Göttliche Führung?
In der vorigen Woche war ich im Urlaub im schönen Nordwyjk an der holländischen Nordseeküste. Bis auf einen einzigen Tag gab es strahlendblauen Himmel und Sonnenschein, so dass ich mit meinen Nordic Walking Stöcken am Strand entlanglaufen konnte. Wie immer fühlte ich mich gerade hier – am Meer – besonders mit dem Universum und allem was ist verbunden.
Während meiner Spaziergänge hörte ich immer wieder eine Stimme die sagte: Kümmere Dich um Deine Miete! Wie jetzt, dachte ich, was soll denn damit sein? Ich habe einen Dauerauftrag, und Geld ist auch genug auf dem Konto. So ein Quatsch, was das jetzt wieder soll. Hörst wohl schon Gespensterstimmen Dori!
Die Stimme war hartnäckig und sagte immer wieder: Kümmere Dich um Deine Miete! Okay okay versprach ich, mache ich sofort, wenn ich wieder zu Hause bin. Gesagt getan, am Dienstag morgen habe ich gleich den PC hochgefahren und auf mein Konto geschaut, und siehe da, die Miete war nicht überwiesen, trotz Dauerauftrag und Deckung hatte die „Stimme“ Recht, die da sagte, ich solle mich um meine Miete kümmern. Die supernette Kundenberaterin der Bank konnte es sich ebenfalls nicht erklären, was da nun passiert war.
Dies ist ein Beispiel für unzählige Situationen, die man im Alltag mit der Inneren Stimme oder Göttlichen Führung erleben kann. Die meisten von uns haben wahrscheinlich ähnliches erlebt: einen Fahrbahnwechsel auf der Autobahn, eine andere Wegstrecke nach Hause, etc.
Es gibt 4 verschiedene Arten der Kommunikation mit der Geistigen Welt, dem Universum, oder wie auch immer Du es für Dich nennen möchtest.
1.) Das Hellsehen
Du siehst ganz klare Bilder, oder vor Deinem Inneren Auge läuft ein Film ab.
2.) Das Hellhören
In diesem Falle hörst Du ganz klar eine Stimme. Entweder dringt sie von äußen an Dein Ohr, oder aber Du hörst sie in Deinem Kopf. Sie kann laut und klar und deutlich sein, oder aber ein leises Flüstern.
3.) Das Hellfühlen
Vielleicht nimmst Du einen bestimmten Geruch wahr, oder Du fühlst einen eiskalten Hauch, oder aber jemand legt Dir ganz sachte eine Hand auf Deine Schulter.
4.) Das Hellwissen
Dies ist ein ganz klares Wissen, tief in Deinem Inneren, es ist für Dich unumstößlich, eine Tatsache, und Du weißt nicht, woher „es“ kommt. Du weißt nur, dass Du es WEISST.
Jeder von uns verfügt über diese 4 Kanäle, und es ist schade, dass die meisten von uns verlernt haben, diese auch zu nutzen, denn oftmals erhalten wir hierüber wichtige, ja sogar lebensrettende Informationen.
Mit der nötigen Offenheit, mit Vertrauen und mit Übung kannst Du diese Kanäle aber wieder öffnen. Wichtig hierbei ist die Stille, die Innenschau. Nach 4 Stunden TV-Berieselung durch Negativ-Schlagzeilen oder Gewaltfilme wird wohl kaum eine Kommunikation mit der Geistigen Welt stattfinden können.
Bei mir selbst hat alles angefangen mit dem Hellhören. Wobei ich anfangs natürlich dachte, jetzt spinne ich total. Das Vertrauen – vor allem auch in sich selbst – spielt eine wichtige Rolle für das Empfangen von Botschaften. Inzwischen klappt bei mir auch das Hellfühlen, wobei das Hellwissen inzwischen die wichtigste Rolle für mich persönlich spielt. Da ich kein visuell orientierter Mensch bin, sehe ich auch nicht so häufig Bilder vor meinem Inneren Auge, aber das wird zu gegebener Zeit auch möglich sein.
