HinDURCHgehen - nicht UNTERgehen

so lautet die Überschrift von Chuck Spezzanos Newsletter für den Monat November, der mir heute morgen “wie von Gottes Hand” zugesandt wurde. Wie sehr diese Aussage augenblicklich in mein Leben passt….

Chuck Spezzano schreibt:

Ob der November ein guter oder eher ein weniger angenehmer Monat wird, liegt an unserer Einstellung. In diesem Monat gilt es durch gewisse Dinge hindurch zu gehen und für einige hat dieser Abschnitt bereits im Oktober begonnen (auch das stimmt…) Einige werden einen Lebensabschnitt zu bewältigen haben, der ihr gesamtes Leben beeinflussen wird, und für andere werden die Erlebnisse weniger relevant sein. Auf jeden Fall sollten wir im Gedächtnis behalten, dass es um’s hindurchgehen und nicht um’s untergehen geht.

Wenn solche Lebensabschnitte für uns anstehen, geht es immer um HEILUNG und um WACHSTUM und demzufolge darum, eine NEUE EBENE in unserem Leben zu erreichen.

Egal, wie Du diesen Monat angehen wirst, wird er auf jeden Fall deine ganze Aufmerksamkeit verlangen. Du wirst deine Zeit entweder für die Heilung nutzen oder gewisse Situationen verleugnen und angreifen. Jedes Mal, wenn wir eine Lektion verleugnen, wird sie in Zukunft heftiger und unangenehmer anklopfen. Es könnte sein, dass du in diesem Monat einige Male das Gefühl hast AM ENDE zu sein. Trotzdem kannst du dich an die Gnade erinnern und um Wunder bitten, jeden Morgen, und jeden Abend.

Alles, was es braucht um mit den entgegenkommenden Dingen gut umgehen zu können, ist BEWUSSTHEIT.

Puh - so ist es wirklich zur Zeit. Ich bekomme durch andere Menschen, Situationen und Ereignisse in diesem Monat noch einmal alle meine ALTEN MUSTER gespiegelt, und zwar auf die massivste Art und Weise. Es fühlt sich an, als sei am Ende kein Staubkorn mehr auf dem anderen, ein riesiger und alles durcheinanderwirbelnder Tornado fegt im Augenblick durch mein Leben, und es hat noch nicht aufgehört, aus allen Windrichtungen zu stürmen.

Trennungen werden vollzogen, Eifersuchtsdramen spielen sich ab, Freundschaften werden in Frage gestellt, Druck wird ausgeübt, ganz zu schweigen von den Themen auf der materiellen Ebene. Aber merkwürdigerweise entstehen gerade jetzt auch schöne neue Kontakte, ganz zarte Pflänzchen sind es noch, aber gerade in dieser dunklen Jahreszeit um so kostbarer.

Und was soll ich aus diesen Ereignissen lernen?
Ganz deutlich für mich ist die Botschaft:
Immer auf MEIN HERZ zu hören. Ganz egal, was andere Menschen denken oder meinen, NUR DAS zu tun was sich für mich gut und richtig anfühlt. Mich NIEMALS beirren zu lassen.
Mich ANZUNEHMEN so wie ich bin, und mich zu meinen Gefühlen und Ängsten zu bekennen.
Und mich nicht länger zu verurteilen, dass ich immer mal wieder ein ALTES MUSTER gespiegelt bekomme.
Und noch eins:
Selbst das allerglänzendste Gold kann mich nicht glücklich machen, wenn die LIEBE fehlt.
Und:
Blut ist nicht unbedingt dicker als Wasser.

Egal, wie dieser Monat nun zu Ende gehen wird, und was nach diesem Wirbelsturm noch übrig sein wird im AUSSEN, ich beherzige Chuck Spezzanos Rat (ein Autor, den ich übrigens sehr verehre und dessen etliche Bücher ich gelesen habe) und werde

hinDURCHgehen, und nicht UNTER.

