Die Zeit der Sinnlichkeit
Was bedeutet für Dich die Vorweihnachtszeit?
In diesen Tagen siehst Du viele geschmückte Fenster und Häuser. Die Menschen basteln Weihnachtsschmuck, backen Plätzchen, kaufen oder basteln Adventskränze, schmücken Weihnachtsbäume. Und hetzen von einem Termin und von einer Beschäftigung in die nächste.
Gestern Abend musste ich dringend in der Stadt etwas erledigen, und es blieb mir nichts Anderes übrig, als ins Zentrum und ins Parkhaus zu fahren. Auf dem obersten Parkdeck ergatterte ich dann den letzten freien Parkplatz. Die Stadt war ultravoll von abgehetzten Menschen, die frierend in diesem naßkalten Wetter, mit Einkaufstüten bepackt, von Geschäft zu Geschäft hetzten.
Für mich jedoch bedeutet die Vorweihnachtszeit eine besondere Zeit der Sinnlichkeit.
Damit meine ich, dass ich mit allen meinen Sinnen intensivst verbunden bin. Mit dem Riechen, dem Hören, dem Schmecken, dem Fühlen, mit meiner Wahrnehmung.
Der erste dampfend heiße Espresso-Kaffee am frühen Morgen schmeckt so köstlich wie sonst nie. Die heiße Dusche mit dem wunderbar duftenden Duschgel – herrlich. Oder ein schönes Schaumbad am Abend, begleitet von sanfter Musik. Mein Zuhause ist von wohltuenden Aromadüften durchzogen, und es brennen überall Kerzen. Ich lese in meinem Lieblingsbuch, und vor dem Schlafengehen entsorge ich meinen Gedankenmüll durch Meditationen auf der Alpha-Ebene. Draußen kann vor mir aus alles zu Eis gefrieren und von Schnee überzogen sein, in mir drin scheint jedoch meine innere Sonne.
Ich liebe diese vorweihnachtliche Zeit und geniesse sie mit allen meinen Sinnen, da ich nun – am Ende des Jahres – zur Ruhe komme. Weder hetze ich von Geschäft zu Geschäft noch von Weihnachtsessen zu Weihnachtsessen. Ganz im Gegenteil. Ich tanke nun Energie und Kraft, in dem ich mich mit allem verwöhne, was meinen Sinnen gut tut.
“Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.”
(Franz Kafka)

am 3. Dezember 2008 um 11:11 Uhr.
Liebste Dori, Dein Beitrag liest sich für mich wie das wunderschönste Weihnachtsmärchen. Wir haben leider keine ruhige Weihnachtszeit, da wir es gewohnt sind, ist es nicht so schlimm. Und doch ist in mir immer so eine kleine Wehmut unterwegs… Geniess es von Herzen. Den Satz von Herrn Kafka jedoch, den kann ich wieder voll unterschreiben, denn Schönes sehe ich an jedem Tag. Liebste Grüsse Andrea
am 3. Dezember 2008 um 11:23 Uhr.
Liebe Dori,
- um dann häufig erstaunt festzustellen, dass viele Menschen die sich so hetzen, noch nicht mal genau wissen, wohin sie eigentlich wollen 
Du hast ja soooo recht. Manchmal frage ich mich, wo man überall hinhetzen kann…und ob ich vielleicht irgendwas verpasst habe
Ich wünsche Dir eine entspannte und sinnliche Vorweihnachtszeit,
alles Liebe aus dem Isartal,
Gaba
am 3. Dezember 2008 um 11:27 Uhr.
Liebste Dori,
du bringst es in deinem schönen bereichernden Blog mit liebevollen Worten genau auf den Punkt, was die Vorweihnachtszeit von ihrer wahren Bedeutung her den Menschen bringen sollte.
Auch für mich ist es die Zeit der inneren Einkehr, der Besinnlich- und auch Beschaulichkeit, die Seele drinnen baumeln lassen derweil es draußen eher ungemütlich ist, sich darauf freuen Weihnachten und den Jahreswechsel mit DEN Menschen zu verbringen, die einem wichtig und wertvoll sind…
Genießen und miteinander teilen, was einen ausmacht, die innere Sonne
strahlen lassen…gerade in einer trüben Jahreszeit, die trotzdem ihren ganz eigenen Zauber hat.