Vielleicht bekommst Du nicht gleich eine Antwort auf Deine Fragen, wenn Du noch ungeübt bist, was die Kommunikation mit der Geistigen Welt, dem Universum und wie auch immer Du es nennen magst anbelangt. Vielleicht nimmst Du sie auch (noch) nicht wahr. Aber gib den Mut nicht auf, jeder kann es lernen, hab nur Vertrauen und sei nicht gleich verzweifelt, wenn es beim ersten oder zweiten Mal nicht „klappt“.
Für mich ist die Kommunikation mit der Geistigen Welt – vorzugsweise auf der Alpha-Ebene – zu einem festen Bestandteil in meinem Tagesablauf geworden, sie ist unverzichtbar. Wenn die Stimme zu mir sagt: rufe XY an, greife ich sofort zum Telefon (falls es möglich ist in diesem Augenblick), und XY sagt freudestrahlend: schön, dass Du anrufst, hab gerade ganz intensiv an Dich gedacht. Ich habe mich weitestgehend der Führung überlassen, und selbst mein Ego hat inzwischen eingesehen, dass es immer weniger eine Rolle in meinem Leben spielen darf, Rückfälle sind natürlich niemals ausgeschlossen.
Aber die Geistige Welt verzeiht auch die Fehler, die Du machst, und somit wird es immer besser und besser und besser.
Namaste, Dori
Bildquelle: Marcia Snedecor

am 8. Januar 2010 um 14:30 Uhr.
Hallo Dori,
ich glaube nicht dass wir das verlernt haben. Wir haben nur kein Vertrauen, weil wir noch in der Illusion der Trennung leben.
Unsere Aufmerksamkeit gilt der Schuld, dem Schmerz dem Leid.
Darunter ist all das verschüttet, was du beschreiben hast.
Also dann, nicht wie weg mit dem Zeug, was wir nicht mehr brauchen.
Beste Grüsse
Norbert
am 8. Januar 2010 um 16:01 Uhr.
Lieber Norbert,
je weniger ich das Gefühl des Abgetrenntseins habe, je mehr ich die Gewißheit habe, verbunden zu sein mit allem was ist, desto besser klappt das (bei mir) mit der Göttlichen Führung, oder wie andere es vielleicht nennen wollen.
Richtig: Weg mit dem Zeug, was wir nicht mehr brauchen. Du bringst es wieder mal wunderbar auf den Punkt.
Sonnige Grüße
Dori
am 8. Januar 2010 um 16:36 Uhr.
Alles ist immer noch da, liebste Dori!
Und es ist wundervoll zu lesen, dass du es nicht nur wahrnimmst, sondern dem auch vertraust! Ich lerne es auch immer besser…
Allerliebste Grüße zu dir, Elisabeth
am 8. Januar 2010 um 17:41 Uhr.
liebste dori
dein beitrag war für mich sehr aufschlußreich und dafür sag ich danke!!!
ich hatte dieses vertrauen lange nicht und lasse es nun immer mehr zu. laut deiner liste würde ich nun spontan sagen, bei mir ist im mom der hellfühltyp, der auch manchmal diese gewisse unruhe im magen verspürt wenn ich einen gedanken habe dass ich das und das tun sollte. und nicht selten spüre ich berührungen obwohl keiner bei mir ist.
noch wächst mein vertrauen wie ein pflänzchen langsam heran. ich gieße es und schenke ihm aufmerksamkeit auf dass es wächst. mein vertrauen
liebste schneegrüße von babsi
am 8. Januar 2010 um 22:18 Uhr.
Liebste Dori, auch in diesem Feld machen wir ähnliche Erfahrungen. Ich bin gerade zur Zeit sehr “sensibel” auf meine innere Stimme, meine “ersten Gedanken” und - ich hab es bei Gaba schon geschrieben- ich weiss oft vorher, was Menschen sagen werden, bevor sie es ausgesprochen haben. Das ist ein schönes Gefühl, ich spüre, dass ich immer mehr auf meine Intuition vertrauen kann und vor allem, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dem Weg meines Herzens und meiner Mitte.
