Kontinuität
Wikipedia sagt:
Die Kontinuität (von lat. continuitas, „gleichbedeutend“) bezeichnet einen lückenlosen Zusammenhang, eine Stetigkeit, einen fließenden Übergang, einen durch keine Grenze unterbrochenen Zusammenhang; einen ununterbrochenen, gleichmäßigen Fortgang. Sie zeichnet Abläufe und Prozesse aus, die stetig laufen und sich dabei gleichmäßig in eine Richtung verändern können. Abrupte, sprunghafte Veränderungen sind nicht zu erwarten, solange die Einflussfaktoren konstant bleiben. Daraus ergibt sich eine erhöhte Vorhersagbarkeit und damit Sicherheit gegenüber dem Ablauf.
Für viele Menschen ist es schwer, kontinuierlich an einer Sache dran zu bleiben. Vor allen Dingen, wenn etwas getan werden soll, was man nicht gerne tut, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.
Ein einfaches Beispiel:
Du leidest ständig unter Rückenschmerzen, vielleicht hast Du ein Bandscheibenleiden. Der Arzt verschreibt Dir bestimmte Übungen, die Du in einer Physiotherapiepraxis oder vielleicht sogar in einem Fitness-Studio erlernst. Du machst diese Übungen regelmäßig, denn schließlich willst Du ja irgendwann wieder schmerzfrei sein. Nach einer Weile stellst Du fest, dass sich Dein Zustand tatsächlich bessert, dass Du beweglicher wirst, dass die Schmerzen verschwinden. Du fühlst Dich wie neugeboren. Und was passiert jetzt? Richtig, Du hörst auf zu üben. Du hast ja schließlich Dein Ziel erreicht! Du fängst erst wieder an zu üben, wenn Du wieder Schmerzen hast.
So geht es Vielen von uns, und ich schließe mich da keineswegs aus. Ein sehr beliebtes Argument, etwas nicht regelmäßig zu tun, ist die ZEIT! Ich kommuniziere täglich mit so vielen Menschen, und es ist sehr interessant zu sehen, dass niemand ZEIT hat, etwas für sich selbst zu tun. Schlage ich vor, Reiki zu praktizieren, kommt als Argument: wann soll ich das denn noch machen? Oder schlage ich vor zu meditieren, Sport zu treiben, was auch immer, und zwar regelmäßig und kontinuierlich, kommt immer die gleiche Ausrede.
Wie kommt das aber, dass die Kontinuität ganz einfach ist und wie von selbst stattfindet, wenn man etwas sehr gerne tut? Ein Surfer zum Beispiel fällt am Anfang tausend Mal von seinem Brett. Und tausend Mal steigt er wieder auf, immer wieder, bis er die Balance halten und auf den Wellen reiten kann.
Ein Beispiel aus meinem Leben:
Vor 3 Monaten erlernte ich die Ultramind ESP Methode nach Jose Silva. Von Anfang an war ich völlig begeistert und wusste, dass ich „mein Ding“ gefunden hatte. Seit drei Monaten praktiziere ich diese Methode zwar nicht drei Mal täglich, wie vorgeschlagen, aber zwei Mal. Ich gehe jeden Tag zwei Mal auf die Alpha-Ebene, und das hat mein Leben völlig verändert. Ich muss jedoch zugeben, dass es mir anfangs nicht leicht fiel. Nicht, weil ich nicht auf die Alpha-Ebene kam, sondern ich musste es wirklich in mein Leben integrieren. Aber auf einmal ist Kontinuität und Disziplin etwas völlig Selbstverständliches. Ich sehe, dass es mir gut tut, dass ich kraftvoll und in meiner Mitte bin, dass ich meine Ziele mit dieser Methode leicht feststecken und verfolgen kann, dass mein Körper, Geist und meine Seele in einem wundervollen Zustand der völligen Entspannung und Loslösung von allem sind. Das bedeutet für mich unter anderem auch Freiheit.
Meine Freundin praktiziert zum Beispiel jeden Tag Reiki. Sie käme nicht auf den Gedanken, es ausfallen zu lassen. Eine andere Freundin geht jeden Tag am Meer spazieren (dort wohnt sie), egal welches Wetter gerade ist. Eine Kollegin nimmt seit Jahren ein Mal in der Woche Gesangsunterricht, sie will irgendwann einmal auftreten. Es gibt so viele Beispiele.
Was bedeutet für Dich das Wort Kontinuität?

am 20. November 2008 um 12:18 Uhr.
