Familie

Mein Sohn Simon, meine Tochter Miriam und ich
Was bedeutet für Dich Deine Familie?
Hast Du zu Deiner Familie Kontakt?
Fühlst Du Dich wohl und aufgehoben in Deiner Familie?
Oder bist Du eher im Unfrieden oder bist sogar zerstritten?
Wikipedia sagt zur Familie:
Eine Familie (lat. familia „Hausgemeinschaft“) ist soziologisch eine durch Heirat und/oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, im westlichen Kulturkreis meist aus Eltern und Kindern bestehend, gelegentlich durch im gleichen Haushalt wohnende Verwandte erweitert. Die Familie ist demnach eine engere Verwandtschaftsgruppe.
Ich habe zu meinen Eltern und zu meinem Bruder keinen innigen Kontakt. Als Kind habe ich immer geglaubt, ich sei im Krankenhaus als Baby vertauscht worden, ich fühlte mich nicht eine Minute zugehörig zu diesen Menschen und völlig unverstanden Stattdiesen habe ich alle Liebe, die ich brauchte, von meiner Großmutter und von meiner Tante bekommen.
Um so mehr freue ich mich über die Beziehung zu meinen Kindern, die meine Familie sind, mit den dazugehörigen Schwiegerkindern. Und meine Wahlfamilie besteht aus einer Handvoll Freunden, bei denen ich mich Zuhause fühle und die mich immer unterstützen und für mich da sind, wie auch umgekehrt.
Ich finde es ungeheuer wichtig, von Menschen umgeben zu sein, die mir gut tun, die mich akzeptieren, so wie ich bin, und die mir immer wieder und neu das Gefühl geben, dass ich ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens bin und dass man sich über jeden Augenblick, den wir zusammen verbringen, von Herzen freut.
Das bedeutet für mich inzwischen FAMILIE!
am 21. Oktober 2008 um 23:10 Uhr.
Liebe Dori,
strahlendschön!
(Mehr Worte brauch ich dafür nicht.)
Alles Liebe und Gute,
Gaba
am 21. Oktober 2008 um 23:15 Uhr.
Liebste Gaba,
danke. Ja, bei meiner Familie komme ich ans Strahlen
Sonnige Herzensgrüße
Dori
am 22. Oktober 2008 um 12:30 Uhr.
Wow, liebste Dori,

also, nicht nur tolle Farbe von deinem Blazer und süßer Hut und süße Tochter und attraktiver Schwiegersohn
Wow auch zu deinen Worten über Familie… Weil ich im Moment sehr kämpfe… Dennoch weiß ich, das sind meine Wurzeln, die mich nähren… Ich habe noch so viel zu tun, um all das zu erkennen und vielleicht auch zu verstehen, was meine Eltern erlebt haben, welche Erfahrungen sie gemacht haben, die sie genau zu den Menschen gemacht haben, die sie sind… *seufz* und die gute Absicht zu sehen hinter allem, was sie getan haben…
Im Moment gibt es nur sehr wenige liebe Freunde, die mir Familie bedeuten, die für mich da sind und mich lieben, wie ich bin und mir Kraft geben.
Vorgestern erst habe ich mit einer langjährigen Freundin telefoniert, und alles, was ich ihr erzählte, kommentierte sie mit Warnungen, Befehlen, Vorwürfen. Ich sagte ihr, das sei MEIN Leben und nur ich wüsste, was gut für mich ist, ich wünsche mir, dass sie mir nur zuhöre und für mich da ist, nicht dass sie mir Rat-SCHLÄGE gibt… Sie hat es nicht gleich verstanden, dann zaghaft zugestimmt, aber ganz sicher bin ich mir nicht, ob sie weiß, was ich meine… Vielleicht ist sie auch lange Zeit meine Freundein GEWESEN… Ich krempel gerade alles um…
Hm, Familie… ich muss weinen bei dem Wort… hat aber viel damit zu tun, dass das gerade ein Thema ist, MEIN Thema ist, an dem ich dran bin und mittendrin bin und an dem ich intensivst arbeite…
Es ist schön, liebe und ehrliche und gute Freunde zu haben!!!
Alles LIEBE dir, liebste Dori, mit deiner entzückenden Familie
Herz-lichst Elisabeth
am 22. Oktober 2008 um 12:38 Uhr.
Liebste Elisabeth,
ich muss erst einmal etwas klarstellen: DAS IST MEIN SOHN!
Das ist meinen Kollegen aber auch passiert, sie haben gedacht, das sei das Brautpaar. Wir wollten aber ganz bewusst ein Foto haben, wo nur wir 3 drauf sind.