Seitdem hab ich auch einen unglaublich guten Zugang zu meinen Wünschen und deren schneller Lieferung…wie schon gesagt, ein TOLLES Jahr, dieses 2010:-)
Allerliebste Herzensgrüsse Andrea
am 9. Januar 2010 um 9:38 Uhr.
Ich freue mich liebe Elisabeth,
dass es auch bei Dir immer besser und besser wird. Deine tiefe Verbundenheit mit allem was ist und auch Deine Dankbarkeit kann ich durch Deine Worte fühlen.
Allerliebste Herzensgrüße
Dori
am 9. Januar 2010 um 9:42 Uhr.
Liebste Babsi,
vertraue ganz einfach darauf, dass alles, was sich für Dich gut und richtig anfühlt, auch gut und richtig für Dich ist.
Wir alle müssen wieder lernen, uns SELBST zu vertrauen und uns lossprechen von Beeinflussungen und Manipulationsversuchen durch die Medien etc.
Im Augenblick sehe ich weder fern noch höre ich Radio (bis auf den Wetterbericht denn ich fahre jeden 50 km zur Arbeit) und bin ganz in der Stille. Und meine Stimme wird immer lauter, und mein Wissen immer sicherer.
Und dabei hilft Dir auch 333-222-111
Hab ein wunderschönes WE mit vielen guten
Gefühlen
Dori
am 9. Januar 2010 um 9:47 Uhr.
Liebste Andrea,
wir haben zwar erst den 9. Januar - aber wenn das Jahr 2010 jetzt schon so toll ist, wie geht das denn dann weiter?
Ich kenne dieses “Wissen”. Manchmal wäre mir lieber, ich “wüsste” einige Dinge nicht im Vorfeld. In Zeiten höchster Sensibilität - zur Zeit ist das auch bei mir so - “sehe” ich einfach zu viele Dinge - gerade in meinem Umfeld - die mir nicht so gut gefallen, aber ändern kann ich sie nicht und jeder muss ja auch seinen eigenen Weg gehen. Das ist auch eine Frage der Akzeptanz und des Zulassens.
Dieses Jahr bringt viele Veränderungen, und darüber freue ich mich, denn ich finde Veränderungen positiv.
Herzensgrüße für Dich,
Dori
am 10. Januar 2010 um 0:16 Uhr.
Liebe Dori,
Danke für diesen hilfreichen Beitrag.
Er bestärkt mich in meiner Vermutung, dass ein Seminar bei Gaba für mich immer “unvermeidbarer” wird
Ich habe zu allen von Dir beschriebenen Hell-Fähigkeiten bisher nur selten Zugang gehabt. Aber ich spüre etwas, was ich mit “Hell-Vertrauen” beschreiben würde: Dass es immer irgendwie weitergeht. Dass ich dazu beitragen kann. Dass ich dazu beitrage durch meine Gedanken, Gefühle und Taten.
Das ist nicht das “Alles wird gut” Feeling. Das ist eher eine Mischung aus “Bestellungen beim Universum” und schutzengelgeführter Intuition.
Liebe Grüße,
Ulf
am 11. Januar 2010 um 11:36 Uhr.
Lieber Ulf,
dann mal los - so viel ich weiß, steht Frankfurt sehr bald auf dem Plan.
Eine schutzengelgeführte Intuition ist nie verkehrt - ich verlasse mich inzwischen 100 prozentig darauf, man kann es auch “gute Gefühle” oder “innere Stimme” nennen.
Hab einen guten Wochenanfang,
Dori
am 8. Juni 2010 um 17:51 Uhr.
Hallo Dori,
ich habe auch manchmal dass Gefühl etwas ganz genau zu wissen.
Zuletzt hatte ich erst so eine “Eingebung”. Aber dieses Erergnis ist bislang noch nicht eingetreten und wird kann auch auf absehbare Zeit nicht eintreffen. Mittlerweile ist das Gefühl daran nur noch so, wie die Erinnerung an den Traum der vergangenen Nacht.
Jetzt habe ich mich mit diesem Thema noch nicht so sehr beschäftigt und kenne mich damit nicht aus. Wie gehe ich damit um und wie real ist das?
Kann mir jemand dazu eine Rat geben?
Gruß Susie