“Vor Dir zieh ich Meinen Hut”
Dieses Lied von Udo Lindenbergs neuer CD macht mich total ergriffen und treibt mir jedes Mal Tränen der (Be)Rührung in die Augen.
Wen er damit wohl meint?
“Vor Dir zieh ich meinen Hut” - Udo Lindenberg
“Ich bin gerast durch dieses Leben,
bin geflogen aus den Kurven.
Hab mich selber ausgeknockt
und immer weiter gezockt.
Wo was los war, ich war da
war der Hexer in jeder Bar.
Ich war hinter jeder Grenze
und so viel weiterMann ich hab mich selber fast verlorn.
Doch so’n Hero stürzt ab, steht auf und startet von vorn.Doch du
warst immer bei mir irgendwie
wie ne super starke Melodie.
Die mich packte und nach Hause trug.
Und du
warst da wenn ich am Boden lag.
Und ganz egal was ich auch tat
Du hast mich niemals ausgebuht
Mille grazie
Vor dir zieh ich meinen Hut.Du warst immer für mich da
aufm Highway to Hell.
Rockerhelden sterben jung
Rockerhelden leben schnell.
Man riskiert so manches
für den besonderen Kick,
war oft schon übern Jordan,
doch du holst mich cool zurück.Keiner hat mich je so doll geliebt
bist wie’n Schutzengel der über Stunden
Überstunden schiebt.Doch du
warst immer bei mir irgendwie
wie ne super starke Melodie
die mich packte und nach Hause trug.
Und du
warst da wenn ich am Boden lag
und ganz egal was ich auch tat
Du hast mich niemals ausgebuht.
Mille grazie.
Vor dir zieh ich meinen Hut.Vor dir zieh ich meinen Hut!”
am 19. Mai 2008 um 14:31 Uhr.
Seltsam. Über genau dieses Lied habe ich in der letzten Woche auch nachgedacht.
Ich denke, er meint eine Frau, vielleicht sogar seine Mutter.
am 19. Mai 2008 um 14:33 Uhr.
Liebe Astraryllis,
ich glaube, er meint Gott. Oder seinen Schutzengel.
Bin gespannt, ob noch jemand eine (andere) Meinung hat.
Sonnige Grüße
Dori
am 19. Mai 2008 um 18:28 Uhr.
Ich denke auch er meint Gott, weil er oben schreibt:
bist wie’n Schutzengel der über Stunden
Überstunden schiebt.
am 19. Mai 2008 um 23:35 Uhr.
Darüber nachzudenken, um wen es sich handeln könnte, ist in meinen Augen müßig. Es ist sinn-los wie sinn-voll zugleich, denn es könnte doch jede/r sein. Anfangen von Gott, dem Teufel, seinem Schutzengel, über den Vater, die Mutter, Schwester, Freundin, Geliebte, Kollege/in und sonstwen. Letztlich weiß es nur Udo, um wen es geht, und das ist gut so. Es ist doch auch total egal (wie er wohl sagen würde) - Hauptsache, das Lied gefällt - und berührt dich, denn er singt es - für dich.
LG
Barbara
am 20. Mai 2008 um 1:09 Uhr.
Liebe Dori, dass Menschen zu bedingungsloser Liebe fähig wären, in diesem Land der Lehrer und Verwalter, das ist selten. Und vielleicht ist es die Kinderseele, die sich so jemanden wünscht, vor dem sie dann den Hut ziehen würde?
am 20. Mai 2008 um 10:47 Uhr.
Liebe Dori,
aus meiner Erfahrung im “Musikergewerbe” weiß ich, dass solche Lieder sehr häufig (wie viele andere auch) ganz cool am Schreibtisch entstehen. Ebenso wie in jedem anderen Industriezweig wird auch im Musikbusiness mit Zielgruppenanalyse und Marketing gearbeitet. Ob Udo mit diesem Text wirklich etwas aussagen möchte, weiß ich natürlich nicht.
Was für mich aber viel interessanter scheint ist: Was findest Du von Dir selbst in diesem Lied? Was berührt Dich? Warum berührt es Dich?
Vielleicht magst Du ja darüber mal ein bisserl meditieren?
Sonnige Grüße aus einem grauen Isartal,
besser und besser,
Gaba
am 20. Mai 2008 um 11:07 Uhr.
Liebe Gaba,
wie Barbara schon in ihrem Kommetar schreibt, habe ich das Gefühl, er singt es für mich. Ich fühle mich wirklich auf einer tiefen Ebene sehr berührt.
Sonnige Grüße an alle aus dem strahlendschönen Neuss,
Dori
am 26. Mai 2008 um 22:29 Uhr.
liebe dori, das lied war mir auch besonders aufgefallen, als ich die cd das erste mal hörte… ich könnte mir auch vorstellen, dass er die Musik meint…so ein spontaner gedanke…singende grüsse andrea
am 21. Juni 2008 um 13:12 Uhr.
Ich habe dieses Lied etwas umgetextet für eine musikalische Darbietung auf einer Silberhochzeit. Es passte auf ihn und sie supergut. und das haben wir gesungen:
Er ist gereist durch dieses Leben,
ist geflogen aus den Kurven
hat sich selber ausgeknockt,
und immer weiter gezockt.
Wo was los war war er da
War der Hexer in jeder Bar.
Er war hinter jeder Grenze
Und so viel weiter.
Man er hat sich
Selber fast verloren
Doch so n Hero stürzt ab
steht auf
Und startet von vorn.
Doch sie war immer bei ihm
Irgendwie
Wie ne super starke Melodie,
die ihn packte und nach Hause
trug.
Und sie - war da,
Wenn er am Boden lag
Und ganz egal, was er auch tat,
sie hat ihn niemals ausgebuht
Melle Grazie
Vor Euch ziehn wir unsern Hut.
am 20. Juni 2009 um 20:01 Uhr.
Ich glaube, er zieht den Hut vor jenen, die seiner Musik nah sind.