Vergebung - Selbstvergebung

Du bist ein Kind des Universums, genau wie die Bäume und die Sterne;
du hast ein Anrecht darauf, hier zu sein.

Max Ehrmann

Jeder von uns kennt dieses schreckliche Gefühl, hat es schon einmal oder mehrmals verspürt. Viele haben es vielleicht im Laufe ihres Lebens zu überwinden gelernt, andere von uns arbeiten noch daran, wiederum andere tun es ein Leben lang:

Sie hassen sich SELBST!

Auch ich kenne dieses destruktive Gefühl besonders gut. Immer wollte ich perfekt sein, anderen gefallen, geliebt werden, und Fehler konnte ich mir selbst überhaupt nicht verzeihen.

Selbstverständlich hatte ich auch immer Beziehungen und Partnerschaften, selbst Arbeitsverhältnisse, wo mir genau dieses gespiegelt wurde. Und habe ich nicht perfekt funktioniert, so wurde ich bestraft:

mit Liebesentzug, Abwendung, Kündigung der Freundschaft, Degradierung am Arbeitsplatz, mit körperlichen und seelischen Krankheitssymptomen.

Schuldgefühle, Scham, Selbsthaß, das Gefühl nicht gut genug zu sein, ein Versager zu sein, weil man sein Ziel nicht erreicht hat, haben mich viele Jahre meines Lebens begleitet, Angst in mir erzeugt und mich daran gehindert, mein volles Potential zu leben.

Gottseidank hat sich für mich das Blatt diesbezüglich gewendet, phasenweise denke ich sogar, ich habe all dies komplett hinter mir gelassen. Ich kann nur sagen: es war ein langer und schwerer Weg. Doch er lohnte sich!

Passend zum Thema Selbstvergebung erhalte ich heute morgen den Mai-Newsletter von Colin Tipping. Er stellt sein neues Buch vor:

Die radikale Selbstvergebung

Besonders schön finde ich, dass man sich das Arbeitsblatt zur radikalen Selbstvergebung wieder kostenlos downloaden kann! Es liegt hier bei mir bereits ausgedruckt, und sollten meine altbekannten Selbstzweifel zurückkehren, so weiß ich, wie ich mit ihnen umgehen kann.

Namaste für einen schönen Wochenanfang wünscht Euch

Eure Dori :-)

21 Kommentare zu “Vergebung - Selbstvergebung”

  1. andrea2007

    Liebste Dori, es ist einfach zu schön, mit welche ähnlichen Themen wir uns immer beschäftigen, wundern tut’s mich ja schon lange nicht mehr, erfreuen aber jedes einzelne Mal wieder von Herzen.

    In meinem Kurs haben wir gelernt, an unsere innere Quelle zu kommen, bei mir was das das Licht mit den Engelsflügeln (ich schrieb drüber) und auf dem Weg dorthin, hatte ich diese Erkenntnisse: Liebe und Selbstliebe müssen balanciert sein; ich darf MEINE Gefühle berücksichtigen; ich habe meinen Platz auf Erden, ich habe das RECHT, hier zu sein; Ich darf hier sein, so wie ICH will… Ich muss wohl nicht hinzufügen, wieviel KRAFT mir das gegeben hat, das zu erfahren…Es hat sehr vieles für mich verändert und das dauerhaft.

    Dein Beitrag ist sehr sehr schön geschrieben und auch wenn ich mich nicht grad gehasst habe, habe ich mich immer hintenan gestellt, mich selber nicht gewertschätzt. DAS hat jetzt ein Ende, mal sehen wie mein Umfeld über die Länge damit umgeht:-)

    Allerliebste Herzensgrüsse Andrea

  2. Dori

    Liebste Andrea - kicher,

    es ist wirklich unglaublich!
    Im Augenblick - bzw. seit einiger Zeit - beschäftige ich mich sehr mit dem Thema Vergebung bzw. Selbstvergebung.
    Und was soll ich Dir sagen? Ich habe Rückenschmerzen ohne Ende, und zwar im unteren Lendenwirbelbereich. Entweder will da etwas nicht von mir weichen, oder aber es macht sich gerade auf der körperlichen Ebene nochmal “lautstark” bemerkbar, dass ich noch Vergebungsarbeit leisten muss.

