Rollenspiele - gespielte Rollen?

Kürzlich berichtete Gaba in ihrem Blog über Masken, die nicht nur an Karneval getragen werden. Auch Gabriele befasste sich mit diesem Thema und schrieb über die Maskenparade.

Vor einigen Tagen führte ich ein Telefongespräch mit einer lieben Bekannten und sie meinte: “Dort, wo Du bist, spielst Du ja eine Rolle.”

Zuerst wußte ich gar nicht, was sie meinte. “Ja sicher spiele ich eine Rolle”, entgegnete ich. “Jeder ist auf seine besondere Art und Weise wichtig in diesem Unternehmen.”

“Nein, nein. So meinte ich das nicht. Du bist dort nicht DU, Du spielst dort nur eine ROLLE, die mit DIR gar nichts zu tun hat”.

Ist das wirklich so? Nach einer kurzen Überlegung musste ich meiner Bekannten RECHT geben. Tatsächlich spiele ich HIER eine Rolle, in dieser großen Bank. Hier bin ich die coole toughe DORIS, stets freundlich, zuvorkommend, kompetent, gelassen, Ansprechpartner für viele Menschen. Sie sehen meine FASSADE, mein Äußeres, meine Business-MASKE, nur sehr wenige schauen in mein Innerstes, taten es von Anfang an.

Im Business-Look, stets ein zuvorkommendes Lächeln auf den Lippen, bin ich hier die DORIS. Und das ist völlig okay so für mich. Niemand weiß, was ich sonst noch tue, neben meinem Job als Assistentin.

Abends, wenn ich mit meinem Auto aus der Tiefgarage fahre, über die Rheinbrücke, hinaus aus der großen Stadt in mein kleines Dorf, wo es nicht einmal einen Bäcker gibt, bin ich eine andere. DORT - in meinem Privatleben - bin ich DORI. Und dies ist keine von mir gespielte Rolle, denn dort bin ich ICH. Wenn Du mir dort begegnest, dann siehst Du die WAHRE DORI, mit all ihren Facetten, positiven und weniger positiven Eigenschaften. Coolness ist hier überhaupt nicht gefragt, aber Herzenswärme und LIEBE.

Dort - in dem ANDEREN LEBEN - kannst Du ihr durch ihre Augen bis tief in ihre Seele schauen, denn dort gibt es weder Rollen noch Masken.

Namasté.

19 Kommentare zu “Rollenspiele - gespielte Rollen?”

  1. Elisabeth

    Hm, das ist ein spannendes Thema, liebste Dori…
    Ich versuche überall, wo ich bin und ganz gleich, was ich mache, so authentisch wie möglich zu sein… Auch wenn das zum Teil nur Versuche sind… ;-) Aber spielen wir nicht immerzu Rollen? Bist du zu Hause nicht Mutter, Liebende, Freundin??? Was ist meine Rolle in diesem, meinem Leben?
    Jetzt sitze ich gerade an meinem Büroschreibtisch und bin unendlich stolz darauf, bei meinem heutigen Mitarbeitergespräch wirklich ICH gewesen zu sein, auf alle Bedürfnisse achtend, alles aussprechend, was mich berührt, bewegt, ärgert, auch warum das so ist. Weil das alles, auch meine Arbeit, mit mir selbst zu tun hat. Ich habe in den letzten Monaten einen sehr heftigen Veränderungsprozess durchgemacht, in dem ich mich immer noch befinde - aber Probleme mit einer Kollegin habe ich gelöst, weil ich herausgefunden habe, was das mit mir macht, was das mit mir zu tun hat. Daher bin ich einfach überall IMMER ICH, Elisabeth! :-) Und es ist gut, dass ich ICH bin. Wenn ich an meinem Arbeitsplatz nicht mehr authentisch sein kann, dann will ich darüber nachdenken, warum das so ist und was für mich besser wäre - nämlich endlich MEIN DING zu machen! :-) Und das kommt bestimmt…
    Meine Rolle in diesem meinem Leben ist die der Liebenden, die ihr Herz öffnet und Lichtblicke schenkt - und das möchte ich überall tun, sogar in der S-Bahn! :-)
    Allerliebste Sonnengrüße von Elisabeth

  2. Dori

    Liebste Elisabeth,

    da habe ich ja was ins Rollen gebracht :-)
    Ich bin auch so authentisch, hier an meinem Arbeitsplatz. Ich habe nur die Spielregeln - die hier aufgestellt sind - erkannt und mich daran orientiert. Auch wenn ich hier nichts von mir preisgebe, auch wenn die Menschen nur das Äußere sehen, so bin ich immer noch authentisch. Denn ich würde nichts tun, wovon ich nicht überzeugt wäre und wo ich absolut gegen eingestellt wäre. Aber das gibt es hier nicht.