Liebe Dori,
schön geschrieben, so geht es mir mit Qi-Gong. Auch wenn man nur wenig macht, ist es viel besser als gar nichts tun. Was mir guttut, mache ich gerne. Mein Chor gehört auch dazu. und seit einiger Zeit auch das Lesen bei Euch in den Blogs.Nahrung für Körper,Geist und Seele als eine Einheit ist für mich sehr wertvoll, und ich werde dafür so reich belohnt.
Danke Dir . Alles Liebe
Erika
am 20. November 2008 um 12:26 Uhr.
Liebe Erika,
wie schön, Du singst im Chor! Das will ich schon seit Jahren! Habe aber keine Zeit! Nein, ehrlich, ich müsste dafür etwas Anderes sein lassen, und ich wüsste nicht, was.
Liebe Erika, ich habe über Dich nachgedacht. Nein,nichts Schlimmes. Du hast so viel zu sagen und findest so schöne Worte, wie wärs denn mit einem eigenen Blog? Ist ganz einfach und kostet nix. Ich würde jeden Tag bei Dir vorbeischauen.
Allerliebste Grüße
Dori
am 20. November 2008 um 12:33 Uhr.
*lach* liebe Dori,
das hat Andrea auch schon vorgeschlagen. Da sagte ich, dass ich Euch doch keine Konkurrenz machen will *spaß*
Ich möchte mich nicht unter Druck setzen. Ich wusste doch auch gar nicht ,was das nach sich zieht, dass ich nur mal kurz bei Elisabeth geschaut hatte. Da es ja keine Zufälle gibt, das sollte so sein.
Dass mir das so viel Spass macht, wusste ich ebensowenig. Da ist ein Stein ins Rollen gekommen, weil ich doch so viele Texte Bücher eigenes Geschriebenes habe und dies irgendwann mal weggepackt hatte,
jetzt finde ich zu jedem Eurer Zitate , Texte…. irgendwas aus meiner Schatzkiste oder aus meinem Herzen.
Für mich ist das auch selbst interessant, was ich schreibe, sage ich mir ja im Prinzip selbst. Nur dass jemand antwortet. Das ist das Schöne daran.
Das ist besser als jedes Medikament und Therapie (hab ich alles schon hinter mir…)
Danke, liebe Dori, alles Gute und Liebe
abwarten……
am 20. November 2008 um 12:55 Uhr.
Wir nennen uns Swinging Voices, sind eine nette Truppe von 35 Menschen
Wir haben auch ein Weihnachtskonzert. Wir singen auch an Hochzeiten u.a.
Das Singen und die schönen Lieder erfüllen mich sehr.
Nach den Konzerten haben schon viele zu mir gesagt, dass ich so *gestrahlt * hätte. Das gibt mir Kraft
“Shine your light”, “we are one”, may the road rise to meet you,
“Gott hat mir längst einen Engel gesandt, mich durch das Leben zu führen..” Thank you for the music, ” Oh happy day ” “Hail holy queen”
I will follow him….. und viele andere what a wonderful word, we are the world, we are the children…….
Singende und leuchtende Grüße von Erika
am 20. November 2008 um 13:11 Uhr.
Liebe Erika,
ja, das Bloggen ist schon eine Sache für sich. Es nimmt sicherlich einiges an Zeit in Anspruch, macht aber total viel Spass. Irgendwann ist es so weit, dass Du es täglich brauchst, und täglich spazierst Du auf den anderen Blogs vorbei und schaust da und verlinkst Dich hierhin und dorthin.
Anfangs habe ich mich gar nicht getraut, irgendwo einen Kommentar zu interlassen. Ich habe gedacht, Hilfe, das liest ja jeder. Inzwischen habe ich da überhaupt keine Probleme mehr mit, und es haben sich wirklich sehr schöne Kontakte entwickelt.
Ich finde, wer so viel zu sagen hat wie Du, der sollte es irgendwie auch tun.
The “Swinging Voices”, das hört sich schon nach Lebensfreude pur an. Und all diese schönen Titel. Ja, liebe Elisabeth, lass Dein Licht leuchten, ob beim Singen, oder beim Schreiben, oder wobei auch immer.
Alles Liebe für Dich
Dori
am 20. November 2008 um 13:18 Uhr.
Liebe Dori,
danke Dir für Deine lieben Zeilen, wenn Du mich auch schon mit Elisabeth im letzten Satz ansprichst, aber irgendwie gehören wir ja auch schon zusammen? Übrigens ist mein 2. Vorname ja auch Elisabeth.
Aber ich lasse mein Licht leuchten, das garantiere ich.
Liebste Grüße
Erika:-)
am 20. November 2008 um 13:54 Uhr.