Ich habe meine Eltern in Liebe losgelassen, liebe Elisabeth. Sicherlich haben sie mir mein Leben geschenkt, und wenn es stimmt, dass sich die Seele vor der Geburt das Leben und somit auch die Eltern aussucht, dann kann ich dazu nur sagen: Holla, ich habe gleich das komplette Programm gebucht
Was Du zur Zeit mit Deiner Freundin erlebst, erlebe ich auch gerade mit einer lieben Bekannten. Ihr geht es sooo schlecht, und je besser es mir geht, desto vorwurfsvoller wird das, was sie mir sagt, ich verstehe sie nicht.
Also das Wort Rat-SCHLÄGE!!!! sagt ja schon alles. Im großen und ganzen weiß ich doch, wie ich mein Leben leben möchte, manchmal brauche ich auch einen Rat. Was ich gar nicht gebrauchen kann sind Menschen, die ständig den Zeigefinger erhoben haben oder aber - das andere Extrem - in der Opferrolle sind und erwarten, dass ich sie glücklich mache.
Wenn Deine Lernaufgabe mit Deiner Freundin in diesem Leben beendet ist, dann lass sie in Liebe gehen.
Ich umarme Dich ganz herzlich, Du Liebe,
und sende Dir ein paar Herzenssonnenstrahlen,
Dori
am 22. Oktober 2008 um 15:23 Uhr.
wunderbar strahlend
ja, für mich sind meine familie auch meine kinder. meine liebste freundin ist meine cousine, das war irgendwie schon immer so.
zu meinen eltern habe ich ein eher “kühleres” verhältnis, was mit den streitigkeiten allgemein in unserer familie zu tun hat. das immer wieder versuchte klären von missverständnissen und das wieder zusammenführen wollen der familie, hat nicht funktioniert. nun halte ich mich da raus und umgebe mich mit menschen, die mir gut tun. für erneute versuche fehlt mir die energie und es müsste halt schon ein “wollen” von jeder seite da sein.
ganz liebe grüsse
jrene
am 22. Oktober 2008 um 16:09 Uhr.
Liebe Dori,
ein wunderschönes Foto. Eine schöne Idee, ein Foto zu machen, auf dem ihr drei drauf seid.
Und man sieht, wie glücklich du in dem Moment bist, du strahlst von Innen heraus.
Das Thema Familie… *seufz* Für mich im Moment ein schwieriges Thema. Die Familie, wie sie mal war, gibt es so nicht mehr, da meine Mutter (zu der ich ein sehr enges Verhältnis hatte) nicht mehr lebt und mein Vater schwer krank ist und nicht mehr der Mensch ist, der er mal war. Die Möglichkeit, dass er in der nächsten Zeit stirbt, ist groß und es wäre wohl eine Erlösung für ihn, denke ich.
Früher gab es Familienfeste. An Geburtstagen und an Weihnachten kam die Familie zusammen. Meine Geschwister, meine Nichten und Neffen mit Familie. Seit meine Mutter so krank war und gestorben ist, wird gar nicht mehr gefeiert und so kommt meine Familie auch nicht mehr komplett zusammen. Sie hat die Familie zusammengehalten. Meine Geschwister und ich sind in der letzten Zeit ziemlich traurig, nachdenklich und sehr geschafft. Die frühere Fröhlichkeit ist nicht mehr da. Die letzten fünf Jahre haben uns alle sehr geschafft. Und jeder hat ja noch seine eigenen Probleme.
Schon als Kind habe ich von einer eigenen “richtigen” Familie geträumt. Einen lieben Mann und mindestens zwei Kinder. Das war alles, was ich wollte. Ich hatte auch irgendwann in Weiß geheiratet, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Alles war perfekt. Doch es war mir nicht vergönnt ein Kind zu bekommen. Die Ehe zerbrach. Aus mit Familie. Heute lebe ich mit meinem Freund in wilder Ehe, noch, und statt einem Kind habe ich einen Hund. Eigentlich auch eine kleine Familie. Doch um mich herum und in mir ist so viel zerbrochen in den letzten Jahren, dass ich nicht das Gefühl habe, geborgen in einer Familie zu leben. Alles ist im Umbruch. Für mich ist Familie wichtig. Doch jetzt muss ich Familie für mich erst mal wieder neu definieren. Ich muss erst wieder für mich einen neuen festen Platz (mit meinem Freund und meinem Hündchen) in dieser Welt finden. Zu meinen Geschwistern habe ich einen guten Kontakt, besonders zu meiner Schwester, aber sie haben natürlich ihre eigene Familie. Das ist schon etwas anderes, auch wenn wir uns gut verstehen.
