
Am Grabe der meisten Menschen
trauert tief verschleiert
ihr ungelebtes Leben.
Oskar Jellinek
Dieser Eintrag wurde
am Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 12:19 Uhr erstellt
und ist in der Kategorie Allgemein zu finden.
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am 25. Februar 2009 um 15:28 Uhr.
Liebste Dori,
*schluck* wie wahr… Woher weißt du, dass ich mich auch mit DIESEM Thema beschäftige??? Ich habe in dem wunderbaren Buch “Das Leben lebt - der Tod stirbt” gelesen… Die größte Angst eines sterbenden Menschen ist nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Angst, das Leben nicht gut und erfüllt genug gelebt zu haben… wie wahr…
Daher nehme ich mir wieder einmal mehr zu Herzen - danke dir für diesen Anstoss! -, mein Leben im Hier und Jetzt, in diesem Augenblick zu leben und zu genießen…
Allerliebste Umarmung von Elisabeth
am 25. Februar 2009 um 20:15 Uhr.
Liebe Dori,
ungelebtes Leben impliziert immer: ich hätte es damals tun sollen. Nur damals konnte ich nicht, jetzt könnte ich, jetzt würde ich, aber jetzt kann ich eben nicht mehr…
Aber doch nur wenn ich an die begrenzende Zeit glaube, an das Ende des Lebens, das ja doch nur das Ende dieses meines Körpers bedeutet, so lieb er mir ist und so sehr ich an ihm hänge.
Was jetzt unerfüllt bleibt, wird in der nächsten Runde geschehen. Dafür ist die nächste Runde ja da.
Ich glaub man muß mit sich geduldiger sein. und nachsichtig.
Damals war ich einfach nicht so weit.
Liebe Grüße elisabeth
am 25. Februar 2009 um 20:33 Uhr.
Lach - 2 Elisabeths in Wien
Elisabeth Nr. 1:
Der Spruch hat mich auch “getroffen”. Ja! Da bin ich ganz ehrlich. Aber es ist ja nie zu spät. Wir können jeden Tag unseres Lebens unsere Entscheidungen für ein besseres Leben treffen. Und im Hier und Jetzt leben, das musste ich auch erst lernen. Nicht zurückschauen, auf das was hätte sein können.Ich glaube, wenn Dinge nicht eintreten, dann ist es zu unserem Besten und zum Höchsten Wohle. Jahre später wissen wir, WARUM es DAMAlS nicht sein sollte.
Also richte Deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die Du jetzt TUN musst.
Allerliebste Herzensgrüße,
Dori
am 25. Februar 2009 um 20:35 Uhr.
Elisabeth Nr. 2:
Wir alle werden geboren, und irgendwann gehen wir aus diesem Leben wieder in eine andere Dimension.
Ich befinde mich im Jahr des “Eremiten”, das sagt ja wohl alles und Dir besonders viel.
Ich glaube, wenn man einmal die Zyklen des Lebens begriffen hat, dann ist vieles leichter. Und schöner, intensiver, beglückender.
Allerliebste Sonnengrüße
Dori
am 25. Februar 2009 um 22:36 Uhr.
und um ein Wiener Trio daraus zu machen gesell ich mich auch gleich dazu*g*
bei dem Spruch bekomme ich Gänsehaut und hörte mich plötzlich nur noch sagen:Nein, ich möchte wenn ich sterbe zurückblicken und mir gewiß sein, das Beste aus meinem Dasein gemacht zu haben und bewußt gelebt zu haben..
alles Liebe von Babsi
am 26. Februar 2009 um 8:40 Uhr.
ich habe ein Buch “Reif werden zum Tode”,
hab ich grade vor paar Tagen reingeschaut.
Im Altenheim ist eine Frau gestorben, die hat mir einen Tag davor noch einen Kuss auf die Wange gedrückt.
Auch meiner Mama geht es nicht so sehr gut , sie hat eine starke Erkältung und wenig Kraft, aber ich habe sie in den Arm genommen und gesagt, dass ich bei ihr bin und mich für ALLES bedankt.
Liebste Dori,
man muss doch keine Angst haben vorm Sterben, nicht wahr?
aber das LEben so dankbar leben, als ob jeder Tag der letzte sein könnte.
Es kommt nicht auf die Jahre an, sondern wie der Mensch gelebt hat.
Manchmal redet der Pfarrer darüber, wenn ein jüngerer Mensch stirbt.
Ich nehme auch schon langsam Abschied von meiner Mama, keiner weiß die Stunde, wenn der Mensch aufhört zu Atmen, ist das LEben zu Ende, wenn er seinen ersten Atemzug macht, fängt sein Leben an,
so wichtig ist ATMEN ganz bewusst ein und aus
atmende Grüße
und alles Gute , liebste Dori
von Erika
am 26. Februar 2009 um 8:42 Uhr.