Liebste Dori,
Der erste Gedanke daran, die Idee dahinter, die Umsetzung, jeden Tag dran sein, sich engagieren… Das wäre bestimmt auch etwas für unsere liebe Erika *lächel* Da bin ich ganz sicher, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist…
Es ist einfach wunderschön - ganz wichtig ist nur, dass man dran bleibt und das nicht aus den Augen verliert, was einem wichtig ist.
auch das Blogschreiben bedeutet für mich Kontinuität
Ich mache täglich meine gymnastischen Übungen am Morgen, wenn ich um 6 Uhr aufstehe, und das seit bereits mehr als 8 Jahren. Ich bleib dran, Tag für Tag. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, da mache ich meine Übungen nicht, aber sonst kontinuierlich täglich. Ich schöpfe daraus Kraft, starte so fröhlich und endorphingeladen in den neuen Tag und kann alles ganz andere betrachten und sehen
Allerliebste Sonnengrüße von Elisabeth
am 20. November 2008 um 13:58 Uhr.
Liebe Erika,
lach! Sorry, tut mir Leid. Ich meinte aber die ERIKA
Liebste Grüße
Dori
am 20. November 2008 um 14:02 Uhr.
Liebste Elisabeth,
Du hast völlig Recht: das Blogschreiben ist für mich auch Kontinuität. Es gehört zu meinem Leben inzwischen dazu. Als ich anfing, musste ich mir noch überlegen, worüber ich schreibe. Heute kommt das wie von selbst zu mir.
Es ist schön, dass Du so kontinuierlich Deine Gymnastikübungen machst. Sind das spezielle? Ich mache abends vor dem Zubettgehen immer schön meine Yogaübungen. Weil morgens bin ich wirklich zu nichts in der Lage außer zu meiner Tasse Kaffee (Gaba würde jetzt vielleicht sagen, das sind negative Glaubenssätze, aber es ist so)
Am Ball bleiben - sein Ziel nicht aus den Augen verlieren - das ist ganz wichtig, wenn man etwas umsetzen will. Dazu gehört Disziplin und Kontinuität.
Allerliebste Sonnengrüße
Dori
am 20. November 2008 um 14:55 Uhr.
schmunzel* na, das bloggen viel mir dazu auch schnell ein. eine stetigkeit lässt sich da nicht bestreiten
seit jahren meditiere ich täglich und mache meine yogaübungen. die zeit dazu nehme ich mir gerne, denn ich weiss längst, wie gut mir das tut.
herzlichen gruss in deinen tag
jrene
am 20. November 2008 um 15:00 Uhr.
Liebe Jrene,
genau wie ich. Ich meditiere schon seit Jahren, da waren meine inzwischen erwachsenen Kinder noch klein. Sie wussten immer: Psst, die Mama darf jetzt nicht gestört werden
Im übrigen sind Yoga und Meditation für mich miteinander verknüpft. Wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme, ist das erste, was ich mache, eine Meditation. Danach bin ich wieder frisch und munter.
Viele liebe Grüße
Dori
am 20. November 2008 um 15:15 Uhr.
Gibts Kontinuität überhaupt? Kontinuität baut auf den Begriffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf. Gibt es Zeit? Ist nicht alles ein ewiges Jetzt?
Ich entscheide immer vorzu, was ich machen möchte. Ich mag keine Disziplin.
Vielleicht mache ich etwas immer wieder, ja, aber ich weiss nie, ob ich es auch noch morgen machen werde bzw. Lust dazu habe. Und selbst wenn es sich äusserlich gleicht, ist es doch jedesmal wieder etwas neues, einzigartiges. Keine zwei Bewegungsabläufe gleichen sich 100%. Wie kann man also von Kontinuität reden? Ich versuche das zu machen, was mir Spass macht, was mich im Flow sein lässt, ob es vertraut ist oder nicht. Man weiss nie, was der nächste Moment bringt.
Liebe Grüsse
Barbara
am 20. November 2008 um 15:39 Uhr.
Liebe Barbara,
Disziplin mag ich auch nicht. Trotzdem ist sie ein “Lebensthema” von mir.
Die Dinge, die ich gerne tue, tue ich immer wieder, und regelmässig, auch täglich. Ob ich sie in einem Jahr immer noch gerne tue, weiß ich jetzt noch nicht. Sollte das nicht der Fall sein, so werde ich sie lassen.
Es ist ganz wichtig, Freude zu empfinden bei dem, was man tut. Dann ist man im Flow, das ist richtig. Dann braucht man aber auch nicht über Disziplin und Kontinuität zu sprechen.
Ich bin tagtäglich von vielen Menschen umgeben, den unterschiedlichsten Menschen. Ich weiss morgens wirklich nicht, was ich an diesem Tag schreiben werde. Spätestens bei dem zweiten Gespräch mit einem Kollegen oder einer Kollegin macht es dann “klick”. So wie heute morgen, als das Thema “am Ball bleiben” aufkam.