Ich hoffe einfach, dass irgendwann alles wieder gut wird. Dass ich mich in einer Familie geborgen fühlen kann. Egal, ob diese Familie aus Verwandten oder Freunden oder beiden besteht. Es wird anders sein als früher, anders heißt ja nicht schlechter.
Liebe Grüße,
Martina
am 22. Oktober 2008 um 16:13 Uhr.
Hallo Dori,
wirklich sehr schönes Bild. Die Wärme kommt so richtig rüber. Du kannst stolz auf Deine Kinder sein.
Alles Gute
Artur
am 22. Oktober 2008 um 20:09 Uhr.
Liebste Dori, das Thema Familie stand bei mir in den letzten Wochen auch stark auf dem Programm. Und ich habe es auch intensiv in meinem Kurs bearbeitet. Mein erstes Ziel war: einen Weg zu finden, miteinander umzugehen, der für beide Seiten passt! Und siehe da: es bewegte sich ganz viel. Und da ist noch kein Ende in Sicht. Auf einmal können auch andere Menschen auf MICH Rücksicht nehmen, MICH aktzeptieren, waoh.
Ich verstehe Dich daher sehr gut, Du hast Deine Eltern mit Liebe losgelassen, das wäre dann mein zweiter Schritt gewesen, wenn der erst nicht funktioniert hätte…
Ich hab in meiner neuen Heimat ein paar sehr gute Freunde, die sehe ich auch als meine Familie. Wir sind gern zusammen, stützen uns auch mal, wenn es nötig ist und akzeptieren uns einfach so, wie wir sind. Das ist etwas sehr Schönes und Wertvolles.
Dein Artikel ist wunderbar geschrieben, das Foto einfach nur voller Liebe, Freude und Gemeinsamkeit (und attraktiver Menschen), ich freu mich sehr für Dich.
Herzlichste Sonnengrüsse Andrea
am 22. Oktober 2008 um 22:20 Uhr.
Auch ich habe keinen innigen Kontakt zu meiner Familie, und damit meine ich sogar den größeren “Kreis” inklusive naher Verwandschaft. Obwohl ich schon denke, dass das mehr an mir als an ihnen liegt. Ich fühlte und fühle mich ihnen einfach nicht nah genug, das bedaure ich selbst, doch habe das für den Moment akzeptiert. Vielleicht ändern sich meine Gefühle und Gedanken wieder, diese emotionalen Wandlungen, die mit Bewusstseinsänderungen zu tun haben, habe ich schon öfter erlebt.
Im Moment bin ich hier so richtig “allein”, das erste Mal wieder seit 30 Jahren. Das war ursprünglich ein hochbeängstigendes Gefühl, doch ich habe wieder Boden unter den Füßen. Eines ist mir durch die Situation (der Trennung in der “Fremde) bewusst geworden: Ich brauche sehr wohl Menschen. Wünsche mir Bekannte, Freunde, einen Kreis, zu dem ich gehöre oder auch Einzelpersonen, die mir nahe stehen und meine neue “Familie” hier bilden. Ich freue mich darauf, mir dieses Netzwerk nun erstmals ganz bewusst aufzubauen. Somit empfinde ich ähnlich wie du, Dori: Meine Blutsfamilie ist mir nicht “Familie genug”, das was sein sollte, fehlt (mir) - daher schaffe ich mir nun meine eigene Familie, zu der ich mich gehörig fühle.
Es freut mich für dich, dass du ein anscheinend herzliches Verhältnis zu deinen Kindern hast entstehen lassen. Klasse!
LG
Barbara
am 23. Oktober 2008 um 12:33 Uhr.
Liebe Jrene,
ganz genauso ist das in meiner Familie auch. Und da ich wirklich weder Zeit noch Energie habe, mich weiter mit auseinanderzusetzen - zumal von der anderen Seite außer dem Beharren auf dem eigenen Standpunkt nichts kommt - habe ich mich ganz liebevoll auf der subjektiven Ebene verabschiedet und konzentriere mich nun auf andere Menschen.
Ich wünsche Dir einen strahlendschönen Tag voller Sonnenschein,
Dori
am 23. Oktober 2008 um 12:40 Uhr.
Liebe Martina,
ich habe auch immer von einer großen Familie geträumt. Ich wollte früher mindestens 4 Kinder haben. Immerhin habe ich es auf 2 gebracht, dann ist jedoch meine Ehe zerbrochen, und seither sind meine Kinder meine Familie.