Es kommt immer darauf an, WIE man dies alles empfindet und damit umgeht. Ich LIEBE diese Zeit ganz besonders und trage in meinem tiefsten Herzen die allerschönsten Erinnerungen an die Weihnachtszeit aus meiner
Kindheit…dies und all meine Lebensfreude, Liebe und Zuversicht kann einem keiner nehmen, denn sie ist IN uns.
Und noch etwas: Verwöhnen, Genießen, neue Kraft und Energie tanken,
ja sich einfach dem Augenblick und dem Leben hingeben JETZT…gilt
tagtäglich und ist das größte Geschenk an uns selbst…
In diesem Sinne Herzensgrüße aus meinem winterlichen Schneeflockenzauber
Gabriele
am 3. Dezember 2008 um 13:54 Uhr.
Liebste Andrea,
heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich noch an Dich gedacht. 3 Schneeflocken, und in ganz NRW bricht der Verkehr zusammen. Wenn ich mir da die Schneeberge in der Schweiz anschaue…….
Ich habe schon gefühlt, dass Du zur Zeit sehr beschäftigt bist, und wollte Dich schon über Xing anschreiben und nachfragen. Das tue ich aber noch.
Ich finde, gerade diese Zeit sollte man so ruhig wie möglich verbringen. Aber viele Menschen können das nicht, aus verschiedenen Gründen.
. Mal schaun, wie lange das anhält.
Ich will jetzt nach diesem turbulenten Jahr einfach mal ein bisschen geniessen
Allerliebste Sonnengrüße,
Dori
am 3. Dezember 2008 um 14:08 Uhr.
Liebste Gaba,
die Menschen hetzen und hetzen und wissen nicht, wohin sie eigentlich wollen oder sollen. Das hast Du wirklich sehr gut ausgedrückt.
Ich weiß, wo ich hin will: Ich will bei mir sein. Seit unserem Telefongespräch am Montag ist meine innere Sonne wieder eingeschaltet
Alles Liebe für Dich und einen schönen Tag. Die Sabine hat mir geschrieben, bei Euch knallt die Sonne
Dori
am 3. Dezember 2008 um 14:12 Uhr.
Du liebe Gabriele,
für mich war Weihnachten schon seit jeher das Fest der Liebe und der Familie. Was liegt da näher, als besinnlich und beschaulich die Vor- und Weihnachtszeit zu verbringen? Meine Familie und ich praktizieren das schon seit Jahren. Wir benötigen keine Geschenke, um Weihnachten feiern zu können und uns unsere Wertschätzung zu zeigen.
Wir freuen uns, wenn wir einfach beisammen sein dürfen.
Alles Liebe für Dich, hab einen schönen Tag,
Dori
am 3. Dezember 2008 um 16:23 Uhr.
Liebe Dori
Ich werde zu der Zeit wieder richtig Kind
Ich freu mich über die bunten Lichter überall in Wien und auch der vollkitschige Christkindlmarkt am Rathausplatz tut es mir immer wieder an.Ich genieße es, am Abend mich im warmen Schaumbad mit Duftölen aufzuwärmen.
und nicht zuletzt gibt es meine heißgeliebten Kalendertürchen *lach* iesesmal mit lauter Kinderschoko *mhh* und es gibt so schöööne Onlinekalender auch *schwärm*
Normal gibt es bei mir auch einen selbstgestalteten Adventkranz, diesesmal leider kam es nicht dazu.achja meine liebsten Weihnachtsdüfte neben den Keksen,Tannennadeln und Duftölen ist eindeutig Zimt!:-)
Dies ist mein liebster Monat
mal abgesehn davon dass ich eine typische Frostbeule bin und meine tropischen Grade brauch :)))
Ein lieber Gruss an dich und ein noch lieberes Danke für deine netten Reaktionen immer auf meine/unsere Kommentare. Muß ich mal echt loswerden :))
am 3. Dezember 2008 um 16:39 Uhr.
