Resonanz

Seit einiger Zeit steht bei mir eine Entscheidung an, mit der ich mich ein wenig schwer tue. So richtig will ich nicht an diese Sache heran und schiebe es immer wieder vor mir her. Dabei denke ich, es wird schon der “richtige” Zeitpunkt für die Entscheidung kommen.
Am 20. Januar nun schreibt Gaba in ihrem Blog den Beitrag “Ohne Zweifel”. Am besten gefällt mir die Affirmation:
Ich bin aus Liebe entstanden und ich liebe mich, so wie ich bin. Und weil ich mich liebe, entscheide ich mich jetzt (in dieser Sekunde) dafür, mir zu vertrauen. Ich glaube an mich und ich habe es verdient, dass ich mich zufrieden und glücklich fühle. Unnütze Zweifel haben keinen Platz in meinen Gedanken!
Aha. Da ist er also, der Wink mit dem Zaunpfahl. Nun gibt es kein Verdrängen und Aufschieben mehr, es ist voll in meinem Bewußtsein: da steht etwas an, und das muss entschieden werden.
Gestern war es dann so weit. Die Entscheidung war da. Man könnte nun denken, sie ist von selbst gekommen, aber das ist so nicht richtig. Ich bin jeden Tag mindestens einmal mit meinen Geistführern verbunden (Norbert meinte ja in einem seiner Kommentare, ich solle ein wenig energischer mit der Geistigen Welt reden), meistens gehe ich jedoch inzwischen zweimal täglich in die Meditation, verbinde mich und bitte um Informationen und um Hilfe, und zwar zum Wohle aller Beteiligten.
Die Antwort kam dann gestern: ein klares und deutliches JA! Ohne jeden Zweifel weiß ich es nun ganz genau - entgegen dem Rat von einigen Menschen in meinem Umfeld. Ich höre es schon wieder laut und deutlich in meinem inneren Ohr: musst Du immer gegen den Strom schwimmen? Denk an Deine Sicherheit!
Heute Morgen nun lese ich in Jürgens Blog in seinem Beitrag “Frei wie ein Adler im Wind” die Geschichte von dem jungen Adler Talan, der ein besonderer Adler war, der sich nicht mit dem zufrieden geben konnte, womit sich die anderen Adler zufriedengaben. Der die Herausforderung brauchte und der auf seine innere Stimme der Weisheit hörte. Wenn das keine Resonanz ist!
Du kannst unter anderem folgendes in Jürgens Post lesen:
Diejenigen, die wissen, dass etwas unmöglich ist, werden immer einen Beweis dafür anführen können, während die, die glauben, dass alles möglich ist, immer einen Weg finden werden.
Manchmal besteht die größte Gefahr im Leben darin, niemals ein Risiko einzugehen.
Welches Ziel bestimmt Dein Leben? Dein eigenes, oder das von jemand anderem?
Wenn Du Großes erreichen kannst, weil andere an dich glauben, dann stell dir vor, was du erst erreichen kannst, wenn du selbst an dich glaubst.
am 23. Januar 2008 um 13:26 Uhr.
JA, liebe Dori, hör auf Dein Herz!
Du hast in den letzten Jahren schon so viel geschafft, Dir gelingt auch das, wofür Du Dich jetzt entschieden hast. Wie gesagt: Meinen Segen hast Du!
Und da ich Menschen mag, die ihre Träume lieben und leben, schließe ich Dich ab sofort in mein “Nachtgebet” mit ein. Sprich: Ich bitte meinen Schutzengel, auch auf Dich ein Auge zu werfen.
Ich wünsche Dir, dass das er-folgt, was Du ver-ursachen möchtest - zum Besten für alle Beteiligten.
Namasté,
Jürgen
am 24. Januar 2008 um 12:49 Uhr.
Liebe Dori,
es wäre jetzt “normal”, Dir viel Glück zu Deiner Entscheidung zu wünschen. Ich weiß aber, dass Deine Entscheidung immer richtig ist.
Für Dein Glück werden Deine Gedanken und Taten sorgen.
Also wünsche ich Dir lieber viel Vertrauen und Kraft für eher schattige Tage (die bleiben nie ganz aus) und viel Licht und Liebe, die Deinen Weg erhellen und wärmen.
In Gedanken drück ich Dich ganz fest,
alles Liebe,
Gaba
am 25. Januar 2008 um 15:51 Uhr.
Die meisten Deiner Entscheidungen in Deinem Leben sind richtig. also mehr als 99Prozent.
Du entscheidest Dich in jeder Sekunde zu atmen, was wiederum Dein Leben erhält. Das ist doch etwas, oder?
Jetzt kommt eine Erwartung, die einer entscheidung bedarf, damit Zufriedenheit Einkehr hält. Ist die Zufriedenheit groß bist Du glücklich.
Prüfe Deine Erwartung! Wozu erwartest Du was genau? Viel Glück
LG
Norbert
am 26. Januar 2008 um 10:48 Uhr.
Liebe Gaba, lieber Jürgen und lieber Norbert,
danke für Eure lieben Kommentare. Fast immer treffe ich meine Entscheidungen aus dem Bauch heraus, und dann sind sie auch richtig.
In diesem speziellen Fall handelte es sich um eine ENT-Scheidung. Also darum, etwas zu LASSEN. Solche Entscheidungen fallen mir manchmal schwer, weil ich andere Menschen nicht verletzen möchte.
Aber in erster Linie muss ich natürlich bei mir selbst schauen: was tut mir gut, was nicht?
Licht und Liebe,
Dori