Liebe Martina, wie schön für Dich, dass Du ein solch schönes und enges Verhältnis zu Deiner Mutter hattest, auch wenn sie jetzt nicht mehr hier ist. Du kannst Dich auf jeden Fall liebevoll und lächelnd an sie erinnern.
Ich bedauere zutiefst, dass Familie in der heutigen Zeit einen völlig anderen Stellenwert bekommt, und mir fehlen die älteren Menschen in meinem Umfeld.
Meine Tochter stellte mir kürzlich eine Frage über meine Großmutter, die konnte ich nicht beantworten. Ich weiß nicht, woher meine Großeltern kamen, wie sie so waren, welches Leben sie führten, usw.
Vielleicht liegt das daran, dass die Menschen in der Generation meiner Eltern als Kinder bzw. Jugendliche schlimme Dinge im Krieg erlebt haben, ich weiss es nicht. Auf jeden Fall wurde bei uns nie über Vergangenes gesprochen.
Familie bedeutet für mich heute, in mir und bei lieben Menschen geborgen zu sein, und ob sie nun mit mir blutsverwandt sind oder nicht, spielt keine Rolle mehr. Wichtig ist, dass man einen Platz im Leben hat, wo man sich wohl fühlt.
Herzlichste Grüße,
Dori
am 23. Oktober 2008 um 12:41 Uhr.
Lieber Artur,
ja, ich bin sehr stolz auf meine Kinder, und ich liebe sie sehr.
Herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar.
Dori
am 23. Oktober 2008 um 12:48 Uhr.
Liebste Andrea,
ich freue mich sehr für Dich, dass es nun in Deinen “Beziehungen” zu Deiner Familie weitergeht, vor allem, dass das Seminar Dir auch eine neue Energie gibt, das sieht man an Deinen Posts.
Sehr schön finde ich es immer, wenn beide Seiten gesprächsbereit sind und etwas verändern wollen. Leider stehen und standen meine Eltern immer auf dem Standpunkt, dass ich das Kind bin, und zu tun habe, was sie wollen. Davon haben sie sich auch nie abbringen lassen, selbst heute mit 76 und 80 sehen sie nur sich selbst. Da ich aber in Kürze 54 werde, muss ich mich nun (endlich mal) um mein eigenes Leben kümmern.
Allerliebste Grüße nach Gran Canaria
Dori
am 23. Oktober 2008 um 12:50 Uhr.
Liebe Barbara,
ich finde, Du hast das sehr gut ausgedrückt: meine Familie ist und war mir nie Familie genug. Ganz genau so kann ich das für mich bestätigen.
Niemand ist eine Insel, daher braucht jeder Mensch Kontakte, Beziehungen, Liebe in seinem Leben.
Ich finde es mutig von Dir, neu anzufangen und wünsche Dir ganz viel Erfolg mit Deinem “Netwerk” und ganz viel liebe Menschen in Deinem Leben.
Sonnige Grüße
Dori
am 25. Oktober 2008 um 12:56 Uhr.
liebe dori
sehr nachdenklich habe ich hier nun den beitrag gelesen
ich hatte auch nie ein wirklich innigers verhältnis.meine familie war meine mutter,ansonsten waren es für mich bekannte.erst in den letzten 2 jahren entwickelte sich ein intensiverer kontakt zu meiner tante.meine mutter hat sich intensiv um mich gekümmert und ge-SORGT..tut sie auch jetzt noch und dafür bin ich ihr sehr dankbar.mein vater spieltze in meinem leben kaum eine rolle und höre immer mit großen augen zu wenn mir jemand anderer über seinige innige vater beziiehung erzählt
dennoch ich habe leute bei denen ich mich wohl und angenommen fühle. es sind wenige dafür umso kostbarer für mich.ich habe lange gebraucht zu erkennen wer mich wirklich so akzeptiert wie ich bin und weer mich nur dann mag wenn ich entsprechend funktioniere :))
wir brauchen andere menschen die zu uns stehen.und ich wünsche jedem einzelnen und besonders dir dass es immer jemanden gibt der dir die hand reicht :)))
glg eine nachdenkliche babsi
am 26. Oktober 2008 um 9:09 Uhr.
Liebe Babsi,
bei meinen Eltern ist das so: sie wissen nicht, was ich tue, wer ich bin, wer meine Freunde sind usw. Man könnte jetzt sagen, sie sind ja alt. Aber das war vor 30 Jahren schon so.
Aber ich habe “meine” Menschen, die den Weg mit mir gehen, die sich über jeden kleinen Fortschritt freuen, die mich lieben, so wie ich bin.
Und das ist ein Geschenk, für das ich zutiefst dankbar bin.
Sonnige Grüße für Dich,
Dori