    Ich finde, an meinem Arbeitsplatz geht es die Menschen nichts an, was ich alles so tue. Und sicherlich ist diese Arbeit sowieso nicht die richtige für mich, im Augenblick sichert sie mir jedoch meine Existenz, und irgendwann kommt der Tag und ich bin nur noch in meiner Praxis tätig und nicht erst nach Feierabend oder am Wochenende.

    Ich kenne sooo viele Menschen, die einen Brotberuf haben, und nebenbei noch ihre spirituellen Dinge tun und mit Menschen arbeiten, alleine in meinem direkten Umfeld 5 oder 6. Hier wähle ich ganz bewußt aus, wer was von mir wissen darf und wer nicht. In meinem privaten Umfeld ist das ganz anders.

    Allerliebste Herzensgrüße

    Dori :-)

  3. Babsi

    LIebe Dori :-)

    DEin und Elisabeths Beitrtag bringt mich gerade sehr zum Grübeln. Auch im Einführungsseminar vor ein paar Wochen hieß es, dass wir überall Rollen spielen. Ob in der Arbeit,in der Ausbildung, mei der Familie usw….das finde ich auch sehr gut..solange man sich selber dabei treu bleiben kann.

    Mir wurde oft gesagt: Kind gib nicht zuviel von dir preis das wird dir nur zum Nachteil ausgelegt. Spiel die Rolle, die von dir erwartet wird.

    Kann man mehrere Rollen spielen und trotzdem authentisch zu sein?Ich behaupte mal spontan: Ja das geht!
    und nicht jeder muß ja alles über einen erfahren :))))

    Dori ich kenne zwar “nur” die DORI hier aber die ist mir schon sehr sympatisch :) und ich denke hier hast du zwar auch eine Rolle aber dafür keine Maske :))

    Herzlichste Wienerische Sturm-Sonnengrüsse nach Neuss/Norf :)

  4. elisabeth wendt

    Lieber Dori,

    ich glaub wirklich fest daran, daß Authentizität nicht unbedingt damit zu tun hat, ob man die volle Palette seiner Persönlichkeit preisgibt.

    Ein deutliches Zeichen, daß Du den Job wechseln MUSST, ist wenn es Dir dort zuwenig wird “nur” die toughe, colle Doris zu sein, wenn’s Dir dann echt zu blöd wird. Aber das ist ja wahrscheinlich auch die Zeit, wo Du dann auch schon von deiner Berufung leben kannst.

    Liebe Grüße
    elisabeth

  5. Josephine

    Liebe Dori,

    für mich ist jeder Mensch wie ein funkelnder Diamant, in vielfältigen Facetten geschliffen. Und in meinen Augen ist es möglich, eine Maske zu tragen, also nicht authentisch zu sein - dann aber sieht man den Diamanten nicht. Wenn du dennoch du bist, bei deiner Arbeit, dann scheint es mir weder Maske, noch Rolle zu sein, als vielmehr nur eine oder nur wenige Facetten dessen, was dich als Diamanten ausmacht.

    Insofern stimme ich also dem zu, was Elisabeth Wendt schrieb.

    Es gibt Menschen, denen man ganz viele Facetten zeigt, manchen nur wenige. Deswegen sind dennoch alle authentisch. Wenn ich so weit gekommen bin, mir selbst nichts mehr vorzumachen, gibt es keine Maske/Rolle mehr.

    Liebe Grüße an alle Dori-Facetten, also auch an die mir unbekannten… ;-)
    Josephine

  6. Irene

    Hm - ich bin auch mal wieder hier, und über die Rollen- bzw. Maskenthematik habe ich mir in irgendeinem Blogbeitrag auch mal Gedanken gemacht. Ich denke schon, dass wir in unserem Leben mehrere Rollen spielen und dabei dennoch authentisch sein können.