    Wie auch immer, dieses ist augenblicklich mein Thema, und schön zu lesen, dass sich auch andere Menschen damit beschäftigen, irgendwie fühlt man sich nicht so alleine.

    Allerliebste Herzensgrüße in die Schweiz,

    Dori :-)

  3. Erika

    D E S I DE R A T A

    Die Desiderata, auch als Lebensregel von Baltimore bezeichnet, ist ein Gedicht zum Thema „So führst du ein glückliches Leben“.

    Es wurde 1927 von Max Ehrmann (1872–1945), einem Rechtsanwalt aus Terre Haute (Indiana), USA verfasst. Eine verbreitete Urban Legend behauptet, es stamme aus der Old St. Paul´s-Kirche, Baltimore 1692

    Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden
    in dir selbst zu finden.

    Wenn es dir möglich ist, versuche den anderen zu verstehen.
    Sag ihm die Wahrheit, ruhig und besonnen.
    Höre ihm zu, auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
    denn auch er hat seine Sorgen.
    Egal ob er noch jung und aggressiv,
    oder ob er schon alt und müde ist.

    Wenn du Dich mit all den anderen vergleichst,
    wirst du feststellen, du lebst unter Menschen
    die entweder größer oder kleiner, besser oder schlechter sind als du selbst.

    Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere.
    Aber bleibe bescheiden, denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.
    Sei vorsichtig in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke.
    Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken.

    Viele Leute reden von hohen Idealen und überall wird Heldenmut angepriesen.
    Bleibe du selber und heuchle nicht Mitgefühl.
    Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige,
    was wahr und unvergänglich ist.

    Sei dankbar über jedes Jahr das du erleben darfst,
    auch wenn mit jedem Tag ein Stück deiner Jugend entschwindet.

    Bereite dich auf den Augenblick vor,
    an dem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt,
    aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit.
    Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.

    Du hast ein Recht auf der Welt zu sein,
    genau wie die Blume die blüht und wie ein Stern in der Nacht.
    Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein,
    hast du schon irgendwann einmal darüber nachgedacht?

    Darum schließe Frieden mit Gott,
    wo immer er er dir auch begegnet.
    Ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.
    Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen.
    Die Welt ist immer noch schön.
    Versuche, auf ihr zu leben und glücklich zu werden.

    Diese Zeilen stammen aus der Feder des Amerikaners Max Ehrmann (1872-1945
    Jetzt habe ich das ganze reingestellt, weil mir das so viel bedeutet und ich es so schön finde
    Liebe Grüße
    Erika

  4. Erika

    http://www.youtube.com/watch?v=V_La-uDBbO4
    Desiderata

  5. Dori

    Allerliebste Erika,

    wie immer bin ich “geplättet” aufgrund Deines Wissens. Es ist unglaublich, dass Du zu jedem Beitrag - nicht nur zu meinen, Du bist ja auf vielen Blogs präsent - das Passende parat hast :-)

    Diese Zeilen von Max Ehrmann sind toll, liebe Erika,
    und hängen bereits ausgedruckt hier an meiner Wand, wo alle meine
    Kostbarkeiten hängen, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe.