Sonnige Grüße für Dich
Dori
am 20. November 2008 um 22:20 Uhr.
Liebe Dori und all Ihr anderen Lieben,
nach meiner Auffassung hat das regelmäßige Meditieren oder aber auch Yoga oder gymnastische Übungen sehr wenig mit Disziplin zu tun.
Die Frage “bin ich mir das wert?” spielte früher bei mir eine große Rolle. Erst kamen natürlich die Kiddies….und der Partner…und dazu noch weitere Menschen, die ein Stückchen Energie und Aufmerksamkeit von mir brauchten. …und irgendwann saß ich tatsächlich in einem Hamsterrad, das ich täglich in Schwung halten “musste”.
Seit knapp zehn Jahren mache ich meine drei Meditationen pro Tag - und alles andere muss dann eben warten. Ich bin es mir wert …und komme sogar lieber mal ein paar Minuten später - als dass ich meine Morgenmeditation ausfallen lassen würde.
Liebe Dori, entschuldige den Roman! Ich freue mich sooooo sehr, dass Dir die Meditationen genau so gut tun, wie mir. Ich wünsche Dir viele schöne und entspannte Ausflüge in die subjektive Dimension.
Alles Liebe aus dem Isartal…
Besser und besser,
Gaba
am 21. November 2008 um 9:05 Uhr.
Liebste Gaba,
*grins*. Es passiert heute noch ab und zu (am Anfang mit schöner Regelmässigkeit), dass ich morgens - wenn ich nach dem Aufwachen meditieren - noch einmal einschlafe
Meistens werde ich dann gegen halb 8 wach, was viel zu spät ist - eigentlich. Natürlich komme ich dann auch etwas zu spät. Aber ich bin dann ausgeruht, in meiner Mitte, energetisch aufgeladen, und bei solch einer Ausstrahlung ist mein Chef froh, dass ich da bin. Es hat noch niemals jemand etwas gesagt.
Meine Hamsterraderfahrungen habe ich ja auch jahrelang machen dürfen. Und der Wahlspruch meiner Eltern und überhaupt der meisten Menschen dieser Generation war: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Und da Meditation und Entspannung nun mal keine Arbeit sind, was genau sind sie dann? Richtig. Also hatte ich immer ein schlechtes Gewissen. Bis ich dann irgendwann begriffen habe, dass ich das nur für MICH tue.
Davon profitieren die Menschen in meinem Umfeld ja auch, wenn ich in meiner Mitte bin. Aber letztendlich bin ich mir selbst so wichtig, dass ich mich mit allem versorge, was ich brauche. Und dazu gehören nun mal in erster Linie auch meine Meditationen.
Allerliebste Grüße ins Isartal,
Dori
am 21. November 2008 um 12:14 Uhr.
Oh, liebste Dori, ertappt. Es gibt da einige Dinge, die ich mit Begeisterung beginne und dann nicht dran bliebe, z.B. Sport machen… Am Anfang der Saison und in der Zwischensaison, wenn ich Zeit habe, dann mach ich gern und viel Sport. In der Saison- vergiss es, klar ich geh Skifahren, es würd mir aber gut tun, noch mehr zu machen…Blog schreiben- das mach ich äusserst kontinuierlich und kommentieren auch:-) Und den Tag begrüssen und mich drauf freuen und Menschen ein gutes Gefühl geben und… ich bin eigentlich doch kontinuierlicher, als ich dachte:-)
Liebste Grüsse Andrea
am 21. November 2008 um 12:41 Uhr.
Liebe Andrea *lach*,
ich könnte noch soooo viel tun. Bei mir ist das so: ich muss immer aufpassen, dass ich mich nicht verzettele. Daher lebe ich seit einer Weile nach dem Motto: weniger ist mehr. Für mich ist das besser, denn ich tue nun wirklich nur Dinge für mich, die gut sind. Und die tue ich dann kontinuierlich. Und Bloggen! Und kommentieren!
Alles Liebe für Dich aus dem orkanumwehten Düsseldorf,
Dori
am 21. November 2008 um 14:35 Uhr.
Liebste Dori,
Das einzige, was sich dabei ändern kann ist, wenn ich z.B. die Anzahl erhöhe, so mache ich etwa seit dem Practitioner mehr Liegestütz 
ja, ich habe mir 5 Übungen damals zusammen gestellt, die ich seitdem kontinuierlich mache, zu keinem speziellen Zweck einfach für MICH, für mein Wohlbefinden
Liebste Sonnengrüße von Elisabeth