Das Gesetz des Höheren Willens
Die spirituellen Gesetze – Das Gesetz des Höheren Willens
Es gibt Menschen, die halten ihre Ansichten und Überzeugungen für die einzige Wahrheit, und diese wollen sie ihren Mitmenschen aufdrängen. Dabei bedenken sie nicht, dass jeder Mensch in diesem Leben seinen ureigenen Weg gehen muss.
Wenn Du eine Entscheidung treffen musst, auf wen hörst Du?
Hörst Du auf Deinen Verstand? Oder hörst Du auf Dein Bauchgefühl, auf Deine Innere Stimme? Oder bist Du von Selbstzweifeln geplagt und hörst nur auf die Meinung von anderen?
Und wenn Du dann eine wirklich wichtige Entscheidung triffst, triffst Du diese Entscheidung Ich-bezogen? Oder beziehst Du Deinen Partner, Deine Kinder, Deine Freunde mit ein?
Oder lässt Du Dein Ego ganz beiseite und triffst Deine Entscheidung zum Wohle aller?
Ein einfaches Beispiel aus meinem Leben:
Ich musste in der vorigen Woche eine für mich sehr wichtige Entscheidung treffen. Ich wusste jedoch schon seit längerem, dass dies auf mich zukommt. Ich begann, mir die „verschiedensten Meinungen einzuholen“. Ich fragte Freunde, Bekannte, vertraute Kollegen. Jeder hatte seinen eigenen Blickwinkel zu der Frage, die ich stellte. Ich hörte mir alles sehr ruhig an, und irgendwann wurde mir klar, dass die Entscheidung tief in meinem Inneren längst gefallen war.
Mein „altes“ Verhaltensmuster hat sich anfänglich noch einmal durchgesetzt und mich nach den Ansichten anderer Menschen fragen lassen. Dabei gibt es niemanden auf diesem Planeten, der für mich eine Entscheidung treffen kann, denn niemand lebt mein Leben.
Wenn Du ein Problem hast, oder wenn Du zwischen mehreren Möglichkeiten wählen kannst, dann setze Dich ganz ruhig hin und frage Dich selbst: Was will mein Verstand? Und was will mein Höheres Selbst?
Lausche tief in Dich hinein, und entscheide Dich aus Deinem tiefsten Herzen und aus Deiner tiefsten Seele heraus. Bedenke dabei, dass Deine Wahl zum Wohle aller Beteiligten ausfallen muss.
Dann handelst Du nach dem Gesetz des Höheren Willens.

am 7. Oktober 2008 um 11:52 Uhr.
Liebe Dori
was dür ein wahrér gedanke und ich erkenne mich in jeder einelnen Zeile wieder.´Ich hab bis vor kurzem sehr an meiner inneren Stimme gezweifelt und habe andere für mich entscheiden lassen…ich hielt mich selber für unfähig zu wissen, was das beste für mich ist.
doch damit vergesse ich zu erfahren und zu fühlen was es ist dass MIR gut tut. Andere wissen ja nicht wie es mir geht-sie glauben es zu wissen.Dazu kommt bei mir noch die Ángst, dass wenn ich mich gegen den Rat anderer entscheide, dass ich dann auf Ablehnung stoße.
Tatsache ist: es geht mir langsam so richtig gut, weil ich meine innere Stimme mehr beachte……
es ist gut manchmal auch andere Leute zu fragen und zu überlegen ob hier mehr eine Vernunftentscheidung oder Gefühlsentscheidung (wobei beides zusammenhängt) fällig ist. Dabei darf man aber seine eigenen Bedürfnisse nicht außen vor lassen
mein aktuellstes Beispiel: ich hab mir bis jetzt immer sagen lassen was und welche ausbildung ich machen soll.nun bin ich gerade dabei umzukrempeln..und fühl mich auch gut dabei..weil ich für mich entschieden habe..
huch das war nun ein Roman :)))
Danke für diesen Anstoß liebe Dori :))
gglg an dich von Babsi
am 7. Oktober 2008 um 12:30 Uhr.