Namaste, Dori :-)

Übrigens:
Die alten Bezeichnungen für den Monat November lauten

Nebelung, Windmond, Windmonat, Wintermonat, Schlachtmond, Dritter Herbstmond

 

Bildquelle: Pixelio

20 Kommentare zu “HinDURCHgehen - nicht UNTERgehen”

  1. andrea2007

    Puh, liebste Dori, das hört sich “schwer” an und ganz schön anstrengend. Auch bei mir sind gerade in den letzten Wochen viele Veränderungen passiert, noch sind sie mehr im Inneren, grosse Dinge in kleinen Schritten; dass es laut Herrn Spezzano um Heilung und Wachstum geht, das spricht mich sehr an, so sehe ich das auch… “Windmond” klingt sehr schön für den Monat November…
    Liebste Dori, ich wünsche Dir mit der Umsetzung Deiner neuen Erkenntnisse alles alles Liebe!
    Ich schicke Dir von Herzen sonnige Novembergrüsse Andrea

  2. Dori

    Liebste Andrea,

    ich finde “Windmond” auch am schönsten, denn es windet hier nicht nur, sondern es stürmt.
    Und das ist gut so, denn anschließend wird die Luft wieder klar und rein sein.

    Du kennst das vielleicht auch: Du willst eine Entscheidung treffen, zögerst und zögerst, und dann triffst Du sie. Und plötzlich scheint sich im Aussen alles gegen Dich zu wenden. Aber nicht im Innen, denn Du WEISST, dass diese Entscheidung die richtige ist. Und daher hast Du die Kraft, durch alle Stürme hindurchzugehen, seien sie auch noch so beängstigend und stark. Weil Du weißt, es war RICHTIG.

    Allerliebste Windmondgrüße :-)

    Dori

  3. Norbert Glaab

    Das ist auch mein Verständnis,
    nur dann, wenn Du durch die Erfahrung=Emotion hindurchgehst, kannst Du etwas verändern. (Egal welche Methode)
    Alles andere ist Symptombastelei.
    Die Seele will Erfahrungen. Nur unser Verstand sagt dann gut oder schlecht.
    Diese Bewertung ist auf seelischer Ebene nicht relewandt.
    Intuitiv habe ich in diesem Monat so viel an meinen Themen gearbeitet, wie in keinem anderen Monat.
    Am Wochenende steht dann zu allem Glück auch noch das letzte Modul des “Holistischen Coachings” an.
    Da wird nochmals kräftig geräumt.

    Da hat der Chuck wohl den richtigen Schubser für viele Menschen.

    Hier gleich noch etwass zum Nachdenken.
    https://www.robert-betz.de/joomla/images/stories/bdgw/pdf/robertbetz_bdgw_200911.pdf

    Beste Grüsse
    Norbert

  4. Dori

    Lieber Norbert,

    ganz spannend finde ich, dass so viele in diesem Monat noch einmal mit ihren “alten” Themen konfrontiert werden, zeigt es doch wieder einmal mehr, wie sehr wir alle verbunden sind.

    Ich hatte den Newsletter von Robert Betz schon vor zwei Wochen gelesen (glaube ich) aber der hat nichts bewegt beim Lesen. Und heute morgen dachte ich: wow, das ist es, genau das. Mit allem auch Negativen, was darin enthalten ist in Bezug auf das Ego. Genau.

    Ich weiß nur eins: meine Seele will sich zur Zeit weiterentwickeln, die nächsten Themen abarbeiten, und je intensiver ich mich gegen diese Erfahrungen wehre, weil sie ja schmerzhaft sind, desto intensiver kommt dann alles nach oben. Mit einem Hammerschlag. Deshalb habe ich mir vorgenommen, es zuzulassen, ich muss ja nicht noch eine “Katastrophe” haben, ich glaube, ich schau lieber vorher hin.

    Allerbeste Sonnengrüße
    Dori :-)

  5. Norbert Glaab

    @Hast Du schon mal E.F.T angewendet?

  6. Dori

    Jawoll lieber Norbert - da kenne ich mich ziemlich gut mit aus!

  7. andrea2007

    Liebste Dori, ich war gerade bei schönstem Wetter eine Runde um den See joggen und auf dem Rückweg hat mich der Wind auf einmal fast weggepustet. ich hab mir da eine schöne Imagination draus gemacht und hab dem Wind gesagt: ja puste meine alten Gedanken weg, den verbrauchten Atem und mach mir den Kopf frei… Das hat SO GUT GETAN!

