Positives Denken

Gabas gestriger Beitrag „Positiv denken ohne rosarote Brille“ hat mich inspiriert, folgendes über positive Gedanken zu schreiben:
Wer mein Blog regelmäßig liest weiß, dass ich im Jahre 2006 arbeitslos war. Dies war natürlich zuerst ein ziemlicher Schock für mich, da es völlig überraschend und unvorhersehbar war. Der Gang zum Arbeitsamt (heute heißt das Agentur für Arbeit) war zu damaliger Zeit das Schwerste überhaupt für mich. Hinter einem ziemlich unmodernen Schreibtisch saß eine übergewichtige Dame mittleren Alters, meine persönliche Beraterin.
Sie meinte wortwörtlich (ich war damals 50): Sie werden auf gar keinen Fall in ihrem Alter mehr eine Arbeit bekommen. 10 Ausrufungszeichen. Okay. Das war hart, und jedes Mal ging ich sehr betrübt nach Hause. Das ging ungefähr 3 Monate so, und dann bin ich bei einem dieser Besuche so wütend geworden, dass ich ihr „versprochen“ habe, wieder eine adäquate Arbeit zu finden, und zwar innerhalb kürzester Zeit.
Ich erinnerte mich daran, dass ich schon viel mit Affirmationen und Visualisierungen gearbeitet hatte, und warum sollte das nicht auch für eine neue Arbeit hilfreich sein. Schließlich hatte ich mir auch mein Cabrio beim Universum bestellt und dann auch bekommen. Ich malte mir von nun an meinen neuen Arbeitsplatz in allen Details aus, ich sah, wie ich mit meinem Chef zusammensaß an einem runden Tisch, und wir besprachen den Tagesablauf. Ich sah das Gebäude, die Menschen und das weitere Umfeld. Wie ein Mantra betete ich mir jeden Tag mehrmals meine Affirmationen herunter, die ich mir für diesen „Fall“ zurechtgelegt hatte. Ich glaubte zutiefst daran, dass ich das schaffen würde.
Lange Rede kurzer Sinn: nach 5 Monaten hatte ich eine neue Arbeitsstelle in einem sehr großen Unternehmen mit sehr höflichen, zuvorkommenden Menschen, die ihre Arbeit gerne tun. Ich fahre jeden Morgen mit Freude zu meiner Arbeit, schon alleine wegen des schönen Umfeldes. Diese Woche durfte ich ein dreitägiges Seminar besuchen. Mein Chef hatte mich dort angemeldet und wollte mir etwas Gutes tun. Als er mir das stolz verkündete, fragte ich ihn: „Sie wissen doch, wie alt ich bin?“ Die Worte der Beraterin auf dem Arbeitsamt klingen mir manchmal immer noch im Ohr. Da schaute er mich an und meinte: „Welche Rolle spielt das denn?“
Aber es geht ja noch positiv weiter: vor einigen Wochen erhielt ich ein sehr lukratives und spannendes Jobangebot über einen guten Bekannten, eine echte Herausforderung. Sowohl vom Aufgabengebiet als auch von der Bezahlung her. Aber ich wäre sehr viel von zu Hause weg gewesen und hätte mehr Stunden arbeiten müssen. Ich habe drei Wochen gebraucht, dann habe ich mich dagegen entschieden. Zum einen will ich nicht mehr so viel arbeiten, sondern mich mehr auf meinen Nebenberuf(ung) konzentrieren, zum anderen ist mir meine immer größer werdende Familie sehr wichtig, ich brauche sie ganz einfach, um glücklich zu sein.
Ich bin fest davon überzeugt, dass dies alles so gekommen ist, weil ich nie den Glauben an mich verloren habe, meine Gedanken positiv ausgerichtet und vor allen Dingen mit Affirmationen gearbeitet habe.
Meine Affirmation für den heutigen Tag:
Es geht mir von Tag zu Tag besser und besser. Das Universum versorgt mich mit allem, was ich zum Glücklichsein brauche.
Ich wünsche allen meinen Bloglesern ein positives Wochenende.