Du liebe Babsi,
gerade die Ausbildung ist doch soooo wichtig, dass man sich für etwas entscheidet, das einem gut tut. Als ich noch jung war und mich für eine Ausbildung entscheiden musste, da stand für mich ganz klar fest, dass ich Ärztin werden wollte. Schon als Kind wollte ich das. Dies kam für meine Eltern nicht im Ansatz in Frage, und leider dachte man ja damals so, dass Mädchen sowieso heiraten, Kinder bekommen, und nicht mehr arbeiten, und dass dann die ganze Ausbildung umsonst war.
Weit gefehlt. Sicherlich hätte ich das später noch nachholen können, aber da fehlte mir inzwischen der Mut, mich gegen mein Umfeld zu entscheiden.
Heute ist das Gottseidank anders und ich habe gelernt, für mich selbst und für meine Entscheidungen die Verantwortung zu tragen. Denn wie gesagt - niemand kann das für mich tun außer ich selbst.
GLGzurück, Dori
am 7. Oktober 2008 um 17:09 Uhr.
Hm, ja, liebste Dori,
ich kenn das auch nur zu gut - andere Meinungen einzuholen von rundherum. Dabei weiß ich bei mir, dass ich schon längst weiß, was mir gut tut und was für mich richtig ist… Aber ich bin auch dabei zu lernen, auf meine innere Stimme zu hören und meiner Intuition, meinem Herzen zu folgen…
Liebste Herzensgrüße von Elisabeth
am 7. Oktober 2008 um 17:42 Uhr.
Liebe Dori,
was für ein schöner Beitrag. Danke schön.
Mir ist es auch manches Mal schon aufgefallen, dass man - auch wenn man fragt - im Inneren schon eine Entscheidung getroffen hat. Doch manchmal ist man ganz konfus und spürt sie nicht.
Danke, dass du mich daran erinnerst.
Liebe Grüße,
Martina
am 7. Oktober 2008 um 19:21 Uhr.
Liebste Elisabeth,
im Prinzip wissen wir das ja alle. Was uns gut tut, was richtig ist und was nicht. Wir haben es nur verlernt. Als Kleinstkinder bekommen wir schon gesagt, tu dies, lass das, das ist richtig, das ist falsch. So entwickeln sich unsere Glaubenssätze.
Als Erwachsene kommen wir dann an den Punkt - irgendwann - wo wir erkennen, dass nur WIR ALLEINE wissen, was für uns richtig ist. Das HERZ zeigt uns IMMER den richtigen Weg.
Sonnigste Herzensgrüße
Dori
am 7. Oktober 2008 um 19:22 Uhr.
Liebste Mareike,
ich bin jetzt 53. Ich übe und übe und übe. Und sie wird immer deutlicher: die Stimme meines Höheren Selbst. Irgendwann schaffe ich es, NUR noch auf sie zu hören, da bin ich mir sehr sicher.
Allerliebste Grüße
Dori
am 7. Oktober 2008 um 20:38 Uhr.
selbst folge ich immer mehr und was wichtig ist, mit vertrauen, meiner inneren stimme. es darf noch mehr werden, aber je nach situation wird’s schwierig für mich - ich werde es lernen.
lieben gruss in den abend
jrene
am 7. Oktober 2008 um 22:37 Uhr.
Liebe Dori,
was für ein schöner und weiser Text. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, eine Entscheidung schon getroffen zu haben und trotzdem noch die Meinung anderer eingeholt zu haben. Hinterher fragten die anderen mich dann, warum ich sie denn überhaupt gefragt hätte, und das habe ich mich dann auch gefragt. Die besten Entscheidungen meines Lebens waren Herz-Entscheidungen, und da gehört für mich mit hinein, dass nicht nur ich selbst, sondern auch die Menschen um mich herum mit dieser Entscheidung leben können müssen. Ich finde es aber auch immer wieder wichtig, sich darüber Gedanken zu machen und sich selbst zu prüfen.
Vielen Dank für den Dekanstoß!