    Mit meinen Entscheidungen ist das so, dass ich erst sehr sehr lange (bei den grossen Dingen im Leben natürlich nur) überlege und überlege und alles abwäge und nochmal und nochmal und dann irgendwann, dann weiss ich, was ich tue und wie ich es tue. DANN ist da nichts mehr dran zu rütteln, dann prallen auch die Meinungen der anderen eher ab…denn ich habe zu dem Zeitpunkt alle wenn und aber und alle Zweifel und Einwände vorher selber schon durchgespielt…

    Ich wünsche Dir, dass Du die nötige Kraft hast für all das, was für Dich ansteht und du zulässt… allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  8. zentao

    Liebe Dori
    Du bringst es immer wieder auf den Punkt, das was Chuck Spezzano da schreibt, kann ich voll und ganz bestätigen, es ist möglicherweis der November ganz besonders, weil da die Natur, alles gelebte und verbrauchte abstosst,um dann im Frühling wieder neu zu erwachen.
    Das machen wir Menschen halt immer wieder falsch, wir halten fest anstelle von loslassen. Uns wenn wir uns vom gelebten nicht verabschieden, ist es wie beim Essen; wenn wir nicht verdauen, bekommen wir Bauchweh.
    Ich habe Dir auch noch ein anderes Bild, je höher wir auf der Leiter der Spiritualität steigen, umso tiefer können wir fallen, wenn wir in alte Muster fallen, so tun die doppelt weh. Es gibt aber, wie immer auch da einen Trost;
    So bald wir sehen was da falsch läuft, sind wir auch wieder schnell draussen.
    Alles Liebe wünscht Dir zentao

  9. Ingeborg

    Liebe Dori,
    auch mir hat am Wochenende der Satz “durchgehen und nicht untergehen”
    von Chuck Spezzano in seinem November Newsletter geholfen. In all den Turbulenzen die mich auch immer wieder erfassen ist es mir wichtig, die Ausrichtung auf mein seelisches Wohl nicht zu verlieren. Meine Aufmerksamkeit
    gebe ich nicht so sehr meinen alten Mustern: Ich nehme sie an, sie sind Teil von mir und waren mir auch sehr dienlich, ja sie werden vielleicht latent immer vorhanden sein und genährt werden wollen. Ich fühle, daß diese “schwere” Zeit mich auffordert, Schritt für Schritt in die “Verkörperung” meiner Begabungen
    zu gehen. Dem mentalen und gefühlsmäßigen “Verstehen” folgt immer
    die Umsetzung über den physischen Körper und das ist gut so!
    Aus dem am Morgen nebligen und tagsüber sonnig- wärmenden Italien
    grüßt Dich herzlich Ingeborg

  10. Dori

    Liebste Andrea,

    es tut gut - sich auszupowern und durchschütteln und pusten zu lassen - da wird der Kopf wieder frei.

    Und wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe aus dem Herzen heraus, dann gibt es kein Zurück mehr.

    Und liebste Andrea: ich habe liebe Menschen, die mich auffangen, und die mir zur Seite stehen. Aber irgendwie ist es diesmal anders:

    ICH KANN ALLEINE STEHEN! JETZT KANN ICH ES. Auf einmal!

    Stürmische Novembergrüße

    Dori :-)

  11. Dori

    Lieber zentao,

    Dein Kommentar ist wie immer sehr interessant auf auf dem Punkt.
    Ich hatte wochenlang Magen-Darmprobleme, und war schon richtig verzweifelt. Ich konnte/wollte meine alten Muster nicht loslassen.
    Ich wollte MIT ALLER GEWALT ein Leben leben, welches ich mir mal mit 20 erträumt habe. Aber es geht nicht (mehr). Das bin ich nicht mehr, schon lange nicht. Aber ich wollte es ganz einfach nicht wahrhaben. Und anstatt die Sicherheit in mir selbst zu finden, habe ich sie in anderen Menschen gesucht. Aber das funktioniert nicht.

    Du kannst nicht mehr umkehren auf dem spirituellen Weg, das kann niemand.

    Viele liebe Grüße in die Schweiz

    Dori :-)

  12. Sylvia

    Liebste Dori,

    Dein Beitrag heute wieder, unglaublich schön, unglaublich hilfreich und tröstend.
    Mußte Dir gleich nochmal eine gaaaaaaanz lange Email schreiben.

    Herzlichst Sylvia

  13. Dori

    Liebe Ingeborg,

    ich war gerade auf Deiner Homepage - wow. So schön - und meine Farben!

    Ein Satz von Dir hat mich besonders AUFMERKSAM gemacht:
    Ich fühle, daß diese “schwere” Zeit mich auffordert, Schritt für Schritt in die “Verkörperung” meiner Begabungen zu gehen.

    Ich denke, dass wir diesen Prozess durchlaufen müssen, um den WAHREN Platz in unserem Leben zu finden. Bei anderen Menschen mag sich das leichter gestalten, bei mir geht es über den Schmerz. Erst der zeigt mir, dass etwas nicht IN ORDNUNG ist. Trotz meines vielen ÜBENS ist es immer noch so, dass erst die körperliche Ebene mir zeigt: hey, da stimmt was nicht. Da musst Du etwas verändern.

