Kraftplätze
Seit Gisela Graichen’s “Kultplatzbuch” sind sie in aller Munde - die Kraftplätze. Auf Landkarten sind sie zu finden, mit markanten Namen wie “Wildweiberhöhle”, “Fuchstanzplatz”, “Wolfsbrunnen”, “Wodanseiche”. Das sind die bekannteren, zu denen oft richtige Pilgerreisen der Hexen, Schamanen, Zauberer, Magier etc. stattfinden.
Aber es gibt auch Menschen, die haben ihren eigenen, weniger spektakulären Kraftplatz, der jedoch über die gleiche Power verfügt wie die allseits bekannten. Gibt es in deiner Umgebung oder in deiner Wohnung oder in deinem Haus einen Platz, der dich ganz stark und besonders anspricht? Vielleicht ist es ein bestimmter Platz im Wald oder an einem See, an den du immer wieder gerne zurückkehrst? Oder vielleicht eine kleine Kirche in deiner Umgebung, die dich immer wieder einlädt einzutreten und zu verweilen? Hast du an diesen Orten ein ganz besonders weites Herz, ein Glücksgefühl? Spürst du, wie dein Körper vibriert? Dann hast du deinen Kraftplatz gefunden.
Die Erbauer von großen Kirchen und Kathedralen bauten früher auf alten heidnischen Kultstätten, um die Energien zu nutzen. So wurde beispielsweise der Kölner Dom auf einem heidnischen Langgrab erbaut, und jeder sensible Mensch, der schon einmal dort war, hat die enormen Schwingungen wahrgenommen.
Vielleicht gibt es ja sogar in deiner Wohnung einen solchen Ort. Du kannst ihn folgendermaßen entdecken:
Schalte alle Geräte aus, wie Fernseher, Radio, Computer, Telefon, Handy, etc., auch alle Stand-by-Schalter. Schließe deine Augen und konzentriere dich auf alle deine Sinne. Ziehe deine Schuhe aus und spüre mit deinen Füßen und Fußsohlen. An der Stelle, an der du dich im wahrsten Sinne des Wortes „beschwingt“ fühlst, wo du also von positiven Schwingungen umgeben bist, solltest du dir deinen Meditationsplatz oder sonst wie eine nette Ecke zum Verweilen einrichten. Du kannst dort auch Kristalle hinlegen oder Heilsteine, sie werden die guten Energien verstärken. Oder wenn du magst, kannst du einen kleinen Altar errichten. Hör ganz einfach auf deine innere Stimme, sie sagt dir immer, was richtig für dich ist und gut.
Ich selbst habe verschiedene Kraftplätze. In Neuss am Rhein gibt es eine Stelle, wo ich immer wieder hinfahre, und wenn es nur für ein paar Minuten ist, um Kraft zu tanken. Oder eine kleine Kirche in dem Wallfahrtsörtchen Kevelaer am Niederrhein, wo die Menschen hinpilgern um zu beten und um Kerzen anzuzünden. Dort in der kleinen Kirche überkommt mich eine tiefe Ruhe und allertiefster innerer Frieden.
Mein Kraftplatz in meiner Wohnung ist mein Schlafzimmer. Dort fühle ich mich wohl und geborgen. Vor dem Fenster steht eine wunderschöne Esche, und über dem dahinterliegenden Feld geht morgens die Sonne auf. Wenn ich aufwache, weht durch das offene Fenster der Geruch von frischer Erde in dieses Zimmer, und ich bin froh und glücklich, dass ich an diesem Ort sein darf, der mir so viel Kraft gibt.

am 22. September 2009 um 15:13 Uhr.
Mein Kraftplatz in der Wohnung ist eigentlich immer mein Bett
Ansonsten - gibt es so viele Kraftorte - ohne dass es gleich offiziell welche sein müssten. Sehr schön Kraft tanken kann ich in Maastricht in der Liebfrauenkirche und auch im Kölner Dom.
Schönen Gruß
Feona Malea
am 22. September 2009 um 16:12 Uhr.
Liebe Feona Malea,
da gebe ich Dir Recht - Maastricht ist auch ein ganz toller Kraftort - ich fühle mich dort sehr sehr wohl und war auch schon oft dort.
Wie schön, dass Du in Deinem Bett Kraft tanken kannst und Dich geborgen fühlst.
Sonnengrüße für Dich,
Dori
am 22. September 2009 um 18:31 Uhr.
Maastricht ist ein wunderbarer Kraftort.
Und gestern noch war ich im Kölner Dom und habe die beeindruckende Kulisse auf mich wirken lassen. Ein Ort, der mir viel Kraft gegeben hat. Zu Hause ist es mein Kuschelsessel mit Kuscheldecke und Leselampe daneben. Und Waldspaziergänge im Herbst …
Liebe Grüße
Iris
am 23. September 2009 um 9:40 Uhr.
Liebe Lilie,
ja - Maastricht ist wirklich toll. Was mir auch kräftemässig sehr gut gefällt ist Strasburg, dort im Dom kann ich vor lauter Energien nicht sehr lange bleiben. Oder der Mont St. Michel, dort war ich im April diesen Jahres.
Allerliebste Sonnengrüße
Dori
am 25. September 2009 um 13:45 Uhr.
Viele Holländer kommen extra nach Kevelaer zum Beten. Ein schöner Ort.
Lg Heike