    Allerliebste Herzensgrüße für Dich,

    Dori :-)

  6. Erika

    Liebste Dori,
    ich weiß nur Sachen, die mein Leben lebenswert machen, schöne Sachen, gespeichert in meiner Seele, alles was ich schon mal gehört habe.
    Danke , dass Du mich an dieses schöne erinnert hast, da habe ich ganz besonders schöne Erinnerungen, lange lange her.
    Viele liebe Grüße
    alles Liebe und Gute für Dich Du LIEBE
    Erika :-D

  7. Sylvia

    Liebe Dori,

    und wieder ein “riesiger Stubser” vom Universum, durch Deinen Beitrag. Werd mir jetzt gleich das Arbeitsblatt ausdrucken und mich damit beschäftigen. Und ganz bestimmt, werd ich mir auch das Buch zulegen !

    Ganz liebe Grüße
    Sylvia

    P.S. Von ganzem Herzen vielen Dank, für Deine lieben Worte auf meinen letzten Kommentar. Sie haben mich gerührt, berührt und getröstet.

  8. Dori

    Liebe Erika,

    toll wie das immer passt. Aber ich wundere mich über solche Dinge nicht mehr ;-)

    Herzensgrüße für Dich,

    Dori :-)

  9. Dori

    Liebste Sylvia,

    wie schön - haben wir dasselbe Thema?
    Das Arbeitsblatt hat es in sich, das ist nicht ohne, wie ich eben festgestellt habe. Wenn Du ganz viel inneren Widerstand spürst, dann ist es wahrschein “dein” Thema, welches Du nun auflösen sollst. Bei mir ist es auf jeden Fall so, dass ich es sogleich in den Papierkorb werfen wollte!

    Allerliebste Sonnengrüße für Dich,
    und wenn Du magst, dann berichte mir mal auf Xing, Du Liebe.

    Sonnige Grüße für Dich,

    Dori :-)

  10. hier und jetzt

    Liebe Dori
    herzlichen Dank für den Link, ich hab mir das Arbeitsblatt gespeichert.
    Das Thema ist aktuell für mich… eigentlich immer mal wieder.

    Ganz liebe Grüsse und eine sonnige Woche für Dich!
    Jrene

  11. Dori

    Liebste Jrene,

    für wen nicht? Ich habe den Eindruck, dass sich zur Zeit sehr viele Menschen mit dem Thema SELBSTvergebung beschäftigen.
    Für einige wird es wirklich dringend Zeit.

    Allerliebste Sonnengrüße für Dich,

    Dori :-)

  12. seelenworte

    Liebe Dori,
    ja, es ist schwer, sich selbst zu verzeihen, denn dafür muß man sich selbst auch lieben. Aber es macht frei, sich selbst ein guter Freund zu sein, sich anzuerkennen, anzunehmen und Eigenschaften oder Dinge zu verzeihen, mit denen man nicht zufrieden ist oder war. Auch anderen Menschen zu verzeihen ist schwer, vor allem solchen, die sich ständig im Recht denken zu befinden. Wenn ich verzeihe, werde ich frei. Dann belasten mich diese Menschen auch nicht mehr. Genauso bei mir selbst.
    Und ich übe und übe und übe immer, daß ich frei bin. In allem. :-)
    Liebe Grüße
    Ellen

  13. Irene

    Danke Dori - ein wunderbares Thema.
    Habe das Formular natürlich auch gleich ausgedruckt :-)

    Ja, das kommt mir alles sehr bekannt vor, was du schreibst - es gibt sicherlich ganz viele Menschen, denen es ähnlich geht.

    Ich mache gerade ganz intensive Meditationen - jeden Morgen komme ich in Kontakt mit meinem inneren Kind. Und es signalisiert mir jeden Morgen, wieviel Liebe es braucht und wieviel Liebe es all die Jahre vermisst hat.

    Da kommt dieses Formular gerade richtig - denn ohne Selbstliebe kann auch Selbstvergebung nicht funktionieren.

    Alles liebe für dich und es freut mich immer wieder, wie weit du schon bist…
    Irene

  14. Dori

    Liebste Ellen,

    glaube mir: ich übe und übe und übe auch. Und öfter als mir lieb ist holen mich die “alten Muster” wieder ein, immer wieder. Aber ich freue mich, dass ich sie nun SEHEN kann. Es wird immer leichter und leichter.
    Wenn dann die Zweifel kommen frage ich mich, warum das alles so lange dauert. Aber es ist mein Weg, und meine Lern- und Lebensaufgabe.