    Wenn ich mit Kunden rede, bin ich eine andere als wenn ich z.B. in meinem Blog schreibe oder meine Geschichten aufnehme. Und doch bin ich Irene - ich lasse eben jeden nur das oder so viel von mir sehen, wie für diese Rolle wichtig und notwendig ist.

    Bedenklich finde ich Menschen, die nur noch eine Maske tragen und sich selbst darüber vergessen haben. Sie bringen sich um ganz viel Lebensfreude und wissen es nicht einmal. Eine Bekannte z.B. arbeitet auch auf einer Bank - Teilzeit - und ist sehr unzufrieden mit ihrer Situation. Auf meine Frage, was sie zu tun gedenkt, war die Antwort: Ich lasse meinen Kopf zuhause und mache Dienst nach Vorschrift. Nehme am Ende des Monats das Geld und gut ist… Ist das nicht schade?

    Ich weiß, dass viele beruflich nicht das tun, was sie gerne tun würden, aber wegen der finanziellen Situation nicht anders können. Ich war auch in dieser Situation. Allerdings suchen die meisten nicht nach Lösungen zur Veränderung, sondern halten eben nur noch aus - meist maskiert…. Schade, dass nur sehr wenige ins Handeln kommen…

    Herzliche Grüße
    Irene

  7. Dori

    Liebste Babsi,

    ich bin ganz ehrlich: früher habe ich ganz viele Rollen gespielt. Und zwar im Privatleben. Meinen Eltern gegenüber, die von mir die gute Tochter erwarteten, und zwar jederzeit, oder meinen Partnern gegenüber. Und zwar um Liebe und Anerkennung zu bekommen. Das hat aber - wie Du Dir sicher denken kannst - überhaupt nicht funktioniert.

    Heute dosiere ich das, was ich anderen Menschen von mir ZEIGE, sehr bewußt. Und die Menschen auf meiner Arbeit sehen halt nur einen bestimmten Teil von mir. Und der ist natürlich auch eine Facette meiner Persönlichkeit. Die berufsmässige Dori. Dabei habe ich nicht das Gefühl, mich zu verbiegen. Es bleibt lediglich ein Teil von mir - jedoch ein gravierender - verborgen.

    Allerliebste Sonnengrüße

    Dori :-)

  8. Dori

    Liebe Elisabeth (W) grins,
    dies nur zur Unterscheidung.

    Sicherlich weißt Du, dass Du zu diesem Post den Anlass gegeben hast :-) Ich habe mir wirklich Gedanken gemacht nach unserem Telefonat, und tue es noch. Es ist im Augenblick sehr stark grenzwertig, das mit dem “Zu Blöd sein”. Dort, wo ich im Brotberuf bin, bin ich zur Zeit “im Auge des Hurricans”, in einer BANK!!! Die Energien waren noch nie gut, zur Zeit geraten sie jedoch aus dem Ruder, und ich habe alle Mühe, mich gegen die Negativschwingungen zu schützen. Andererseits: der Zeitpunkt zu SPRINGEN ist noch nicht da, und das ist mir sehr BEWUSST. Also bekommen sie die DORIS zu sehen, die ich tagsüber bin.
    Noch kann ich damit leben, muss jedoch sehr auf den Ausgleich achten.

    Herzensgrüße für Dich und lieben Dank,

    Dori :-)

  9. Dori

    Liebste Josephine,

    das hast Du sehr schön beschrieben. Der Vergleich mit einem Diamanten gefällt mir sehr gut. Auf der Arbeit zeige ich den Menschen eine Seite von mir, die mich aber nicht ausschließlich ausmacht. Der Post sollte nicht falsch verstanden werden. Weder verbiege ich mich noch tue ich Dinge, die für mich nicht akzeptabel sind. Im Gegenteil, die Menschen dort sind sehr sehr freundlich zu mir und haben mir während meiner Erkrankung einen Halt gegeben, den ich für mich dringend brauchte. Sie nehmen Rücksicht und sind besorgt, dass es mir gut geht.
    Dass ich über die Dinge, die mich interessieren, die mich beschäftigen und die ich tue, mit ihnen nicht reden kann, ist für mich in Ordnung. Die Menschen, die mehr wissen wollen darüber, WER ich bin, sind auch da. Es ist zwar nur eine Handvoll, aber ich kann es zulassen, dass sie MEHR über mich wissen. Die Entscheidung treffe ich jedoch ganz bewußt.

