sind sie in Kontakt mit ihrer weiblichen Heimat. Die Frauen sind so sehr im Außen beschäftigt, dass ihr Inneres leer, kalt und verunsichert bleibt. Sie sind stolz auf ihre männlichen Qualitäten und verbannen das Weibliche aus ihrem Leben.
- Zu viele Frauen haben der weiblichen Welt den Rücken gekehrt.
- Zu viele Frauen missbrauchen ihre Weiblichkeit.
- Zu viele Frauen nehmen regelmässig Schlafttabletten oder Psychopharmaka.
- Zu viele Frauen verkaufen für ein paar Euro oder ein bisschen Anerkennung ihre Seele
- Zu viele Frauen täuschen vor, anders zu sein als sie wirklich sind
- Zu viele Frauen investieren Energie, Zeit und Geld, um sich eine tolle Maske anzueignen
- Zu viele Frauen sind abgestumpft und gleichgültig und gehen den bequemsten Weg
- Zu viele Frauen fühlen sich als Opfer und wissen nichts von ihren Visionen oder wie sie diese umsetzen können
- Zu viele Frauen sind so mit Äußerlichkeiten beschäftigt, dass sie kein erfüllendes Innenleben haben
- Zu viele Frauen vernachlässigen ihre innere weibliche Entwicklung und bleiben deshalb abhängig, unterentwickelt und unbewußt
- Zu viele Frauen nehmen ihre Gedanken so wichtig, dass sie nichts mehr fühlen
- Zu viele Frauen haben die Verbindung zu ihrer spirituellen Heimat verloren
- Zu viele Frauen haben keinen Zugang zur weiblichen mystischen Welt und sind gefangen
- Zu viele Frauen therapieren andere, ohne selbst auf dem weiblichen Weg zu sein.
Die meisten Frauen haben sich an diesen unnatürlichen Zustand gewöhnt. Das ist auch kein Wunder. Die Frauen der Welt habe eine lange Leidensgeschichte hinter sich, die nicht von einem Tag auf den anderen aufgelöst werden kann. Wir geben alle unser Bestes. Wüssten wir es besser, würden wir es besser machen. Oder?
aus dem Buch “Weibliches Manifest” von Maitreyi D. Piontek
Bildquelle: Barbara Hausser

am 17. Januar 2010 um 15:34 Uhr.
liebste dori
irgendwie passt das grade so schön zu meinem letzten post über gefühle.
ich sage ehrlich ich bin stolz darauf, eine frau zu sein, mich als frau zu spüren und auch frau zu sein.
es hat schon seinen grund, dass ich genau diese frau bin.
liebste strahlende grüße von babsi
am 17. Januar 2010 um 20:35 Uhr.
Liebe Dori
Das traurige daran ist, dass ja auch die Männer eine weibliche Seite haben und diese nicht pflegen ‘dürfen’ in unserer Leistungsgesellschaft. Dass auch sie davon krank werden, weil sich der Körper diese Gefühlslosigkeit eigentlich gar nicht leisten kann, wollen die meisten leider überhaupt nicht wahr haben und schon gar nicht darüber nachdenken. Sie könnten dabei ja etwas fühlen! Und das wäre ja nun gar nicht männlich.. wer uns nur sowas eintrichtern konnte! Unglaublich. =)
Liebe Grüsse, Susanne
am 18. Januar 2010 um 14:55 Uhr.
Liebe Dori, da sind einige Passagen im Text, die treffen auch auf Männer zu.
Zu viele Männer täuschen vor, anders zu sein als sie wirklich sind.
Zu viele Männer nehmen ihre Gedanken so wichtig, dass sie nichts mehr fühlen!!!!!!!!!!!!!!!!
Zu viele Männer haben die Verbindung zu ihrer spirituellen Heimat verloren.
Zu viele Männer therapieren andere, ohne selbst auf dem männlichen Weg zu sein.
Das war nur mal so eine Auszug.
Wie sieht es dann noch mit Ying u. Yang aus???????????
Wenn in jedem alles steckt und die Betrachtung aus holistischen Sicht geschieht?
Gruß
Norbert
am 19. Januar 2010 um 6:43 Uhr.