    Ich sende Dir einen ganz dicken fetten Sonnenstrahl in Dein Herz,

    Dori :-)

  15. Dori

    Liebste Irene,

    ich denke mir, dass das auch Dein Thema ist. Sonst hättest Du Dein schönes Buch nicht schreiben können.

    Das Arbeitsblatt habe ich heute zu einem bestimmten Thema ausgefüllt, und mir ist dabei sehr unwohl geworden. Ein Thema, welches ich noch nicht bewältigt habe.

    Ich weiß nicht, ob ich weit bin oder weiter als andere. Ich habe gelernt wahrzunehmen, dass jeder Mensch seinen eigenen Lebensweg hat. Ich finde es schön, wenn ich einige Menschen mitnehmen kann, und wenn andere Menschen mich mitnehmen.

    Herzlichste Sonnengrüße

    Dori :-)

  16. Sylvia

    Liebste Dori,

    ich xinge Dir die nächsten Tage bestimmt. Sobald ich mich mit den Bögen näher “auseinandergesetzt” habe. Werde erst am Wochenende dazu kommen. Bin schon sehr gespannt und vielleicht hab ich auch etwas Respekt davor, oder so etwas ähnliches !!!!!

    Herzlichst
    Sylvia

  17. struupi

    Hu hu Dori,
    gibt ja keine Zufälle, erst gestern bin ich über dieses Buch gestolpert und nun hier wieder… *grins*

    Danke!

    lg struupi

  18. Dori

    Liebste Sylvia,

    also mir wird da schon etwas mulmig mitunter bei diesem Arbeitsblatt ;-)

    Bin gespannt auf Deine Mail.

    Liebste Grüße

    Dori :-)

  19. Dori

    Hallo Struupi,

    schön, dass Du hier warst.
    An Zufälle glaube ich schon lange nicht mehr ;-)

    Sonnige Grüße

    Dori :-)

  20. Babsi

    huhu liebste dori

    gestern habe ich auf meinem blog einen brief an mich geschrieben..an die fast 30jährige babsi.es war so verdammt schwer, mir selber etwas liebes zu schreiben dass ich mich fast schon überwinden mußte.da wurde mir klar, dass das thema selbstlie´be und vergebung noch etwas ist mit dem ich noch mehr arbeiten muß.
    nein ich hasse mich nicht!!!ich sehe zwar immer mehr positives und liebenswertes…und doch gibt es diesen stich.
    das formular kommt mir echt wie gerufen

    ich weiß, dass gerade selbsttvergebung ganz wichtig ist..wenn ich mit mir selbst im reinen bin dann kann ich es auch nach außen strahlen..
    dieses bestraft werden wurde mir die letzten jahre auch immer wieder gespiegelt. jetzt habe ich mich vom letzten spiegel losgelöst..und weiß dass ich jetzt bereit bin den weg der selbstvergebung zu gehn

    ganz liebe grüsse an die sonnenfrau.heut kann ich wirklich wieder mal nur zu dir aufsehen :)))
    babsi

  21. Dori

    Liebste Babsi,

    das glaube ich Dir gerne. Mir ist das auch nie leicht gefallen, positiv und liebevoll über mich zu sprechen oder an mich zu denken, heute geht es schon viel besser.

    Das Arbeitsblatt ist wirklich nicht angenehm, sofern es da etwas gibt, was noch aufgearbeitet werden soll. Das kann dann ein bissl pieksen. Aber das darf es auch.

    Und was einmal abgearbeitet und aufgelöst ist, kommt nicht mehr wieder. Das ist das Schöne.

    Allerliebste Herzensgrüße

    Dori :-)

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