Kevelaer

Einmal im Jahr fahren meine beste Freundin Gabriele und ich nach Kevelaer. Dieser kleine hübsche Wallfahrtsort am Niederrhein ist ungefähr 50 km von Neuss entfernt, und wir verbringen meist einen ganzen Tag dort.

Das eigentliche Ziel in Kevelaer ist die Kerzenkapelle, wo Menschen aus der nahen und entfernteren Umgebung, auch aus den nahegelegenen Niederlanden, ihre Kerzen anzünden, weil sie sich bedanken oder weil sie um etwas bitten wollen.

Genau vor einem Jahr haben wir dort gestanden, und unsere Kerzen angezündet. Gestern haben wir uns nur angeschaut und gesagt:

Was ist alles in diesem einen Jahr passiert. Es ist wirklich unglaublich.

Neue Menschen sind in unser Leben getreten, Freundschaften wurden geschlossen, andere Menschen sind dafür gegangen, Gabriele ist in ihre Traumwohnung gezogen, beruflich und privat haben sehr viele positive Veränderungen stattgefunden, bei beiden von uns.

Hast Du Dir schon einmal ganz deutlich das letzte Jahr bewußt gemacht? Welchen (Lebens-) Weg Du in diesem einen Jahr gegangen bist? Und auch, welche Weichen für Dein weiteres Leben gestellt wurden? Vielleicht siehst Du auch, dass Du ein bestimmtes Ziel bisher nicht erreicht hast, aber auf der anderen Seite erfreuen sich die vielen kleinen Schritte, die Dich Deinem Ziel schon ein großes Stück nähergebracht haben.

16 Kommentare zu “Kevelaer”

  1. Grye Owl Calluna

    Hallo Dori!
    Wenn ich so nachdenke, und ganz ehrlich bin, habe ich doch schon einiges geschafft, im letzten Jahr, ziehmlich viel sogar. Da sollte ich wohl doch nicht immer so ungeduldig mit mir sein. Im großen Ganzen,….ist viel passiert.
    Liebe Grüße
    Grye Owl

  2. andrea2007

    Liebe Dori, was für eine schöne Tradiation Ihr beiden da habt. Auch in meinem letzten Jahr hat sich unglaublich viel verändert, manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, als wenn sich plötzlich ein Knoten gelöst hätte…alles was davor passiert ist, ist geschehen, damit ich zu dem Menschen werden kann, der ich jetzt bin und es geht noch weiter und ich find es so spannend und es macht soviel Spass und Freude…und Dich kennenzulernen, gehört zu den schönen Dingen, die ich erlebt hab und erlebe, Du Liebe, ♥-lichste Sonnengrüsse Andrea

  3. Elfe

    Guten Abend liebe Dori

    Mir geht es so mit der schwarzen Madonna in Einsiedeln. Sobald wieder etwas schönere Tage sind, werde ich diesen Wallfahrtsort besuchen und mir mal das vergangene Jahr bewusst machen, wie Du es anregst.

    Das freut mich, konntest Du so viele positive Veränderungen begrüssen in Deiner Rückschau.
    Lieben Gruss in die neue Woche

  4. Dori

    Liebe Grye Owl,

    manchmal sind es die kleinen Schritte, die zählen. Aber die zusammengenommen betrachtet können schon etwas Großes sein.

    Herzlichste Sonnengrüße

    Dori :-)

  5. Dori

    Liebste Andrea,

    Du kennst ja meine “Geschichte” ein bisschen näher. Es ist wirklich kaum zu glauben, was in diesem letzten Jahr - von September 2007 bis September 2008 - passiert ist.

    Im übrigen wird dieser September 2007 für mich immer den Neuanfang darstellen.

    Allerliebste Sonnengrüße,

    Dori :-)

  6. Dori

    Allerliebste Elfe,

    die “Schwarze Madonna”, das hört sich aber schön an. Leider kenne ich diesen Ort nicht, würde aber alleine des Namens wegen schon gerne dort sein.

    Vielleicht berichtest Du in Deinem Blog über Deine “Begegnung”.

    Allerherzlichste Grüße in die Schweiz,

    Dori :-)

  7. Gabriele Bruns-Härig

    Liebste Doris,

    möchte mich für den schönen Tag bedanken in Kevelaer…die Zeit, die du
    mit mir geteilt hast…deine Freundschaft, liebevolle Ausstrahlung und all
    die guten Energien. Ein weiteres Jahr, das jede von uns ganz anders intensiv
    erlebt (hat)…und doch gehen wir ein Stück unseres Lebensweges gemeinsam. Für dieses Geschenk bin ich dankbar und genieße jeden Tag
    auf’s neue und freue mich auf alles, was da noch im Äther schwingt und zu
    uns kommen wird! Manchmal ist ein einziger Tag oder eine Stunde wie ein Jahr, da so Tiefes geschieht. Und in Sekundenschnelle werden neue Weichen gestellt und eröffnen einem andere Dimensionen…spannend.

    Herzlichst

    Gabriele

  8. Dori

    Allerliebste Gabriele,

    manchmal genügt ein Wimpernschlag, und die ganze Welt ist verändert und neue Wege tun sich auf.
    Es ist alles gut so, wie es ist.