    Herzlichste Sonnengrüße

    Dori :-)

  10. Dori

    Liebste Irene,

    ich freue mich über Deinen Kommentar. Natürlich ist das, was ich im Augenblick hauptberuflich tue, nicht das, was ich mir erträume. Ich arbeite an der Veränderung, und ich weiß, sie wird kommen, wenn der Zeitpunkt richtig ist. Ich bin im Augenblick noch nicht bereit, meine Existenzsicherung - alles, was damit zusammenhängt, loszulassen.
    Nach meiner Arbeitslosigkeit war ich heilfroh, diesen Job zu bekommen, der es mir ermöglicht, meine Miete und alle anderen Kosten tragen zu können. Wenn ich Dir jetzt schreiben würde, was MEIN TRAUM ist, würde das den Rahmen hier sprengen. Wenn jedoch nur ein Teil davon in Erfüllung geht, bin ich der glücklichste Mensch auf diesem Planeten.

    Ich habe auf der Arbeit alle Freiheit der Welt, und kann tun und lassen, was ich will, solange mein Chef zufrieden ist mit mir. Und das ist er.

    Wie lange ich damit noch zufrieden bin, bleibt abzuwarten ;-)

    Sonnige Herzensgrüße

    Dori

  11. Elisabeth

    Liebste Dori,
    so wie du das nun in deinem Kommentar an mich beschreibst, verstehe ich das erst, was du wirklich gemeint hast! :-) Danke dir! Und natürlich hat jede Rolle auch etwas mit mir zu tun, weil es ja ein Teil von mir ist. Aber mir ist klar, dass ich manche Persönlichkeitsanteile nicht überall auch tatsächlich leben kann, weil es nicht angebracht ist, weil ich ansonsten auf Unverständnis stoßen würde. Ein wirklich spannendes Thema :-) ich danke dir von Herzen für diesen Anstoss und drück dich ganz fest!
    Allerliebste Sonnengrüße von Elisabeth :-)

  12. Dori

    Liebe Elisabeth,

    genau. Ich kann bestimmte Persönlichkeitsanteile HIER nicht leben. Das hast Du genau und treffend formuliert. Ich finde dieses Thema im übrigen sehr sehr spannend, und zur Zeit beobachte ich meine Kollegen sehr genau, um zu erkennen, was sie mir zeigen (wollen) und was nicht.

    Allerliebste Herzensgrüße

    Dori :-)

  13. andrea2007

    Liebste Dori, das ist ein spannendes Thema und ich habe eine schöne Beschreibung dazu gefunden im Buch: “Huna- der hawaiianische Weg zum erfüllten Leben” von Serge Kahili King. Ich werde es in seiner Ganzheit mal bei mir posten, nur soviel hier: Es ist “normal”, dass wir uns selber unterschiedliche Persönlichkeiten schaffen, bewusst oder unbewusst. Und jede dieser Persönlichkeiten ist ein Teil von uns, kann authentisch sein oder auch nicht;

    es ist ganz klar, dass ich auf verschiedene Umstände und Menschen unterschiedlich reagiere, dabei aber immer noch ich selber sein. kann. Und manchmal denke ich nachher, MANN, was hast Du denn jetzt gemacht? das bist doch gar nicht DU! Das gehört wohl auch dazu:-) Ich lerne jeden Tag - mich besser kennen.