Liebe Grüße,
Mareike
PS: Du hast Dich oben vermutlich vertippt - Deine Antwort geht sicher an Martina, nicht an mich, oder?
am 8. Oktober 2008 um 0:09 Uhr.
Liebe Jrene,
ich glaube, dazu sind wir hier. Um zu lernen. Und in diesen Dingen immer besser und besser zu werden.
Herzliche Sonnengrüße
Dori
am 8. Oktober 2008 um 0:12 Uhr.
Liebe Mareike oh,
ja, die Antwort ging an Martina und nicht an Dich sorry
Ich weiß auch nicht, aber ich habe Euch beide glaube ich schon einmal verwechselt.
Liebe Mareike, ich finde, dass Du für Dein Alter schon ziemlich weit auf Deinem Weg gekommen bist. Das, was Du schreibst und kommentierst, und was ich zwischen den Zeilen lese, dafür habe ich selbst Jahrzehnte gebraucht. Ich freue mich, wenn so junge Menschen wie Du so spirituell sind.
Allerliebste Grüße
Dori
am 8. Oktober 2008 um 12:41 Uhr.
Liebe Dori
Ein schöner Text, der mich sehr nachdenklich macht. Denn auf meine innere Stimme zu hören, damit hab ich ein Problem. Weil sie mir oft ganz was anderes, was “abgehobeneres” empfhiehlt, als mein praktisch denkender, sich nach allens Seiten absichernder Verstand. Obwohl ich mehr Gefühlsmensch als Verstandsmensch bin, habe ich in meinem Leben viele Entscheidungen nach dem Verstand getroffen - zum Wohle anderer, vor allem meiner Kinder. Mich selbst hinten angestellt. Auch wenn ich mir letztendlich immer sagen konnte, dass es `so gut entschieden´war, bildete sich doch immer ein Gefühl der Unzufriedenheit, mit mir selbst, in mir.
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Doch es gab auch Entscheidungen, die ich rein aus dem Bauch heraus getroffen habe, die mir einerseits `unsinnig´ erschienen, von denen ich von vornherein wusste, dass andere sie nicht gutheißen würden - die ich aber trotzdem durchgezogen, mich nur nach meinem Innersten gerichtet hatte. Eine dieser Entscheidungen war die Scheidung von meinem Ehemann. Und ich weiß heute, dass es nicht nur eine richtige, sondern auch eine wichtige Lebensentscheidung war, eine Eheberatung hätte auch nicht mehr kitten können, was schon lange zerrüttet war. Letztendlich war meine Entscheidung sogar zum Vorteil für uns alle, auch wenn der Weg für mich damals sehr steinig, einsam und beschwerlich war: ich bereue nichts
Oft ist es aber auch so, dass ich gerne auf mein Innerstes hören würde, es aber stumm bleibt, oder vielleicht ist es auch so, dass es nicht `laut genug zu mir spricht´, so dass ich es nicht hören kann? Dies fällt mir besonders dann auf, wenn schwierige Entscheidungen anstehen. In solchen Momenten ist der Verstand vorherrschend, aber dennoch kann ich mich nicht, oder nur schwer zu einer Entscheidung durchringen … stöhn … und genau dies durchlebe ich momentan wieder einmal. Und wie so oft, kam mir dann gestern wieder mal meine Spontanität zu Hilfe, ließ mich “nicht Verstandsmäßiges” tun, überrumpelte mich einfach … doch im Nachhinein ist es immer so, dass meine `unsinnigen Spontanitäten´ irgendwann einen Sinn ergeben, was mich zu dem Schluß bringt: mein spontanes Handeln wird wohl durch mein Innerstes ausgelöst *lächel* . Und darauf vertraue ich auch jetzt. Alles wird gut
Liebe Grüße
von Wally
am 8. Oktober 2008 um 13:05 Uhr.
Liebe Wally,
für mich hört sich das genau so an, als ob Du auf Deine Innere Stimme hörst. Wichtig bei den ganzen Aktionen ist es, sich gut zu fühlen, und das Wohl anderer mit zu berücksichtigen. Und das hast Du ja auch getan, zum Wohle Deiner Kinder Entscheidungen getroffen, obwohl sie schmerzlich für Dich waren.
