Der Beobachter - losgelöst von allem

 

Legst Du großen Wert auf die Meinung Deiner Mitmenschen?

Bist Du abhängig von der Wertschätzung Deines Vorgesetzten?

Bist Du unfähig, ohne eine Partnerschaft zu sein?

 

Ganz egal, was im Außen passiert, bleibe immer Du selbst, bei Dir, in Deiner Mitte. Dies kann man erlernen, vielleicht nicht von heute auf morgen, aber mit ein bisschen Übung und mit der Zeit.

 

Wenn Dich jemand beleidigt, dann bringe Deine ganze Aufmerksamkeit zu dem Punkt, wo Du ihm einfach nur zuhörst. Das gleiche kannst Du tun, wenn Dich jemand lobt. Reagiere nicht, höre einfach nur zu. Schau Dir die Situation an und bleibe einfach in Deiner Mitte. Dann bist Du der Beobachter und niemand kann Dich mehr manipulieren.

 

Für die meisten Menschen spielt es eine große Rolle, was andere sagen, denn sie haben nichts eigenes. Sie haben keine Selbstliebe und keinen Selbstwert. Sie glauben das zu sein, was andere Menschen in ihnen sehen. Wenn Dir zum Beispiel ständig jemand sagt, Du bist schön, oder Du bist intelligent, oder Du bist ein guter Mensch, musst Du das schon selbst glauben. Ansonsten bist Du ständig im Zugzwang, denn Du darfst Dich auf keinen Fall falsch benehmen, da diese Aussagen ansonsten nicht mehr zutreffen. Dann bist Du innerlich leer und hast Depressionen und das ganze Leben erscheint Dir sinnlos.

 

Viele Menschen haben ständig Angst vor dem, was ihre Mitmenschen über sie denken. Denn alles, was sie über sich selbst wissen ist das, was die anderen über sie sagen. Sie haben nicht die geringste Vorstellung von ihrem eigenen, wahren Wesen, von dem Licht, welches in ihnen leuchtet und nur darauf wartet, zum Vorschein zu kommen. Sie haben Angst vor ihrem wahren Ich.

 

Ein Mensch, der in seiner Mitte angekommen ist, der meditativ und spirituell ist, der seine ganze Kraft und sein Potential aus sich selbst schöpft, ist losgelöst von der Meinung anderer. Er braucht sie nicht, denn er kennt sich selbst genau und lässt sich in keine Schubladen stecken und keine Stempel aufdrücken. Losgelöst von allem hört er sich die Meinung der anderen an und sagt dann höchstens:

 

Ich bin, was ich bin, und genau so werde ich auch weiterhin sein.

12 Kommentare zu “Der Beobachter - losgelöst von allem”

  1. sabine

    hallo,
    bin heute durch zufall auf deine seite gestoßen…..aber da es ja keine zufälle gibt…..und dein heutiger eintrag passt soooo gut….
    vielen lieben dank- daß du mich wieder daran erinnert hast.

    alles liebe für dich
    von herzen
    sabine

  2. Anne

    Also ist mangelndes Selbstbewusstsein wirklich nur das: mangelndes Wissen über mich selbst.
    Je mehr ich selbst über mich weiss, desto weniger brauche ich das Urteil anderer. Im Moment bin ich noch sehr abhängig davon, wie andere mich sehen und stelle mich sehr auf sie ein, um ein gutes Bild von mir zu bekommen. Die anderen sind meine Fenster auf mich selbst. Die anderen geben mir so sehr das Gefühl, sie wüssten über mich Bescheid! Ihre Stimmen sind so laut und sicher, sie übertönen meine leise innere Stimme. Wenn ich meiner selbst sicherer und bewusster werden will, muss ich also die Stille suchen, damit ich meine eigene Stimme lauter und öfter höre und mich besser kennenlerne.
    Danke Dori, das ist genau mein Thema!
    Liebe Grüsse von Anne

  3. Erika

    Liebe Dori,
    es ist ein langer mühsamer Weg, der sich lohnt, der Weg zur eigenen Mitte.
    Ich bin wie ich bin, ich nehme mich an, so wie ich bin mit allen Licht-und Schattenseiten, es hat einen Sinn, dass ich so bin , wie ich bin.Ich danke allen, die mich auch so annehmen, wie ich bin.
    Ich fühle mich schon immer öfter in der Mitte, immer näher, immer sicherer. Danke für die Erinnerung.
    Liebe Grüße
    Erika

  4. Dori

    Liebe Sabine,

    wie Du so schön sagst, gibt es keine Zufälle ;-)
    Wenn ich recht überlege, so lese ich jeden Tag in anderen Blogs genau das, was passt, was mein Thema ist.