Namasté, Eure Dori
am 30. Mai 2008 um 14:23 Uhr.
Deine Geschichte ist beeindruckend. Wenn diese Frau auf dem Arbeitsamt nicht so eine Lusche gewesen wäre, dann wärst Du nicht wütend geworden und hättest irgendeine Stelle angenommen.
Hast Du dieser Frau schon mal einen gedanklichen Dank geschickt? Klingt zwar seltsam, aber ich fände das passend.
Namasté,
Astraryllis.
am 30. Mai 2008 um 16:49 Uhr.
Hallo Dori,
sehr, sehr positiver Bericht.
Deine Affirmationen sind super.
Ich denke auch, dass man den Glauben an sich nicht verlieren sollte.
Z. Zt. bin ich (57) arbeitssuchend. Hoffe auch noch auf eine Arbeitsstelle.
Namaste´
Artur
am 30. Mai 2008 um 23:25 Uhr.
Liebe Dori, danke für diesen motivierenden Post. Ich glaube Menschen brauchen Erfolgsgeschichten wie diese und wenn sie so sympathisch rübergebracht werden, sind sie sehr wertvoll. Grüße an die Sonnenfrau.
am 30. Mai 2008 um 23:56 Uhr.
Ich gratuliere dir zu Deiner positiven Einstellung des Lebens. All diese Affiermationen funktionieren wirklich, weil das Unterbewusstsein Blind ist.
Meine Affiermation ist von Cue “mir geht es jeden Tag in jeder hinsicht besser und besser,” und plötzlich wie aus heiterem Himmel gehts mir wieder besser.
Liebe Grüsse zentao
am 31. Mai 2008 um 0:08 Uhr.
Liebe Dori,
vielen Dank. Deine Geschichte ist wunderschön zu lesen und ich freue mich mit Dir. Ich finde es phantastisch, dass Du Deine Erfahrungen mit den positiven Gedanken mit uns Lesern teilst. Dadurch werden wir (hoffentlich) immer mehr und mehr positive Denker und es geht uns allen
besser und besser
Ich wünsche Dir ein entspanntes und fröhliches Wochenende, ganz so wie Du es Dir vorstellst.
Alles Liebe,
Gaba
am 31. Mai 2008 um 11:35 Uhr.
Wow - toll, dass Du diese Erfahrung mit uns teilst Dori.
Schönes Beispiel für die Power des Positiven
Happy weekending
Frank
am 31. Mai 2008 um 14:56 Uhr.
Hallo Dori,
heute bekam ich von Elfe ein Stöckchen zugeworfen, das Bluetime losgeschickt hat. Es geht dabei darum, zu einigen Zitaten, die Du findest, wenn Du bei mir auf “Bluetime” klickst, eigene Gedanken und Erfahrungen beizusteuern.
Ich würde mich freuen, wenn Du mitmachen würdest und evtl. auch das Stöckchen weiterreichst.
Alles Liebe,
Astraryllis.
am 1. Juni 2008 um 10:35 Uhr.
Waoh, liebe Dori, diese Geschichte geht unter die Haut. Wie schön, dass Du sie mit uns teilst, wie auch Deine anderen so positiven Gedanken und Geschichten und damit bestimmt dem einen oder anderen sehr viel Hoffnung und Zuversicht gibtst. Vielen Dank. Und DU wirst alles erreichen, was Du Dir wünschst, da bin ich sicher.
Ganz liebe Grüsse Andrea
am 2. Juni 2008 um 9:07 Uhr.
@ Alle:
Danke von Herzen für Eure POSITIVEN Kommentare
@ Artur:
Die richtige Arbeit kommt zu Dir zum richtigen Zeitpunkt. Glaube immer fest daran und lass Dich durch nichts und niemanden beirren
@Astaryllis:
Das habe ich getan, ich habe sogar der Firma, die mich gekündigt hat, gedankt. Ich wäre heute nicht da, wo ich bin, ohne diese Erfahrung.
Eine schöne Woche für Euch alle.
am 2. Juni 2008 um 15:46 Uhr.
Danke Dori
Dir auch eine schöne Woche