Weißt Du, die Innere Stimme erfährt jeder anders. Es gibt Menschen, die hören tatsächlich etwas. Anderen kommt ein Gedankenblitz in den Kopf, und sie wissen, dass sie nun etwas Bestimmtes tun müssen. Wieder anderen fällt ein Buch, ein Zeitungsartikel in die Hände, oder sie hören im Vorbeigehen einen anderen Menschen etwas sagen und es macht *pling*.
Und Vertrauen - vor allem zu sich selbst - das ist die Grundvoraussetzung dafür, die Innere Stimme zu hören.
Viele liebe Grüße
Dori
am 8. Oktober 2008 um 17:31 Uhr.
Liebe Dori,
danke für den schönen Beitrag, den ich heute auch endlich lesen konnte!
Ich habe sehr oft mich selbst zurück genommen, anderen zuliebe, habe also nicht nur gefragt, sondern oft gemacht, was andere mir empfohlen haben. Nachdem ich die letzten sechs Jahre sehr zurückgezogen gelebt habe und mit mir selbst gearbeitet habe, mache ich das nicht mehr. Doch eine “Begabung” zu spüren, wenn andere mit meinen Entscheidungen nicht so zufrieden sind, habe ich immer noch!
Es ist richtig, dass die Entscheidung innerlich präsent ist. Man muss sie nur wahrnehmen! Und dazu kann es nützlich sein, sich die Meinungen anderer einzuholen. Die innere Zustimmung oder gefühlte Abneigung gegenüber den Ratschlägen ist dann der Kompass. Äußere Meinungen können also das Finden des eigenen Weges erleichtern, durch das Prinzip der Verstärkung.
Heute mache ich sehr oft die Erfahrung, dass die Herzensentscheidungen niemals die Menschen benachteiligen, die in meiner Nähe sind, sondern sie sogar einschließen, im bestmöglichen Sinne. Das muss nicht immer etwas Offensichtliches sein. Daher vertraue ich darauf, dass Entscheidungen, die meinen Weg betreffen, zwar nicht immer im Sinne dieser Menschen sind, aber letztlich der Nutzen zu ihnen zurück kommen wird, wenn ich selbst wachse und mich entwickle. Das bestärkt mich darin, meiner inneren Stimme oder meinem Herzgeist zu folgen, ohne Kompromisse bezüglich Erwartungshaltungen anderer einzugehen.
Herzliche Grüße
Josephine
am 8. Oktober 2008 um 21:08 Uhr.
Liebe Josephine,
ich finde, das hast Du sehr schön und einfühlsam beschrieben. Wenn Du Deinem Herzen folgst, dann kann es nur zum Wohle aller sein. Dein Herzgeist ist immer bei Dir und sagt Dir das Richtige.
Herzliche Sonnengrüße
Dori
am 13. Oktober 2008 um 9:09 Uhr.
Liebste Dori, da hast Du an etwas sehr Schönes und Wichtiges erinnert. Ja, wer trifft meine Entscheidungen? Tu ich es wirklich selbst? Ich habe die wichtigen Dinge in meinem Leben immer selbst entschieden, und da hätte auch die Welt einstürzen können, daran hätte niemand rütteln können. In den kleinen Dingen hab ich mich jedoch oft sehr von anderen beeinflussen lassen und bin natürlich noch immer nicht ganz frei davon.
Aber ich hab auch gelernt, noch mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und ich achte sehr darauf, WEN ich nach seiner Meinung frage und manche Antwort überprüfe ich dann sozusagen in meinem Bauch und dann kann ich meine Entscheidung sehr viel besser und sicherer treffen.
Ich bin sehr gespannt, wie das jetzt ist nach meinem Kurs, da hatte ich ziemlich engen Kontakt mit meinem Bauch und mit meinem Unterbewusstsein:-) Liebste Grüsse Andrea