    Allerliebste Grüße

    Dori :-)

  5. Dori

    Liebe Anne,

    das hast Du schön ausgedrückt. Also, nehmen wir das Wort Selbst-Bewusstsein. Sich selbst bewusst sein. Wissen haben über sich selbst. Wer man ist, welches Potential man hat, seine Stärken, seine Schwächen kennen. Da bist Du in diesem Moment frei. Ich übersetze dieses Gefühl wirklich mit Freiheit.

    Natürlich wissen die anderen immer, was für mich das richtige ist, weil sie mich manipulieren wollen, aber das lasse ich nicht (mehr) zu.

    Sonnige Herzensgrüße

    Dori :-)

  6. Dori

    Liebe Erika,

    und wäre der Weg noch so lang - bis zum Mond und zurück - ich würde ihn trotzdem gehen. Weil dieses unbeschreiblich schöne Gefühl in mir der ganzen Mühe Lohn ist.

    Sonnige Herzensgrüße

    Dori :-)

  7. Jürgen

    Nur wir selbst stecken in unserer Haut. Nur wir selbst wissen, was wir denken. Nur wir selbst wissen, was wir fühlen. Nur wir selbst wissen, warum wir etwas tun (wissen wir das immer?). Nur wir selbst wissen, wie wir etwas sehen. Nur wir selbst wissen, was wir hören. Nur wir selbst wissen, was wir schmecken … Doch wie selten trauen wir unserer eigenen Erfahrung? Es wurde uns von Geburt an so viel darüber erzählt, wie wir denken, fühlen, handeln, sehen, hören, schmecken … sollen, dass es sehr viel Mut und persönliche Stärke braucht, es auf unsere Weise zu tun.

    Doch wie Du so richtig sagst, liebe Dori: Es lohnt sich!

    Auch wenn Du selbst weißt, wie gut Du bist, darf ich Dir sagen, dass auch dieser Beitrag wieder erste Klasse ist. Mach bitte weiter so - huch, das war ja schon wieder eine Manipulation ;-) - Also, mach einfach, was DU für richtig hältst!

    Alles Liebe,
    Jürgen

  8. Dori

    Lieber Jürgen *lach*,

    wir kennen uns jetzt so lange, und die einzelnen Steps meiner Entwicklung hast Du - und die anderen natürlich auch alle - miterlebt :-)

    Ich muss es JETZT auf meine Weise tun. Danke für Deinen Kommentar.

    Alles Liebe, Dori :-)

    P.S. Ach ja, ich mache einfach, was ICH für richtig halte.

  9. hierundjetzt

    ja, früher war mir viel wichtiger, was menschen über mich denken. heute sehe ich das recht gelassen. verbiegen lasse ich mich nicht mehr. ich allein, weiss wer ich bin, dass ist was zählt - und bin ich mit mir selbst im reinen sein, übertrifft alles andere.

    herzliche abendgrüsse zu dir liebe dori
    jrene

  10. Dori

    Liebe Jrene,

    was wir in unserer Kindheit gelernt haben, zählt nun nicht mehr. Wir sind wir!

    Liebe Herzensgrüße

    Dori :-)

  11. Barbara

    ja, immer wieder zu sich selbst zu kommen ist eine lebenslange Aufgabe.

    Liebe Grüße

    Barbara

  12. sigh badischrama

    Leute ihr habt’s teilweise schon sowas von drauf, aber es kommen alle dort hin, und jeder Umweg ist ja gar keiner, sondern einfach nur irgend ein Wegstück der wunderbaren Erfahrung. Die Seiten hier scheinen schon ein besonderes Sahnestück zu sein. Alerdings weiß ich heute, dass ja alles ausgesuchte Sahnestückchen sind, und die größten und bereichernsten Sahnestückchen sind die schwierigsten Wegstrecken. Oft merkt man es allerdings erst teilweise viel, viel später.

    Aber wenn man erkannt hat, dass alles Geschenke sind, die man sich selber geschenkt hat, dann ist man nahe der Glückseligkeit - oder gar schon mitten drin.

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