Was für ein schöner Beitrag.
Ich genieße den Advent in vollen Zügen - mit schöner Musik, weihnachtlichen Düften und allem was dazu gehört.
Diese Zeit ist viel zu schön um sie mit Hektik zu vertun.
am 3. Dezember 2008 um 16:41 Uhr.
Hallo Du liebe Babsi,
wie schön, dass das Kind in Dir den Christkindlmarkt und all die bunten Lichter und was sonst noch so zur Vorweihnachtszeit gehört geniessen kann. Erfreue Dich daran. Bis zum vorigen Jahr haben meine erwachsenen Kinder von mir auch noch einen Adventskalender mit Schokolade bekommen, darüber haben sie sich toootal gerfreut.
Alles Liebe für Dich, und lass Dein Licht weiterhin so schön leuchten.
Dori
am 3. Dezember 2008 um 16:45 Uhr.
Herzlich Willkommen hier, liebe Ashmodai.
Du sprichst mir aus der Seele. Ich mag zur Zeit die Stille, mein behagliches Zuhause, den Duft von Nelken, Zimt und Orangen, schöne Musik, einfach alles, was der Seele gut tun.
Hab einen schönen Advent,
Dori
am 3. Dezember 2008 um 17:51 Uhr.
Liebe Dori,
ja, gerade im Winter können wir alle unsere Sinne besonders gut üben, weil es weniger Reize gibt als beispielsweise in unserem geliebten Frühling, wo Auge, Ohr und Nase kaum wissen, wohin sie zuerst schauen, lauschen und schnüffeln sollen. Dafür gibt es andere Sinnenfreuden (ihr habt ja schon eine Menge aufgezählt), die gerade diese Zeit “zwischen den Jahren” zu etwas ganz Besonderem machen und Herz und Füße wärmen.
“Sinnlichkeit”, so lautet auch das Thema in einem Ankündigungs-Rundbrief von Anton Korduan, den ich heute erhalten habe. Hast Du den etwa auch abonniert? Oder hat hier wieder mal der “Zufall” seine Hand im Spiel? Denn eigentlich wollte ich Dir sein in Kürze startendes Projekt “Seelen-Nahrung” vorstellen. Wird bestimmt interessant.
Falls Du es doch nicht kennst: http://www.seelen-nahrung.de/sinnlichkeit
Und irgendwann geht sicher auch leben-lernen-lieben wieder online. Gerade mein letzter Gästebucheintrag hat mir wieder einmal gezeigt, wie wertvoll das war und ist, was ich da geschaffen habe. - Danke für Deinen Appell an den Schreiberling in mir
Alles Liebe und allzeit sichere Straßen,
Jürgen
am 3. Dezember 2008 um 18:48 Uhr.
Liebe Dori!
……na dann, auf die nächsten 47 Jahre,…mindestens.
Liebe Grüße
Grey Owl
am 4. Dezember 2008 um 11:06 Uhr.
Lieber Jürgen,
die Zeit der Sinnlichkeit ……Weißt Du lieber Jürgen, ich habe etwas gesucht, womit ich besser mit meiner “Winterdepression” klar komme. Speziell der November und Dezember haben mir immer zu schaffen gemacht.
Nun verwöhne ich mich selbst so gut ich kann, versuche, mit allen meinen Sinnen zu geniessen und fühle mich wohl. Ich bin so wenig wie möglich in der Stadt, und irgendwelchen Weihnachtsfeieresseneinladungen habe ich dieses Jahr alle mal ausgeschlagen. Ich bin in dieser Zeit am liebsten in meinem schönen Zuhause.
Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn Du wieder online bist.
Alles Liebe für Dich,
Dori
am 4. Dezember 2008 um 11:07 Uhr.
Liebe Grey Owl,
na ja….. ob das erstrebenswert ist? Eine einige sollten es schon noch sein, vielleicht so um die 30?
Liebe Sonnengrüße für Dich,
Dori