Liebste Dori,
Aber da ich selbst als Frau spreche
möchte ich hinzufügen, dass wahre Weiblichkeit nicht mehr gelebt wird bzw. auch nicht mehr gelebt werden kann von vielen Frauen, weil sie zum Großteil vergessen haben, was es bedeutet “Frau” zu sein…
ich schließe mich Norbert an
Rückkehr zur Weiblichkeit… Rückkehr zum Nährenden, zum Intuitiven, zur Hingabe, zur Symbiose, zur Achtsamkeit, zum Anschmiegsamen, zum sich Einlassen, zur Demut, zur Barmherzigkeit, zur Unbeflecktheit, zur Spiritualität… Dahin führt mich mein Weg…
Allerliebste Morgengrüße zu dir, Elisabeth
am 19. Januar 2010 um 8:45 Uhr.
Liebste Dori, auch ich beschäftige mich gerade zur Zeit seht mit meiner weiblichen Seite…Ja, da ist wieder ein aktuelles Thema und ein Buch im Spiel, wie so oft:-) Und da spricht mich Dein Beitrag natürlich auch besonders an. Wenn wir mal darüber hinwegsehen, wie Weiblichkeit auch mal - wie in meiner letzten Kundengeschichte- völlig übertrieben ausgenutzt werden kann- ja ich wundere mich auch bei vielen Frauen, dass sie sich ihrer Weiblichkeit manchmal nicht einmal bewusst sind.
Und ich fasse mich an der eigenen Nase, ich mit meiner Selbständigkeit und dem “ich kann das auch allein” usw, hab jahrelang auch einige meiner weiblichen Teile nicht beachtet.
Zur Zeit kommt da sehr viel hoch, erst war es mit viel Wut und Traurigkeit verbunden, jetzt kann ich es einfach annehmen- mein Leben hat mich eben über diesen Weg geführt, das ist ok und es ist ja noch lange nicht zu spät, daran etwas zu ändern:-)
Weibliche Herzensgrüsse für Dich, Du Liebe Sonnenfrau, Andrea
am 19. Januar 2010 um 11:42 Uhr.
Liebste Babsi,
Deine letzten Posts habe ich gelesen, da ist ja bei Dir ganz viel in Bewegung gekommen.
Ich freue mich, dass Du so empfindest, denn ich kenne auch Frauen, die wären lieber als Mann geboren worden.
Geniesse Deine Weiblichkeit , denn sie ist ein Geschenk für Dich.
Allerliebste Herzensgrüße
Dori
am 19. Januar 2010 um 11:45 Uhr.
Liebe Susanne,
genau so sehe ich das auch. Aber selbst wenn sie ihre weibliche Seite leben könnten, würden viele es nicht tun, ganz einfach weil sie es verlernt haben, und das finde ich so traurig. Gefühle werden - so weit sie nicht positiv sind - ganz einfach an die Seite geschoben, denn es zählt nur die Leistung letztendlich. Denkt MANN.
Ich wünsche es mir sehr, dass die kommenden Generationen andere Erfahrungen machen können und dürfen, und dass auch die Frauen endlich damit aufhören, ihren MANN STEHEN zu wollen.
Herzlichste Grüße
Dori
am 19. Januar 2010 um 11:48 Uhr.
Lieber Norbert,
davon habe ich etliche “Paradebeispiele” in meinem Umfeld. Selbst ernstzunehmende Krankheiten werden einfach ignoriert und ein Unwohlbefinden wird rigoros verneint, schlimmer noch, MANN gesteht es sich nicht einmal zu, so lange, bis die Krankheit dann die Gefühle “herbeizwingt”.
Zu viele Männer therapieren andere, ohne auf dem männlichen Weg zu sein. Das finde ich stark, aber es gibt auch sehr viele Frauen, die therapieren, ohne selbst hinzuschauen.
Aber wir sind ja auf dem Weg,
und es wird immer besser und besser und besser,
Dori
am 19. Januar 2010 um 12:04 Uhr.
Liebste Elisabeth,
wie schön - dass wir AUCH über die Männer und ihre weiblichen Seiten diskutieren
obwohl mir die Weiblichkeit der Frauen schon sehr am Herzen liegt.
Viel zu lange waren wir von unserer weiblichen Seite abgeschnitten, hatten Überlebenskämpfe durchzustehen, unsere Kinder alleine groß zu ziehen, ihnen gleichzeitig Vater und Mutter zu sein, und im Beruf unseren “Mann zu stehen”. Und irgendwann blieb die Weiblichkeit auf der Strecke.
Aber das Bewusstsein wandelt sich ja immer wieder, und nun können wir uns mit allen Erkenntnissen, die wir gewonnen haben, wieder auf die Weiblichkeit besinnen, auf die Intuition und Hellfühlig-sichtigkeit, die Barmherzigkeit, die allumfassende Liebe, die Spiritualität usw.
Eine ganz liebe Umarmung für Dich,
Dori
am 19. Januar 2010 um 12:08 Uhr.