    Auch ich wähle gezielt, was ich wem von mir zeige, und das finde ich auch völlig ok so. Liebste Sonnengrüsse- obwohl es schneit wie verrückt, die Sonne hab ich im Herzen, Andrea

  14. Dori

    Du Liebe Andrea,

    auf Deinen Kommentar habe ich gewartet, jetzt ist er da :-)

    Das Buch von Serge Kahili King steht schon soo lange auf meiner Wunschliste, ich habe es aber bis heute nicht gelesen. Sollte ich dringend mal tun.
    Als Frau hat man ja auch unterschiedliche Lebensrollen. Was mich betrifft bin ich Tochter, Mutter, Freundin, Geliebte, Partnerin, Kumpel, Lehrerin, und vieles mehr. All dies sind Persönlichkeitsanteile von mir.
    Deshalb ist die “Assistentin” meines Chefs auch ein Persönlichkeitsanteil.
    Im Grunde bin ich hier so wie ich immer bin, nur zeige ich ganz wenigen Menschen meine spirituelle Seite. Die hätten dafür einfach kein Verständnis.

    Bei Dir schneit es wie verrückt, und hier regnet es wie verrückt.
    Aber der Frühling kommt bald, man kann ihn schon riechen.

    Herzensgrüße für Dich,

    Dori :-)

  15. Babsi

    Liebe Dori :))

    Vor 3 Tagen hatte ich mein erstes Peer Group Treffen (Kollegen aus der LSB Ausbildung können sich außerhalb der Veranstaltungen treffen und so u.a auch einen Teil der Praxisstunden abarbeiten.Ich freu mich, dass ich gleich eine tolle gefunden habe mit so unterschiedlichen Charakteren aber alle sehr nett)
    Ich bin dort auch mit der Frage hingegegangen, was für eine Rolle ich am besten einnehme aber gleichzeitig ICH sein kann.
    Denn ich habe noch immer etwas Angst wegen irgendwas nicht akzptiert zu werden und bin auch immer abgerutscht in eine nicht ICH typische Rolle….aber wie du so schön schreibst es funkt nicht wirklich.
    Mir fällt es oft schwer zu sagen was ich am besten verbergen sollte, denk aber das ist Erfahrungssache.Solang spiel ich meine Rollen noch weiter und konzentrier mich darauf dass ich bei mir bleibe.

    herzliche Grüsse von babsi

  16. andrea2007

    Liebste Dori, wie schön, dass Du auf meine Kommentare “wartest” *freu*. und das, was Du da schreibst, das trifft genau das, was ich auch empfinde, ich bin auch so vieles und das wollte ich in meinem Beitrag schreiben und mach ich jetzt auch trotzdem noch:-)
    Das Buch hab ich nur bis zur Hälfte gelesen, irgendwie hakt es zur Zeit - überhaupt mit Lesen… ich werd es vielleicht mit in die Ferien nehmen und Dir dann davon begeistert erzählen:-)
    Herzlichste WINTER-Grüsse mit Sonne im Herzen, ob’s stürmt oder schneit Andrea

  17. Ellen

    Ich glaube, wenn man sich selbst kennengelernt hat, wenn man weiß wer und wie man wirklich ist, dann ist das das Wichtigste. Daß man in der Welt außerhalb des Ichs verschiedene Rollen einnehmen muß, um eben dieses Ich zu schützen, hat bestimmt seinen Sinn. Solange man jede Rolle ausfüllt mit einem Teil seines Ichs, geht es einem doch gut dabei. Oder? Erst wenn man Rollen spielt, die einem ganz und gar fremd sind, verliert man sich selbst und irgendwann auch sein ganz eigenes Ich.
    Liebe Grüße
    Ellen

  18. Dori

    Liebe Ellen,

    wie schön, dass auch Du Deine Meinung hier kundtust. Mir fällt gerade - während ich dies schreibe - auf, dass nicht ein einziger Mann kommentiert hat, nur Frauen. Hmmmmm…….

    Als junger Mensch habe ich mein Ich bereits verloren gehabt, weil ich all das war, was andere Menschen von mir erwartet haben, nur nicht ich selbst. Irgendwann eines Tages konnte ich mich selbst nicht mehr fühlen. Da habe ich gemerkt, dass ich dringend etwas verändern muss.

    Viele liebe Sonnengrüße

    Dori :-)

  19. Schöne Gedanken- verschiedene Persönlichkeiten « Leben und Lieben in St. Moritz

    [...] Gedanken- verschiedene Persönlichkeiten By andrea2007 Angeregt durch den Beitrag von der lieben Dori  fiel mir ein Gedankengang wieder ein, den ich im Buch “Huna-der hawaiianische Weg zu einem [...]

Einen Kommentar schreiben: