“Angst essen Seele auf”
Gaba und auch Zentao haben mich zu diesem Post inspiriert, ich danke Euch dafür. Es gehört für mich auch ein bisschen Mut dazu, dies hier zu schreiben, denn
Heute ist Jahrestag. Heute vor einem Jahr, am 16. Oktober 2007, wurde mir ein Karzinom aus meiner linken Brust entfernt. Die Diagnose traf mich wie ein Hammerschlag, denn in meiner Familie gibt es nicht einen einzigen Fall einer Krebserkrankung.
Natürlich hatte ich Angst. Nicht davor zu sterben, sondern vor dem, was auf mich zukommt, das Unbekannte, all die schrecklichen Dinge, die ich gehört hatte von anderen Menschen, die es nicht “geschafft” hatten, das hat mir Angst gemacht. Das war vor einem Jahr, heute ist mein Blickwinkel ein anderer.
Angst ist ein Macht- und Druckmittel von Menschen, die Dich manipulieren wollen. Als Kind bekommst Du gesagt: Die Mama hat Dich aber nicht mehr lieb, wenn Du immer so unartig bist. Später in der Schule sagt Dir der Lehrer: Aus Dir wird nie etwas, wenn Du nicht lernst. Als Student hast Du Angst davor, durch das Examen zu fallen, später im Berufsleben macht Dir Dein Chef pausenlos Angst. In meinem Fall lautete der Spruch meines damaligen Chefs: In diesem Land gibt es so viele Arbeitslose, wenn Ihnen hier etwas nicht passt, dann gehen Sie. Für eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern war das schon ziemlich harter Tobak, und ich hatte große Existenzangst.
Und so geht das ständig weiter: Dein Partner droht mit Liebesentzug oder Trennung, wenn Du nicht so “bist” wie er Dich gerne hätte. Die Medien machen Dir Angst, dass Du im Alter völlig verarmt vor Dich hinvegetieren wirst und dass es für alte Menschen in dieser Gesellschaft keinen Platz gibt. So ein Nonsens, ja wirklich.
Ich habe mir völlig “abgewöhnt”, ängstlich zu sein. Vor einem Jahr habe ich mich sehr klar und überzeugt gegen eine Chemotherapie entschieden. Schon als ich zur Operation ins Krankenhaus ging wußte ich, dass dies im Ansatz für mich nicht in Frage kommt. Jeder, der schon einmal an einer sog. Tumorkonferenz im Krankenhaus teilgenommen hat (dies ist ein Gremium von mindestens 5 Ärzten, die einem knallhart die aggressivsten Behandlungsmethoden empfehlen) weiß, wie sich das anfühlt, wenn man nicht den vorgeschlagenen Weg geht. Was musste ich mir alles anhören: Wie ich denn solch ein Risiko eingehen könne, die Chemotherapie abzulehnen. Ich hätte doch eine Verantwortung mir selbst gegenüber. RICHTIG!!!!!!
Und eben weil ich mir gegenüber eine Verantwortung habe, habe ich keine Ängste mehr. Denn: ich habe absolutes Vertrauen, dass alles gut ist, so wie es ist, dass ich meine Lern- und Lebensaufgabe, die mir das Universum stellt, meistern werde, dass mich so leicht nichts mehr aus meiner Mitte bringen kann, und dass ich auf gar keinen Fall irgend jemandem zuliebe etwas tue, was mir selbst nicht gut tut.
In diesem einen Jahr hat sich mein Leben sehr verändert. All den Lernaufgaben, die ich immer zurückgewiesen hatte aus Angst, musste ich mich nun stellen: Selbst-LIEBE, Selbst-WERT, Selbst-TREUE, Ab-GRENZUNG, Ver-TRAUEN, Ent-WICKLUNG, usw.
Und all den Menschen, die mich nun auf meinem Weg nicht weiter begleiten wollen, weil sie mit der “neuen, angstfreien” Dori nicht zurechtkommen, wünsche ich voller Liebe nur das Beste für ihr Leben.
Es geht mir jeden Tag besser und besser und besser, denn mein Leben ist erfüllt und schön.
Dori ![]()

am 16. Oktober 2008 um 10:22 Uhr.
Hi Dori,
WOW - toll und sehr offen geschrieben.
Sensationell!
Hättest mit dem Beitrag gleich noch bei meiner Blogparade zum Thema Verantwortung mitmachen können - sehr schön das Beispiel mit “Verantwortung für Dich selbst und Dein Leben”.
Toll!
Wünsche Dir weiterhin nur das Beste
Frank
am 16. Oktober 2008 um 10:38 Uhr.
Lieber Frank,
danke. Deine Blogparade ist bisher an mir vorbeigegangen sorry
Lieben Dank für Deine Wünsche,
Dori
am 16. Oktober 2008 um 10:47 Uhr.
Ich wäre froh wenn ich auch soweit wäre!!! Dafür beneide ich dich sehr!!!
am 16. Oktober 2008 um 10:50 Uhr.
Kein Problem Dori - kann ich gut verstehen
Da packe ich gleich noch ein paar gute Wünsche drauf!
Frank
am 16. Oktober 2008 um 10:56 Uhr.
Lieber Frank,
dann schau mal in Dein Blog.
L.G. Dori
am 16. Oktober 2008 um 10:57 Uhr.
Mein lieber Sohn,
wie Du weißt, war dies ja auch ein langer Weg. Ich danke Dir und Deiner Schwester dafür, dass Ihr immer für mich da wart.
Deine Mom
am 16. Oktober 2008 um 11:34 Uhr.
Liebe Dori,
danke für Deine Ehrlichkeit, für Deine Offenheit und dafür dass Du mich und alle anderen Leser an Deinem Weg teilhaben lässt.
Bitte nimm meine besten Wünsche und Gedanken…
ich freue mich so sehr mit Dir und für Dich - und bin glücklich und dankbar, dass ich das alles mit Dir erleben darf!
Alles Liebe und nur das Beste aus dem Isartal,
und immer noch…besser und besser,
Gaba
am 16. Oktober 2008 um 11:55 Uhr.
Liebste Gaba,
ich danke Dir für Deine lieben Wünsche. Ich habe zuerst überlegt, ob ich das überhaupt schreiben soll. Aber dann habe ich gedacht: was solls. Es ist Vergangenheit, es ist 1 Jahr her, und nichts ist mehr so, wie es noch vor einem Jahr war. Daher können es die anderen Menschen ruhig wissen. Und außerdem ist es kein Makel, sondern eine Lernaufgabe und Herausforderung, wie jede Krankheit im übrigen.
Ich finde es schön, dass Du mich auf diesem Weg begleitest. Ein kleiner Stupser zur rechten Zeit, wenn es mal “hakt”, oder ein veränderter Blickwinkel, und schon geht es weiter.
Und dank Ultramind ESP immer noch besser und besser…….
Sonnige Herzensgrüße
Dori
am 16. Oktober 2008 um 14:10 Uhr.
deiner offenheit gebührt allerhöchsten respekt . wow, toll geschrieben!
ich denke, damit machst du vielen menschen mut - mir jedenfalls ergeht es so… danke!
herzliche grüsse
jrene
am 16. Oktober 2008 um 14:20 Uhr.
Liebe Jrene,
das ist schön. Wenn ich vielleicht dem einen oder anderen Menschen, der in einer ähnlichen Situation ist, Mut machen kann.
Danke für Deinen lieben Kommentar.
Sonnige Grüße
Dori
am 16. Oktober 2008 um 14:59 Uhr.
Liebe Dori,
Respekt, Respekt! Und herzlichen Glückwunsch! Denn Du hast wirklich allen Grund, dein Leben zu feiern.
Ja, zum Thema Angst wollte ich auch schon länger einen Beitrag schreiben, denn sie ist die lebensfeindlichste Empfindung, die wir haben. Ursprünglich diente sie ja mal dazu, Gefahren rechtzeitig ausweichen zu können. Doch heute wird sie geistig und künstlich geschürt, durch gesellschaftliche und andere Konzepte - und das ist oft menschenverachtend. Aufgrund der Angst fällt es uns nur nicht auf. Wir denken, sie hätte eine wichtige und wirkliche Grundlage. Und dann beginnen wir, uns selbst untreu zu werden und irgendwo in der grauen Masse zu verschwinden, indem wir ihr folgen…
Eigentlich möchte doch aber das Universum, dass wir unser Licht strahlen und leuchten lassen! Wider alle Angst. Danke dafür, dass du dies immer mutig tust. Denn das wird tatsächlich viele Menschen inspirieren, sich ihr eigenes Leben zu erschaffen, so, wie es ihren Anlagen und den höheren Gesetzen entspricht! Da bin ich mir sicher.
Ich hoffe, Du feierst ein wenig!
Herzliche Grüße
Josephine
am 16. Oktober 2008 um 15:09 Uhr.
Liebe Josephine,
die Krankheit ist nur zu mir gekommen, damit ich endlich wach werde und es begreife. Damit ich mein angsterfülltes Leben - angefüllt mit Verlust-, Verlassens- und Existenzängsten - endlich als das begreife was es ist: als die Chance, selbstverantwortlich und selbstbestimmend die Dinge in die für mich richtigen Bahnen zu lenken. Und das, was ich nun erlebt habe, mit allen Gefühlsfacetten, kann ich nun an Menschen weitergeben, die meinen Rat und meine Hilfe dringend benötigen.
Denn das, was ich zu sagen habe, ist kein theoretisches Wissen, sondern es ist meine eigene Erfahrung, und darum kann es so gut angenommen werden.
Das Universum möchte, dass wir unser Licht leuchten lassen. Das stimmt. Und schau mal, manchen Menschen gelingt das schon in jungen Jahren, anderen erst im Alter.
Liebe Josephine, ich brauche nicht zu feiern (hab ich aber gestern Abend schon
), denn jeder Tag ist für mich ein einzigartiges Geschenk, wofür ich sehr dankbar bin.
Herzlichste Grüße
Dori
am 16. Oktober 2008 um 17:51 Uhr.
Liebe Dori, ich schicke Dir mal einen Gedanken, den ich irgendwann mal gelesen habe:
“Wir können nicht der Sonne entgegeneilen, ihr auch nicht nachlaufen, aber wir können sie immer im Herzen tragen….”
Das scheint dein bewundernswertes Motto zu sein.
Wenn das doch bloß ansteckend wäre. Aber es ist so, wenn man in Deinem blog “spazierengeht”. Vielen Dank dafür!!
Alles Gute und besonders Gesundheit wünsche ich Dir!!!
am 16. Oktober 2008 um 19:42 Uhr.
Liebste Dori,
Ich weiß, dass du deinen Weg gut gehst und dass er dich in die richtige Richtung führt. Ich drück dich ganz fest, du wertvoller Schatz - pass du weiterhin so gut auf dich auf, ja?
du hast deine Aufgaben, die dir vom Leben gestellt wurden, großartig gemeistert!!! Hut ab! Du hast DIR SELBST vertraut und bist deiner Intuition in einer entscheidenden Situation gefolgt. Das soll dir mal einer nachmachen
Allerliebste Sonnengrüße von Elisabeth
am 16. Oktober 2008 um 21:08 Uhr.
Liebe Dori
schon Dein Kommentar, den Du mir als Antwort auf meinen Brief, “an meinen Basiliom,” geschrieben hast, hat mich tief beeindruckt. Schon die Art wie Du mit Deinem Krebs fertig geworden bist, mit dem Gedanken; der hat keine Chance und jegliche Chemo und Bestrahlung abgelehnt hast, zeugt von Deinem Enormen Mut und Spiritueller Reife. Es braucht Mut sich so gegen die Ärzte durchzusetzen und andere Heilmethoden ins Auge zu fassen, wie die Simonton-Methode. Das die Angst, leider immer noch ein grosses Druckmittel in Schule und Erziehung ist, das ist wirklich Traurig. Gerade Menschen wie wir alle die in diesen Blog lesen und schreiben, müssen das immer wieder Thematisieren, das irgend wann die Angst wirklich keine Chance mehr hat.Ich bin dem Universum Dankbar dass ich diese Erfahrung mit diesem Basiliom machen durfte. Ich selber war der Kreator von diesem Basiliom, genau so bin ich aber auch der Kreator von meinem (Glück)Leben. Ich bin glücklich für Dich, dass Du auf Deinem Spirituellen Weg soweit gekommen bist, das ist nur möglich weil Du so Stark an Dir gearbeitet hast. Du bist ein Vorbild für alle die irgend wann so eine Erfahrung machen (müssen) dürfen.
Liebe Grüsse zentao
am 16. Oktober 2008 um 21:35 Uhr.
Lieber Zentao,
ich habe lange gezögert, über meine Krebserkrankung zu schreiben. Als ich gestern Dein Post las, stand es für mich fest: ich oute mich jetzt. Viele Menschen wissen gar nicht davon. Sie sehen nur meine äußere Fassade: strahlend, immer gut drauf. Aber das kann ich nur sein, weil es aus dem Innen kommt.
Ich bin heute sehr glücklich. Weil ich darüber nun endlich schreiben konnte. Die Vergangenheit und alles, was dazu geführt hat, ist vorbei. Und es ist gut so.
Ich danke Dir aus tiefem Herzen für die Inspiration.
Schön, dass es Dich gibt.
Alles Liebe für Deinen Weg.
Dori
am 16. Oktober 2008 um 21:38 Uhr.
Boah, Dori, super! Die Entscheidung gegen die Chemo war mit Sicherheit die richtige. Aus Sicht der Homöopathie, deren Anhängerin ich bin, allemal. Du siehst, es hat gefruchtet!
Ich freue mich mit dir und für dich, dass es dir seither so gut geht und du deine Ängste abgebaut hast. Bewundernswert geradezu, denn ich habe noch eine Menge davon. Was Existenzängste bedeuten, habe ich ja gerade erst am eigenen Leib erfahren. Ich hoffe, ich komme dort hin, wo du schon bist, und nicht erst… durch unangenehme Schicksalsschläge. Doch ich muss sagen: auch ich habe das meiste durch sog. “negative” Erfahrungen gelernt. Das Positive nimmt man einfach fröhlich an ohne nachzudenken - das Unangnehme lehrt uns meist etwas.
Alles Gute dir, und viele gesunde Jahrzehnte!
LG
Barbara
am 16. Oktober 2008 um 21:41 Uhr.
Liebste Elisabeth,
ich danke Dir wirklich von Herzen dafür, dass Du ein Stück dieses Weges mit mir gegangen bist. Du lässst jeden Tag dieses Lebens Dein Licht strahlen, und bereicherst viele Menschen durch Dein Blog. Genauso, wie alle diese Kommentatoren es tun, jeder auf seine Weise.
Schau, ich fühlte mich nie gut genug. Daher kam die Erkrankung. Sie ist eine Markierung auf meinem Lebensweg, und dafür bin ich aus tiefstem Herzen dankbar.
Und heute - gerade an diesem Tag - bin ich mir aller Werte sehr bewusst.
Licht und Liebe
Dori
am 16. Oktober 2008 um 21:43 Uhr.
Liebe Dori,
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!
Ich bin die Quotenfrau (jede 10. trifft es) und auch ich habe es geschafft. Bereits 6 Jahre ist es her seit der Diagnose (beidseitig) und der schlechten Prognose. Erkrankt bin ich mit Ende 30 als allein erziehende Mutter eines 4-jährigen Kindes.
Seitdem ist wirklich nichts mehr, wie es war.
Es war der Beginn, von allem!
Unbeholfen und nicht bewusst, was ich da mache, begann ich zu visualisieren, begann mich zu öffnen. Etwas großartiges geschah mit mir. Wider Erwarten aller Ärzte hatte ich eine Totalremission und bis heute keinen Wiederbefall. Dafür habe ich ganz andere “Dinge” erfahren wie bedingungslose Liebe, spirituelle Öffnung, Reiki usw. Das einzige, was an die Zeit davor erinnert, ist mein inzwischen 10-jähriges Kind.
Also, es wird wirklich immer besser und besser!!!
am 16. Oktober 2008 um 21:45 Uhr.
Liebe Barbara,
ich habe das alles hinter mich gebracht. Ich habe schlimme Zeiten erlebt, mit meinen Kindern. Es ist immer weiter gegangen. Es geht immer weiter. Ich vertraue so fest darauf, dass alles gut ist, so wie es ist. Und das gibt mir so viel Kraft und Stärke.
Wenn Du irgendwann - in einem Jahr vielleicht - zurückblickst, dann wírst Du sehen, dass es genau das Richtige war, was Dir jetzt passiert.
Sonnige Herzensgrüße
Dori
am 16. Oktober 2008 um 21:51 Uhr.
Liebe Quotenfrau,
wow, herzlichsten Glückwunsch. 6 Jahre. Davon wären es bei mir dann noch 5.
Ich fand es vor einem Jahr sehr schlimm, ohne Partner die ganze “Geschichte” durchstehen zu müssen. Dafür waren meine erwachsenen Kinder, meine Schwiegerkinder und meine lieben Freunde an meiner Seite.
Ich gebe Dir aus tiefstem Herzen Recht: nichts ist seither mehr so, wie es einmal war. Es ist besser.
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute auf Deinem Weg,
Dori
am 16. Oktober 2008 um 21:54 Uhr.
Liebe Adelheid,
ich sende Dir aus meinem tiefsten Herzen ein paar Sonnenstrahlen.
Das Leben ist sooo schön, wenn man es einmal begriffen hat.
Herzlichste Grüße
Dori
am 16. Oktober 2008 um 21:59 Uhr.
Hallo Dori,
ich bin froh, dass Du diesen Beitrag geschrieben hast. In meiner Familie gab es etliche Krebsfälle mit tödlichem Ausgang und ich habe deshalb selbst große Angst an Krebs zu erkranken. Dein Beitrag macht mir viel Mut. Danke dafür,
Astraryllis.
am 16. Oktober 2008 um 22:04 Uhr.
Liebe Astraryllis,
wenn Du Angst hast,ziehst Du es an.Egal, wovor Du Angst hast. Du lenkst Deine Aufmerksamkeit darauf.
Sage Dir: ich bin von strahlendschöner Gesundheit. Meine Zellen arbeiten optimal für mich und meine Gesundheit. Ich fühle mich gesund, stark, reich und es geht mir von Tag zu Tag besser und besser, auf allen Ebenen.
Sonnige Grüße
Dori
am 16. Oktober 2008 um 22:38 Uhr.
Ich habe eine ähnliche Situation erlebt, sechse Jahre her, nicht in körperlicher Existenzbedrohung, was aber beim Ausmass des Wortes Existenz, meist gleich sein wird.
Heute, und auch besonders aufgrund deines Beitrages, sehe ich das so, das nach diesen schweren Tagen die Probleme und Ängste des täglichen Lebens einen nur noch relativ in innere Aufruhr versetzen. Denn die wirklichen Existenzprobleme tauchen nicht sehr häufig auf, bei manchen sogar nie. Insofern ist das Gegenüberstehen dieser in unserem heutigen Leben begrenzt - zum Glück.
Aus meinem Erleben kann ich weiter dazu sagen, das aus dieser Extremsituation das über der Angst stehen eine gute Zeit war. Doch dann kam ein neuer Vorfall und sie hat mich wieder gepackt. Und diesmal würde ich sagen, weitaus stärker als das erste mal. Was ich darauf zurückführe, das ich mich der Möglichkeit ganz entzogen hatte, dies nochmal erleben zu müssen.
Ich denke, das Leben ganz uns immer wieder mal fest anpacken. Und ich möchte mir vornehmen, so schwer das auch ist, weil alles andere danach immer nur noch relativ klein ist, den Respekt vor der mich einholenden Angst nicht zu mehr ganz zu verlieren - dann kann sie mich auch nicht mehr so unerwartet und unvorbereitet einholen.
am 17. Oktober 2008 um 8:51 Uhr.
Liebste Doris,
ich habe gestern Abend noch intensiv in deinem Chakra-Blog gelesen und finde es schön und zutiefst bereichernd, was du anderen Menschen dort
an Offenheit, Lebensweisheit, Herzenswärme und Spiritulität bietest. Das kann nur eine Frau schreiben, die selbst durch die Stürme des Lebens gewandert ist und dadurch gereift…wie ein besonders guter Wein, der
immer besser und wertvoller wird, ja kostbar je länger er diesem Vorgang
ausgesetzt ist!
Deine persönliche Entwicklung in diesem Jahr nach der Diagnose ist überwältigend und wie du dich (mittlerweile) NICHT mehr beirren läßt.
Wie du es selbst empfindest war dies eine große Herausforderung…du hast
sie angenommen, um daran zu wachsen. Dies ist gelungen. TOLL!!!
Bin glücklich und froh, daß wir Freundinnen sind und so einen intensiven
liebevollen Kontakt pflegen. Du bist und bleibst in meinem Herzen die
HERZALLERLIEBSTE…
einen traumschönen, beglückenden Tag wünsch ich dir…
Gabriele
am 17. Oktober 2008 um 9:36 Uhr.
Lieber Menachem,
ich danke Dir für Deinen Besuch auf meinem Blog.
Du musst nicht denken, dass ich jetzt völlig angstfrei wäre. Natürlich kommen immer wieder Situationen, wo ich mich neu sortieren muss.
Aber all das, was ich schon erlebt habe - wie z.B. Scheidung, Arbeitslosigkeit, Krankheit - macht mir keine neue Angst mehr. Da ich weiß, dass ich sturmerprobt daraus hervorgehe. Und vielleicht auch, weil ich mir Zeit zum Trauern oder zum Gesundwerden nehme.
Ich glaube, es gibt kein Patentrezept, mit seinen Ängsten fertig zu werden. Ich kann für mich nur sagen, dass ich froh und glücklich bin, dass all die Dinge, die ich erlebt habe, ihr Gutes hatten und mich dahin gebracht haben, wo ich heute stehe: eine Frau, die stark ist und ihren Mut nicht (mehr) verliert.
Sonnige Grüße
Dori
am 17. Oktober 2008 um 9:39 Uhr.
Herzallerliebste Gabriele,
Danke für Deinen liebevollen Kommentar. Ich komme mir wirklich vor, als habe ich in den letzten Monaten einen Quantensprung gemacht. Und dass ich dabei liebe Menschen habe, die sich mit mir freuen, dass es so sehr aufwärts geht, das macht mich besonders froh.
Es ist unglaublich, wie sich die Dinge nun wandeln. Ob das so bleibt? Ja, ich denke nicht, dass Rückschritte in unser Leben gehören.
Ich umarme Dich, schön, dass es Dich gibt.
DGLD
am 17. Oktober 2008 um 10:52 Uhr.
Liebe Dori,
herzlichen Glückwunsch für Deinen MUT.
Du zeigst damit jedem der es sehen möchte, dass wir alle in einem Boot sitzen.
Die es nicht sehen wollen sitzen trotzdem im gleichen Boot. Die sehen dann nur den Rettungsanker nicht.
Dir weitehin alles Gute und dass Dein Beispiel Schuhle macht!
Die besten Grüsse ins Rheinland
Norbert
am 17. Oktober 2008 um 11:17 Uhr.
Lieber Norbert,
zuerst dachte ich, es gehört MUT dazu, dies zu schreiben. Im Nachhinein fühle ich mich “erlöst”. Ich denke dieses “Outing” ist gleichzeitig der Schlußstrich unter etwas, was in der Vergangenheit liegt.
Ich bedauere alle Menschen, die mit uns im Boot sitzen, und den Rettungsanker NICHT sehen.
Weißt Du, ich habe damals gesagt: Liebes Universum, wenn nun die Zeit da ist, woanders hin zu gehen, dann tue ich das. Wenn ich aber noch eine Lebensaufgabe zu erfüllen habe, dann lass mich gesund werden und zeige mir meinen Weg.
Sonnige Grüße aus einem strahlendschönen Neuss
Dori
am 17. Oktober 2008 um 13:49 Uhr.
Liebste Dori, tief berührt und voller Freude sitze ich vor Deinem wunderbar offen geschriebenen Beitrag und sage: Waoh, die Entwicklung, die Du gemacht hast, ist unglaublich in nur 1 Jahr. Wie Du mit allem umgehst, Hut ab. (und DU bist ja die Frau mit Hut:-) )
Das Gegenteil von Angst ist Liebe, und die Liebe spürt man aus jedem Deiner Worte. Nicht auf die Schwierigkeiten, sondern auf die Bedeutung, die Lösung und die Veränderung legst Du Deinen Fokus, wunderbar.
Ich bin sehr stolz, zu Deinen Leserinnen zu gehören und Deinen Weg mitverfolgen zu dürfen. DANKE! Alles erdenklich Liebe, Andrea
am 17. Oktober 2008 um 13:52 Uhr.
liebe dori
grade hab ich deinen bericht gelesen mit gänsehaut.aber erstmal möcht ich dir zu deiner sehr weiten entwicklung gratulieren die du schon geschafft hast
den mut dazu eine chemo abzulehnen obwohl dir jeder arzt was anderes sagt trauen sich nur wenige zu.jeder kennt seinen körper am besten und in dem fall war es das beste was du tun konntest.und du bist immer stärker und stärker geworden.
ich bin auch täglich dabei neu mein selbstvertrauen,selbstwert und selbstliebe zu finden.manchmal klappt es schon recht gut und manchmal scheue ich noch davor zurück
auch ich durchlebte vor einigen jahren eine schlimme angstzeit, konnte zb auch nicht aus dem haus gehn und sah mich schon mit medikamenten.ich habe den absprung geschafft und dabei erfahren dürften wie wichtig es ist immer mit uns in kontakt zu bleiben…
ich wünsch dir weiterhin alles alles liebe :)))
liebe herbstgrüße von babsi
am 17. Oktober 2008 um 14:00 Uhr.
Liebste Andrea,
jetzt bin ich aber fast ein bisschen verlegen. Ach nein, ich freue mich einfach. Ich habe beim Schreiben gedacht: wenn es nur einem einzigen Menschen, der dies liest hilft, eine Entscheidung zu treffen, dann wär ich schon glücklich.
Und Du hast völlig Recht: das Gegenteil von Angst ist Liebe. Ich liebe einfach alles, was ich zur Zeit tue, was in meinem Leben ist. Alles ist in Bewegung geraten und lässt sich nun nicht mehr aufhalten. Ist das nicht schön? Vor einem Jahr um diese Zeit habe ich gedacht, dies sei das Ende. Dabei war es ein Neubeginn, eine Chance zur Veränderung. Dafür bin ich aus meinem tiefsten Herzen einfach nur dankbar.
Sonnige Herbstgrüße und lieben Dank
für Deine immer liebevollen Kommentare,
Dori
am 17. Oktober 2008 um 14:03 Uhr.
Liebste Babsi,
danke für Deine lieben Worte. Weißt Du, was mich wirklich glücklich macht? All die lieben Menschen, die mich begleiten. Egal, ob es mir gut geht oder nicht, ob ich fröhlich oder traurig bin, in der Fülle oder im Mangel, immer sind sie da und unterstützen mich. Und freuen sich mit mir über meine kleinen Erfolge.
Auch Du hast die Angst überwinden können, und dafür kannst Du wirklich mehr als dankbar sein. Und sie wird nicht wiederkehren, denn Du bist inzwischen bewusst.
Herzlichste SonnengrÜße
Dori
am 17. Oktober 2008 um 20:49 Uhr.
Liebe Dori,
auch ich danke dir sehr für diesen tollen und ehrlichen Beitrag. Er macht mir Mut. Denn ich bin so voller Angst in mir, dass ich schon Angst habe, dass die Angst mich krank macht.
Seit ca. 5 Jahren habe ich vor Augen, wie schlimm Krankheit sein kann und das Altwerden. Meine Mutter ist an Krebs gestorben. Sie hatte ebenfalls Brustkrebs, auf beiden Seiten, wobei eine Seite sehr weit fortgeschritten war, Tennisballgroß. Ich denke manchmal, dass sie vielleicht viel länger hätte leben können, wenn sie die Chemo und Strahlentherapie nicht gemacht hätte. Auf jeden Fall wäre es ihr körperlich viel besser gegangen. Ich bewundere deine Entscheidung. Aber meine Mutter wollte es so. Sie hat sich von den Therapien nie mehr erholt, war öfter im Krankenhaus und zuletzt ist der Krebs wieder ausgebrochen und konnte nicht mehr geheilt werden. Sie ist vor 3 Jahren gestorben. Ein Jahr später hatte mein Vater einen sehr schweren Schlaganfall, der ihm die Selbständigkeit geraubt hat. Erst sah es so aus, als erhole er sich den Umständen entsprechen ganz gut. Doch immer wieder kam etwas neues. Es ist nicht leicht, das alles mit anzusehen. Das würde jetzt Seiten füllen und das erspare ich dir und mir.
Seit das alles passiert ist, lebe ich mit der Angst, ob ich nun das eine oder andere bekomme. Und wann das sein wird. Meinen Geschwistern geht es genauso. Ich möchte diese Angst auch loswerden, denn am Ende macht mich genau diese Angst krank.
Ich finde deinen Beitrag wirklich wunderbar, liebe Dori.
Nicht nur vor Krankheiten herrscht diese Angst. Ich habe das Gefühl, dass die ganze Welt nur noch aus Angst besteht. Angst vor Jobverlust, Angst vor Terroranschlägen, Angst vor Finanzkrisen, Angst vor dem Rentenalter, Angst vor was weiß ich und wie du schon schreibst, wird die Angst immer mehr geschürrt und ständig als Druckmittel eingesetzt. Ich möchte da auch ausbrechen. Und dein Beitrag macht mir Mut weiter daran zu arbeiten.
Danke.
Du hast bestimmt die richtige Entscheidung getroffen. Ich glaube nämlich an Selbstheilungskräfte, die auf verschiedene Art geweckt werden können. Wichtig ist der Glaube an sich selbst und an die eigenen Gesundheit, dass der Körper das schafft.
Meine allerbesten Wünsche an dich und liebe Grüße,
Martina
am 17. Oktober 2008 um 21:04 Uhr.
Meine liebe Martina,
schau mal: in meiner Familie gibt es überhaupt keine Krankheiten, alle Menschen werden und wurden sehr alt, teilweise über 90. Ich bin durchs Leben gelaufen nach dem Motto: lalala, mir kann ja gar nichts passieren, ich stamme aus einer Familie, wo es keine Krankheiten gibt.
Heute - nach all den Jahren - weiß ich wirklcih, was mich krank gemacht hat. Ich war nicht in meiner Mitte, habe nur funktioniert und habe versucht, alle Menschen zu “bedienen”: Vater, Mutter, Bruder, Ehemann, Schwiegereltern. Nie habe ich mich gefragt: möchte ich das? Alles habe ich als meine Pflicht angesehen. Ich wollte eine gute Tochter sein, eine gute Ehefrau, eine gute Schwiegertocher, eine gute Mutter, eine gute Freundin. Dabei habe ich mich komplett aufgegeben und vergessen.
Wenn Dich eine Krankheit ereilt, dann hast Du vorher die Hinweise Deines Körpers vielleicht nicht sehen wollen. Denn er sagt Dir jederzeit, was nicht in Ordnung ist. Oder Du hast einen schweren Autounfall, so ist es mir ein Jahr vor der Krankheit ergangen. Jeder, der damals mein Auto gesehen hat, war überrascht, dass ein Mensch daraus lebend hervorgehen kann. Ich hatte weder einen Kratzer noch einen blauen Fleck. Aber ich habe den Hinweis nicht verstanden, dass es Zeit ist, mein Leben zu ändern.
In dem Moment, wo Du die Ansgst loslässt, geht es Dir wirklich von Tag zu Tag besser.
Vielleicht habe ich noch ein oder zwei gute Jahre. Vielleicht aber auch zwanzig oder dreissig. Ich bin auf jeden Fall davon überzeugt, dass ich das mit der Kraft meiner Gedanken steuern kann.
Ich sende Dir die liebsten Grüße
Dori
am 17. Oktober 2008 um 21:05 Uhr.
Liebe Dori,
danke für diesen offenen und ehrlichen Text. Du hast sehr kraftvoll und selbstbewusst geschrieben und es ist toll zu lesen, wie Du Dich innerhalb nur eines Jahres entwickelt hast - ich sage es mal so, weil ich finde, dass “verändert” das falsche Wort gewesen wäre.
Es muss sich gut anfühlen, an dem Punkt zu sein, an dem Du bist, ohne Angst und Sorgen das Leben so annehmen zu können wie es ist. Das freut mich sehr für Dich!
Mir fällt das ein bisschen schwer, da ich gerade miterlebe, wie das Leben einiger lieber Menschen in Scherben zerbricht. Doch das lehrt mich, dankbar zu sein für das, was ich habe und mein Leben, wie es ist, als Geschenk anzunehmen.
Liebe Grüße,
Mareike
am 17. Oktober 2008 um 21:15 Uhr.
Liebe Mareike,
Du bist ja noch sehr jung. Ich habe heute lange mit meinem Sohn gesprochen der sagt: Mama, wäre ich nur da, wo Du jetzt bist. Aber er ist 27 und ich bin 54. Als ich 27 war, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass mein Leben einmal so verläuft, wie es nun gewesen ist.
Er hatte den Abend vor meinem Post mit seiner Lebensgefährtin darüber gesprochen, über die Ängste, die man so hat. Die hatte ich in diesem Alter auch. Ich konnte mir damals nie vorstellen wie es ist, älter zu werden. Ich finde das heute schön.
Denn alle Erfahrungen, egal welche Du machst, bringen Dich wieder ein Stück weiter auf Deinem Weg.
Genieße Dein Leben, Deinen Mann, Dein Kind, Dein neues Haus, ganz intensiv. Es ist immer alles gut so, wie es ist.
Sonnige Herzensgrüße
Dori
am 17. Oktober 2008 um 22:54 Uhr.
Liebste Dori, jetzt weiss ich gar nicht, was ich schöner finde, Deinen Beitrag oder der wunderschöne Kommentar-Austausch, der dadurch entstanden ist. Du hast durch Deine Offeneit die Offenheit “der anderen” geerntet und Dein Wunsch, den Menschen zu helfen, hat sich meiner Meinung nach bereits erfüllt. Du bist wirklich eine wunderbare Frau, die soviel zu geben hat.
Sonnige Herzensgrüsse Andrea
am 19. Oktober 2008 um 9:33 Uhr.
Liebste Andrea,
das Schreiben dieses Beitrages hat mich sehr glücklich gemacht. Es ist, als ob etwas abgeschlossen ist, als hätte ich ein Buch gelesen und nun ist es zugeklappt.
Und all die schönen Kommentare, die haben mich wirklich zutiefst berührt und auch bereichert.
Ich wünsche Dir einen strahlendschönen Sonntag, Du Liebe
Dori
am 21. Oktober 2008 um 17:38 Uhr.
Liebe Dori,
es wohnt etwas in uns, die uns niemand uns nehmen kann und woraus wir unsere Kraft und unser Urvertrauen schöpfen, das uns aufrecht hält, zum Widerstand befähigt und uns beim (Über-)Leben hilft. Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, es hat viele Namen: das Ich, die Seele, das Göttliche … Aber egal, wie es heißt, man muss sich seiner bewusst werden, um es voll ausschöpfen zu können.
Dir ist diese Bewusstwerdung offenbar gelungen, das hat dich in vieler Hinsicht stark gemacht. Dazu möchte ich dich beglückwünschen und dir auch weiter alles Liebe und Gute wünschen.
Judith
am 21. Oktober 2008 um 22:02 Uhr.
Liebste Judith,
erst einmal herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ich bin offen und ehrlich: ohne die Krebserkrankung hätte ich wahrscheinlich weiter vor mich “hingedümpelt” und gedacht: was soll das denn alles?
Nun ist meine Wahrnehmung geschärft, mein Körper sagt mir jederzeit und sofort, wenn etwas nicht stimmt. Das hat er wahrscheinlich früher auch schon getan, nur habe ich nicht hingehört.
Das Überwinden der Angst - zu sterben im Alter von 53 Jahren - hat mir sehr sehr viel Kraft geschenkt. Ich weiss jetzt, dass es nichts gibt, was ich nicht schaffen kann, wenn ich es WIRKLICH WIRKLICH will.
Sonnigste Grüße für Dich,
und: schade, ich fand Dein Blog
sehr schön
Dori
am 23. Oktober 2008 um 22:49 Uhr.
Liebe Dori,
Ich lese heute erst diesen Beitrag und bin fast sprachlos.
Du hast das, was dir passiert ist, so positiv und menschlich erzählt, dass jeder von dir lernen möchte. Vielen Dank dafür - ich bin schwer beeindruckt und du hast meinen höchsten Respekt.
Du bist so eine strahlende Frau und kannst so vielen Menschen Mut machen, Zuversicht geben - das ist es, was das Universum für dich bereit hält. Diese Krankheit hat dich stark gemacht - du hast dein Leben selbst bestimmt und dafür bekommst du jetzt den Lohn.
Ich freue mich, dass ich deinen Blog gefunden habe oder du meinen - deine Themen und Beiträge berühren mich immer wieder sehr und lassen auch mich dankbar sein für das Leben, das ich habe.
Sonnige GUTE NACHT GRÜSSE von
Irene
am 24. Oktober 2008 um 9:06 Uhr.
Du liebe Irene,
danke für Deinen lieben Kommentar. Ich habe in Deinem Blog gesehen/gelesen, dass Du voriges Wochenende “bei mir um die Ecke” warst, und spüre aus den Worten Deine Begeisterung. Ich bin auf den “Sonntag” gespannt und werde gleich mal vorbeischauen.
Ja, Du hast Recht. Die Krankheit hat mich stark gemacht. Vor allem hat sie mir geholfen (dazu ist sie ja auch in mein Leben gekommen) mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, endlich meiner Bestimmung zu folgen und alles, was mir nicht gut tut, aus meinem Leben zu entfernen. Dazu gehörten auch Beziehungen, und so hart das auch klingt, ich kann niemanden (mehr) gebrauchen, der mich runterziehen möchte und mit meiner positiven Ausstrahlung nicht zurecht kommt.
Ich freue mich auch, dass wir uns kennengelernt haben,
und wünsche Dir einen strahlendschönen Tag und ein
ebensolches Wochenende,
Dori
am 26. Oktober 2008 um 14:33 Uhr.
[...] das wäre mein Beitrag zu Franks Blogparade. Wer hat bisher schon mitgemacht? Das sind: Lebensblog Chakra Balance Blog Gemeinsam Leben Mach das Beste aus Deinem Leben ver-rueckt.net Digital Diary [...]
am 9. November 2008 um 13:27 Uhr.
Hallo liebe Frau Kellers,
bin erst jetzt dazu gekommen Ihren Kommentar zu lesen und kann nur sagen “Hut ab”. Soviel Mut und Stärke wie Sie bewiesen haben, würde ich mir nicht zu trauen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin soviel Mut, Stärke, Energie und Kraft für Ihren weiteren Lebensweg.
Liebe Grüße
Melanie Schubert
am 10. November 2008 um 9:07 Uhr.
Liebe Melanie,
lieben Dank für Ihren Kommentar, und auf so komme ich an Ihre Mail-Adresse, die ich schon seit Tagen suche!
Sie haben genauso viel Mut und Stärke, Sie sind ja schon auf dem Weg dorthin.
Liebe Grüße
Dori
am 10. November 2008 um 12:13 Uhr.
[...] Dori hat einen sehr mutigen Artikel zum Thema Angst verfasst und schreibt, dass Verantwortung ihr selbst gegenüber bei ihr dazu geführt hat, keine Angst mehr zu haben. [...]
am 10. November 2008 um 16:16 Uhr.
[...] Dori hat einen sehr mutigen Artikel zum Thema Angst verfasst und schreibt, dass Verantwortung ihr selbst gegenüber bei ihr dazu geführt hat, keine Angst mehr zu haben. [...]
am 11. November 2008 um 14:46 Uhr.
hallo dori,
dein beitrag zum thema verantwortung fand ich sehr gut und interessant. vielen dank dafür und dir alles gute.
herzlichen gruß
manfred
am 11. November 2008 um 16:11 Uhr.
Lieber Manfred,
danke schön. Dieser Beitrag ist mir aus der Seele gesprudelt und war auch gleichzeitig mein “Outing”. Seitdem bin ich völlig mit allem im Einklang.
Herzlichste Grüße
Dori
am 14. November 2008 um 6:46 Uhr.
[...] Dori hat einen sehr mutigen Artikel zum Thema Angst verfasst und schreibt, dass Verantwortung ihr selbst gegenüber bei ihr dazu geführt hat, keine Angst mehr zu haben. [...]
am 16. Dezember 2008 um 23:30 Uhr.
Liebe Dori,
ich bin über ein paar Links auf Deinem wunderbaren Artikel gelandet und habe ihn mit Gänsehaut gelesen - ebenso wie den Austausch im Anschluss daran. Es tut gut, solche Worte zu lesen. Es tut gut zu wissen, dass es immer wieder möglich ist, sich für das Leben zu entscheiden. Ich werde den Artikel ausdrucken und meinen beiden Eltern, und der Schwester meines Freundes schicken. Alle haben eine schlimme Phase von Krebs überstanden, und lassen sich nicht unterkriegen. Und können ganz bestimmt Mutmacher wie Dich und die tolle Energie, die von Deinen Worten ausgeht, brauchen. Heide Liebmann veranstaltet gerade eine Blogparade zum Thema Mutmacher. Deine Worte passen so gut da hinein… SChau mal, vielleicht magst Du Dich ja beteiligen…
http://www.heide-liebmann.de/blog/advents-aktion-2008/
Ich wünsche Dir gesegnete Weihnachten, ein weites, großes Herz - denn genau das hat Platz für die Liebe (in der Weite fühlt sich Angst nicht wohl) und noch mehr Freude am Leben!
Anke alias nimrouz
am 17. Dezember 2008 um 11:38 Uhr.
Liebe Anke,
ich danke Dir für Deinen Besuch auf meinem Blog. Darf ich Dich fragen, wie Du mich gefunden hast?
Danke auch für den Tipp mit Heide Liebmanns Blogparade. Weißt Du, wenn nur ein einziger Mensch aus meinem Beitrag Hoffnung schöpft, dann wäre es für mich das allerschönste Geschnek.
Auch Dir ein wunderschönes und friedvolles Weihnachtsfest,
Dori
am 10. Januar 2009 um 13:58 Uhr.
hallo liebe dori
obwohl ich diesen beotrag schon gelesen habe und kommentiert hatte, heut muß ich es einfach nochmal machen.
ich habe vor ein paar tagen selber auf meinem blog eine kurze zusammenfassung meiner enticklung der letzten jahre geschrieben.es war bei mir nicht so gravierend wie bei dir dennoch: die angst hat mich gefrssen.wirklich aufgefressen.ich bekam am anfang auch medis was weiß ich gegen übelkeit usw.mein körper wußte früher als ich dass da was nicht stimmt
heute, 10.1.09 machst du wieder einen wichtigen schritt für dich.
es ist toll, was du aus dir und deinem umfeld gemacht hast
bleibe wie du bist
die strahlende starke sonnenfrau
alles liebe von babsi
am 10. Januar 2009 um 23:41 Uhr.
Hallo Dori,
In drei Tagen jährt sich zum vierten Mal das Datum meiner Diagnose … chronische myeloische Leukämie. Ich habe bis heute keinen Weg gefunden mit meiner Krankheit zu leben.
Ich habe das Vertrauen in meinen Körper verloren und die Ängste zeigen sich in regelmässigen Attacken. Das einzige was mir die Ärzte anbieten sind Medikamente … Psychopharmaka gegen die Ängste.
Ich habe sie abgesetzt, doch manchmal habe ich das Gefühl ver-rückt zu werden.
Deine Geschichte berührt mich sehr und ich freue mich von Herzen für Dich. Ob ich es je schaffe meine Ängste hinter mir zu lassen, weiss ich zur Zeit wirklich nicht.
Alles, alles Gute une e liebs Griessli vo dr Freyfrau
am 11. Januar 2009 um 10:35 Uhr.
Liebe Freyfrau,
ich verstehe was Du meinst. Das Vertrauen in den Körper wiederfinden ist ein sehr wichtiger Punkt in solch einer Situation. Vorige Woche, als ich meine Ärztin wegen der Blutwerte anrufen musste, rutschte mir für 5 Minuten wieder mein Herz in die Hose. Ich glaube, das geht so ganz nicht weg.
Ich habe meine sämtlichen Medikamente abgesetzt. Zum Entsetzen aller, meiner Ärzte und Freunde. Meinen Kindern habe ich das nicht erzählt, sie machen sich sowieso schon viel zu viele Sorgen.
Ich habe - welch ein Glück für mich - die Ultramind-Methode erlernen können im vorigen August. Dort findest Du auch Ansätze von der Simonton-Methode. Ich arbeite damit täglich, so oft wie möglich, wann immer ich die Zeit dazu habe. Vielleicht ist das ein Weg für Dich, denk einmal darüber nach.
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute, und Du weißt ja, Angst essen Seele auf, und daher ist es für Dich im Augenblick wichtiger, Dich Deiner Angst zu stellen und mit ihr zu leben.
Wann immer Du magst, schreib mir eine Mail. Bin spätestens in eineinhalb Wochen wieder aus dem Krankenhaus zurück.
Dori
am 27. Januar 2009 um 19:43 Uhr.
Liebe Dori,
Ich habe den ersten Schritt getan und mich für eine Therapie angemeldet. Die Ängste sind zur Zeit erträglich, doch meine Vergangenheit lässt mich nicht in Ruhe … die Missbrauchsgeschichte drängt geradezu nach Erlösung und Aufmerksamkeit.
Die Leukämie scheint mir eine sehr klare Botschaft zu enthalten. Das Abwehrsystem arbeitet nicht richtig … Grenzen zu setzen fällt mir schwer und zu wirklicher Nähe bin ich auch nicht fähig.
Vieles in Deinem Blog klingt in mir an und so manches bewege ich in meinem Herzen tagelang hin und her.
Deine Geschichte macht Mut und weckt eine tiefe Sehnsucht in mir. Mir reicht es nicht zu überleben … ich will leben. Danke ;o).
E liebs Oobegriessli vo dr Freyfrau
am 27. Januar 2009 um 20:18 Uhr.
Liebe Freyfrau,
jede Art der Entscheidung - ob für oder gegen eine Sache, in Deinem Fall Therapie, ist gut und richtig, so lange es sich für Dich so anfühlt.
Grenzen setzen musste ich durch schmerzhafte Erfahrungen lernen, Nähe zulassen ebenfalls. Letztendlich habe ich mir gesagt, ich bin der einzige Mensch, der mich beschützen und mit all dem versorgen kann, was ich brauche.
Ich sage JA ZUM LEBEN, ganz laut.
Eine herzliche Umarmung für Dich,
Dori
am 4. Oktober 2010 um 18:23 Uhr.
Eines der schönsten Dinge die ich je gehört habe. Und ich kann nur sagen das ich mit dir volkommen in der Meinung überein stimme. Das was dir passiert ist, ist glaube ich das Beste das dir passieren konnte denn durch diesen Weg findest du viel mehr zu dir selbst. Ich wünsch dir gaaaaaaanz viel Glück auf deinem weiteren Weg, drück dir die Daumen und weiss das du es schaffst!
am 4. Oktober 2010 um 19:06 Uhr.
Danke,
das ist einer der schönsten Kommentare, die ich je bekommen habe.
Schön, dass Du hier warst.
Dori
am 12. Juni 2011 um 14:18 Uhr.
[...] Dori hat einen sehr mutigen Artikel zum Thema Angst verfasst und schreibt, dass Verantwortung ihr selbst gegenüber bei ihr dazu geführt hat, keine Angst mehr zu haben. [...]