Lay down
Your sweet and weary head
Night is falling
You have come to journey’s end
Sleep now
And dream of the ones who came before
They are calling
From across a distant shore
Why do you weep?
What are these tears upon your face?
Soon you will see
All of your fears will pass away
Safe in my arms
You’re only sleeping
What can you see
On the horizon?
Why do the white gulls call?
Across the sea
A pale moon rises
The ships have come to carry you home
And all will turn
To silver glass
A light on the water
All Souls pass
Hope fades
Into the world of night
Through shadows falling
Out of memory and time
Don’t say
We have come now to the end
White shores are calling
You and I will meet again
And you’ll be here in my arms
Just sleeping
Chorus
And all will turn
To silver glass
A light on the water
Grey ships pass
Into the West
am 26. Februar 2009 um 8:43 Uhr.
Das ist von Annie Lennox und wurde an der Beerdigung von Meiner Kusine Gisela (52) gespielt.
LG Erika
in Erinnerung an Gisela
danke
am 26. Februar 2009 um 11:04 Uhr.
Liebste Dori, auch mir lief kurz ein Schauer über den Rücken bei diesem Text und JETZT freu mich darüber, dass ich von Herzen sagen kann:
auch wenn ich (noch) nicht alle meine Träume erfüllt und gelebt habe, auch wenn ich noch soooo viele Dinge erleben möchte und auch wenn ich in gewissen Sitatuionen noch immer feststecke: ICH LEBE!
Vielen Dank für die Erinnerung daran! Allerliebste Herzensgrüsse Andrea
am 26. Februar 2009 um 12:16 Uhr.
Liebste Babsi,
das ist gut, dass Du so denkst, Du Wiener Madl.
Deshalb lebe im Hier und Jetzt und besinne Dich auf die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind.
Sonnige Herzensgrüße
Dori
am 26. Februar 2009 um 12:18 Uhr.
Liebste Erika,
nö - wir beide haben keine Angst (mehr), das spüre ich ganz deutlich aus allen Deinen Worten, und bei mir weiß ich es einfach.
Aber darüber mache ich mir - ehrlich gesagt - gar keine Gedanken. Ich kann ja noch hundertmal wiederkommen, wenn es erforderlich ist.
Du Liebe, danke für den schönen Text. Wie schön, so etwas auf einer Beerdigung zu spielen, wie liebevoll.
Allerherzlichste Sonnengrüße
Dori
am 26. Februar 2009 um 12:19 Uhr.
Liebste Andrea,
ja, Du LEBST. Und wie Du lebst. Im Hier und Jetzt.
Ich habe vor ein paar Wochen mal meine Lieblingsblogs vor einem Jahr gelesen. Es ist unglaublich, welche Fortschritte wir alle gemacht haben im letzten Jahr. Wundervoll, das solltest Du auch mal mit Deinem Blog tun. Ich kann nur sagen, es hat Spass gemacht. Und macht es immer wieder.
Herzlichste Sonnengrüße
Dori
am 26. Februar 2009 um 12:58 Uhr.
Liebste Dori, also Du hast die Beiträge Deiner Lieblingsblogs von vor einem Jahr gelesen oder DEINE Beiträge von vor einem Jahr? ist ja auch egal, wenn WIR uns weiterentwickelt haben:-) Ich lese ab und zu alte Beiträge von mir und bin dann immer erstaunt, wie ich so zu schreiben fähig war und denke immer, das könnte ich heute nicht mehr, aber das ist wohl ein Irrtum. Lebendige Grüsse Andrea
am 26. Februar 2009 um 14:24 Uhr.
Liebste Andrea,
natürlich auch meine. Kürzlich habe ich noch einmal ältere Beiträge von Dir und Andrea und auch von Gaba gelesen. Ich finde, wir haben uns “unheimlich” weiterentwickelt, sowohl schreibtechnisch als auch sonst.
Der Unterschied ist richtig deutlich zu sehen und zu fühlen.
Sonnige Lebensgrüße
Dori
am 26. Februar 2009 um 15:31 Uhr.
danke für die Aufklärung einer Blondine:-) Bei Dir finde ich es am beeindruckendsten, wie Du Dich schreibtechnisch entwickelt hast! Und Gaba fand ich immer schon bemerkenswert…
Fröhliche Herzensgrüsse Andrea
am 27. Februar 2009 um 18:11 Uhr.
hmm also ich gebe zu, ich habe noch Angst vor dem Thema, auch wenn ich mich doch schon hi und da damit beschäftige.
vielleicht sieht man es gelassener wenn man auch etwas älter ist?
grade heute hat mich ein mail erreicht, eine Internetbekannte die ich flüchtig vom schreiben kannte ist am 13.2. an Krebs gestorben (mit auch etwa 55)
es ist ein beklemmendes gefühl….
und zeigt mir wieder wie wichtig es ist JETZT zu leben….auch wenn ich im mom traurig bin..
alles liebe für euch von babsi