    Sonnige Grüße

    Dori :-)

  9. gabaretha

    Liebe Dori,
    wie schön!
    Ich wünsche Dir und natürlich auch Gabriele, dass sich jedes noch so kleine und unbedeutend scheinende Wünschlein sich zu Eurer vollen Zufriedenheit vor Euch manifestiert, auf dass ihr beide im nächsten Jahr eine herrliches Guthaben auf Eurer Wünsche-Bilanz vorzuweisen habt.
    Alles Liebe aus dem Isartal,
    besser und besser,
    Gaba

  10. Dori

    Hallo Du liebe Gaba,

    Ich persönlich habe mir nichts gewünscht, ich habe mich nur bedankt für das letzte Jahr. Für all die Dinge, die sich ereignet und zu meinem Besten gewendet haben. Für alles andere sind die Weichen gestellt.

    Ich sende Dir liebevolle Grüße ins Isartal,

    Dori :-)

  11. Babsi

    Liebe Dori

    Ein wunderschönes Ritual habt ihr da.
    Ich neige gern dazu häufíg noch von der Vergangenheit zu reden und freu mich jetzt, wenn ich zurückblicke und sagen kann: ja das Jahr hat mich weitergebracht und was mir am Anfáng an klein und bedeutungslos erschien, hatte doch so einige Auswirkungen..
    Am Anfang des Jahres sagte ich mir: Dies wird MEIN Jahr.
    Ja, das ist es :)) es ist ja noch nicht vorbei aber es kam wieder viiiel Bewegung :)) Das macht das Leben und das Weiterkommen aus!!

    glg von Babsi

  12. Elisabeth

    Du liebste Dori,
    ja, genau, manchmal geht es nur um eine Kleinigkeit, was man anders macht und das kann das Leben verändern und alles ist total anders… Ist das nicht wunderbar? Auch einmal zurück zu schauen und sehen, wie weit man nach vorne gekommen ist! Ich wünsche dir, dass du deinen Weg in die gute Richtung weiter gehst mit der Liebe und der Energie, die dich begleitet!
    Von Herzen alles LIEBE für dich, Elisabeth

  13. Dori

    Liebe Babsi,

    Du hast vollkommen Recht. Das Jahr ist noch lange nicht zu Ende. Es genügt manchmal der Flügelschlag eines Schmetterlinges, und alles ist anders.

    Wir sind schon gespannt darauf, wenn wir nächstes Jahr dort stehen.

    Viele liebe Grüße

    Dori :-)

  14. Dori

    Du liebe Elisabeth,

    Du bist doch auch schon so weit gekommen. Tag für Tag arbeitest Du an Dir, und es wird immer besser und besser.
    Das ist das, was man schlicht und ergreifend “das Leben” nennt. Für mich ist das Schlimmste der Stillstand.
    Ich kann auch mit Menschen nicht zusammensein, die sich nicht weiterentwickeln wollen und die einfach stehen bleiben. Dann mache ich mich immer alleine auf den weiteren Weg.

    Herzlichste Sonnengrüße,

    Dori

  15. JoJo

    Liebe Dori,
    im letzten Jahr habe ich gelernt, dass man gelegentlich ein Ziel aufgeben muss (und kann), ohne dass es weh tut. Wenn alle Bemühungen und jeder gute Wille nicht zum ersehnten Ziel führen, darf man es auch loslassen, ohne jemandem oder gar sich selbst deswegen zu grollen. Das hört sich vielleicht einfach an, ist es aber nicht, vor allem, wenn man ehrgeizig ist und Misserfolge im bisherigen Leben als persönliche Niederlagen betrachtet hat. Gegen diese Einsicht habe ich mich lange gesträubt, aber gute Freunde und gute Bücher über diese Themen haben mir sehr geholfen, nicht zuletzt auch das Finden von ebenfalls Sinnsuchenden - z. B. hier in diesen Blogs. Eigentlich war es ein Prozess, der nicht nur ein Jahr, sondern mehrere gedauert hat, aber die Veränderung ist spürbar und ich bin heute sehr viel ausgeglichener und zufriedener mit mir, als noch vor einem Jahr. Dafür bin ich dankbar.
    Religiös bin ich nicht, mein Bild von Gott sieht anders aus als das religiöser Menschen, ich sehe “Ihn” eher in der Natur (auch in der Natur der Menschen). Meine “Wallfahrten” finden deshalb im Freien statt, ich finde das, was andere Gott nennen, nicht personifiziert, wohl aber in jedem Baum, jedem Blatt, jedem Grashalm …
    Viele liebe Grüße - JoJo

  16. Dori

    Liebe Jojo,

    wie schön für Dich, dass Du Dein Ziel loslassen konntest. Wahrscheinlich war es für Dich nicht das Richtige, oder der Zeitpunkt passte nicht.
    Aber wie schön, dass Du überhaupt ein Ziel hattest. Ich kehre am Montag wieder in meinen “Brotberuf” zurück, und da bin ich umgeben von Menschen, die arbeiten arbeiten arbeiten und nicht über den Tellerrand schauen. Das hat ja auch eine Bedeutung, dass ich dorthin gekommen bin.
    Diese Menschen leben all das, was einmal mein persönliches Ziel war: Karriere im Beruf. Heute könntest Du mir eine Million geben, ich würde nicht mehr tauschen wollen, um keinen Preis, im Gegenteil, ich überlege augenblicklich, wie ich meine Stundenzahl reduziere, um mich anderen Dingen zu widmen.

    Liebe Jojo, in der Natur bin ich so oft wie möglich. Im Urlaub und am Wochenende eigentlich immer. Ich könnte ohne Natur - und vor allen Dingen ohne den Fluß - gar nicht mehr leben. Ich gebe alle negativen Dinge aus meinem Leben in den Fluß, und der trägt sie dann fort ins große Meer.

    Viele liebe Grüße,

    Dori :-)

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