Liebste Andrea - lächel.
Ja - es ist toll, als Frau selbstständig und unabhängig zu sein, und das möchte ich auch wirklich nicht missen. Weiblichkeit hat für mich auch nicht unbedingt etwas damit zu tun, einen Partner zu haben und von morgens bis abends sexy zu sein, sondern vielmehr, meine Gefühle - meine weiblichen Gefühle einfach verstärkt zuzulassen, und mich auf meine Rolle -und auf meine Aufgabe, die ich habe, zu besinnen.
Mag sein, dass ich von äußeren Umständen gezwungen war, anders zu leben, als ich es mir gewünscht habe, aber wichtig für mich ist, dass all die Entwicklungsschritte, die ich getan habe, mich meiner Weiblichkeit wieder nahe gebracht haben.
Allerliebste Herzensgrüße
Dori
am 19. Januar 2010 um 13:06 Uhr.
liebe dori,
hab lange nichts mehr von mir lesen lassen….war aber trotzdem oft auf deinen seiten….heute mal wieder erfreue ich mich an deinen schönen worten und gedanken….
einfach mal ganz liebe grüße
sabine
am 19. Januar 2010 um 15:01 Uhr.
Liebe Sabine,
ich freue mich, wieder einmal von Dir zu hören
Danke für Deine lieben GrÜße und bis ganz bald
Dori
am 19. Januar 2010 um 19:29 Uhr.
Liebe Dori
auf der anderen Seite waren die Chancen noch nie so gut wie heute, dass beide Geschlechter das wieder lernen können. So wir auch bereit sind dieses Wagnis einzugehen.
Liebe Grüsse zentao
am 19. Januar 2010 um 20:02 Uhr.
Lieber zentao,
ich freue mich über das neue Bewusstsein. Ob Mann oder Frau, völlig gleich.
Die “alten” Sicherheiten gilt es loszulassen, ohne dies können wir nicht zu neuen Erkenntnissen gelangen. Über uns selbst.
Herzliche Grüße
Dori
am 19. Januar 2010 um 20:42 Uhr.
Liebste Dori,
ich bin auch froh, dass ich mich als Frau annehmen kann und alles an und in mir akzeptiere und meine Gefühle lebe, Schmerzen sprechen lasse und einen Zugang zu meiner Seele gefunden habe. Es hat lange gedauert, aber ich lasse es zu, was mein Körper und meine Seele mir mitzuteilen haben, ich erlebe mich als Ganzheit, früher war ich ein auseinandergerissenes verlorenes Menschlein, das nicht wusste, wo es hingehört und sich in Abhängigkeiten gestürzt hat aus Angst.
Ich wusste noch nicht einmal was Angst ist, warum ich mich selbst nicht mag, warum
Heute sag ich Darum, weil alles Sinn macht und ich wunderbar gemacht bin
Ich habe auch ein schönes Buch “Königin und wilde Frau” Lebe was Du bist von Anselm Grün und Linda Jarosch ,
Alles Liebe und Gute
herzliche Grüße von Erika
am 19. Januar 2010 um 20:43 Uhr.
http://www.dtv.de/buecher/koenigin_und_wilde_frau_34585.html
am 20. Januar 2010 um 9:46 Uhr.
Liebste Erika,
das - was Du beschreibst - kann ich sehr gut nachvollziehen, denn genauso ging es mir auch viele viele Jahre lang. Es war oftmals sehr schmerzhaft, was ich an Erfahrungen erleben durfte, aber im Nachhinein auch sehr sehr lehrreich.
Heute bin ich keine Prinzessin mehr, die auf den Prinzen auf seinem stolzen Pferd wartet, der sie erlöst und rettet, sondern die Königin, die ihr Leben selbst gestaltet (hihi hab gerade online in dem Buch geblättert und werde es mir gleich bestellen - zumal ich schon mehrere Bücher von Anselm Grün habe, die ich sehr schön, spirituell und hilfreich finde. Danke für den Buchtipp ich kannte es noch nicht.)
Inzwischen bin ich so gereift - ich glaub das darf ich jetzt sagen mit 55 - dass ich Menschen und Dinge loslassen kann, die nicht mehr in mein Leben passen, zum Höchsten Wohle aller Beteiligten. Auch das musste ich erst lernen und erfahren, natürlich - wie immer - über den Schmerz und Verlassensängste.
Danke für diesen tollen Kommentar liebste Erika,
hab einen schönen Tag,
ich durfte heute morgen schon den herrlichsten Sonnenaufgang erleben.
Dori