    Ich freue mich, dass Du HIER warst auf meinem Blog,
    und sende Dir herzliche Grüße nach Italien.
    Dori :-)

    P.S. Es wird immer internationaler, Österreich, Schweiz, Italien…….. :-)

  14. Dori

    Liebste Sylvia,

    über Deine Mail habe ich mich sehr gefreut, sie war ein wirkliches HIGHLIGHT heute, spüre ich doch die tiefe Verbundenheit.

    Eine HERZliche Umarmung,

    Dori :-)

    P.S. Bin gespannt auf Deine Antwort.

  15. Sunny11178

    Liebe Dori,
    auch mir verlangt der Windmond sehr viel ab, ich muss einen sehr schmerzhaften Weg zu Ende gehen. Seit letztem Wochenende weiß ich, dass es die einzige Chance ist, hindurch- und nicht unterzugehen. Das Schwerste kommt noch, der November ist noch nicht vorbei. Ich hoffe, dass der heutige Sturm meine Angst vor diesem Schritt mitnimmt. Meinen Kopf kann er derzeit leider nicht freiblasen. Aber ein bisschen betäuben, das hilft vielleicht auch. Und ich hoffe, dass meine Seele leicht und frei in den Dezember übergehen kann…
    Ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft auf deinem Weg des Hindurchgehens,
    Sunny

  16. falkenfrau

    Liebe Dori,
    ja der November hat es wirklich in sich. Und die alten Muster drücken aus allen Poren. Am liebsten würde ich sie ausschwitzen :-).
    Es ist nicht einfach, wieder mit diesen Themen, bei denen zumindest ich geglaubt habe, sie seien weitgehenst erledigt, aufs heftigste konfrontiert zu werden.
    Aber es wird jeden Tag besser, und auch ich habe das Gefühl, neue Kontakte bereichern mein Leben und Blut ist nicht dicker als Wasser!!
    Der Windmond, hat mich die letzten Tage kräftig durchgepustet und es war herrlich.
    Erstaunlich, wie treffgenau Chuck Spezzano diese Zeit beschrieben hat. Danke für den Hinweis, da möcht ich gleich mal genauer hinschauen.
    Herzlichste Grüsse un eine liebe Umarmung für Dich
    Anka

  17. Dori

    Liebe Sunny,

    das einzige, was mir in solchen Zeiten wirklich hilft ist, einfach einen Schritt nach dem nächsten tun. In der Gewißheit, dass alles für mich eine Lernaufgabe und eine Herausforderung ist, und dass ich sie bewältigen werde.

    Das Sturmtief - welches gestern über NRW gefegt ist - hat sich etwas beruhigt und einiges an Sorgen weggepustet. Und liebe Sunny: der November dauert nur noch ein paar Tage, und die schaffst Du auch noch.

    Ganz liebe Sonnengrüße

    Dori :-)

  18. Dori

    Oh liebe Anka,

    wenn das so leicht ginge würde ich mich heute noch für eine Schwitzhütte anmelden - und alles wäre ausgeschwitzt. Ein toller Gedanke.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Themen so lange wieder hochkommen, bis Du einen Haken an sie machen kannst.
    Aber dann ist es erledigt und kommt nicht mehr wieder.

    Einige Aussagen in Chuck Spezzanos Newsletter haben mir gar nicht gefallen, z.B. über das Ego. Aber es trifft es dennoch ganz genau bei mir :-(

    Eine ganz liebe Umarmung für Dich für einen weitgehend sturmfreien Tag,
    Dori :-)

  19. Sunny11178

    Ja, liebe Dori, das versuche ich auch. Im Jetzt leben und eines nach dem anderen angehen. Und den November rumbringen. Schon komisch, dass das wirklich auf so viele zutrifft. Ich mochte diesen Monat zwar nie wirklich, aber so aufwühlend war er wohl noch nie. Der Sturm hat wohl auch mich ein bisschen erleichtert. Und ich weiß, es wird alles gut werden.
    Alles Liebe,
    Sunny

  20. Ingeborg

    Liebe Dori,
    danke für Deine Rückmeldung zu meiner Webseite…..ich besuche gerne Deinem Blog….vieles ist so verkörpert und deshalb auch be(greifbar) bei Dir.
    Ja, das Netz dehnt sich aus und wird tragfähiger.
    Alles liebe von Ingeborg

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