Der wahre Weg
Verfasser unbekannt
Ein Schüler kommt zu Zen-Meister Nansen und fragt ihn: “Was ist der wahre Weg?” Der Meister erwidert: “Der alltägliche Weg ist der wahre Weg.” Wiederum fragt der Schüler: “Kann man den Weg erlernen?” Der Meister antwortet: “Je mehr Du lernst, desto weiter kommst du von dem Weg ab.” Darauf fragt der Schüler: “Wenn man dem Weg nicht durch Lernen näher kommen kann, wie kann man ihn dann erkennen?” Meister Nansen spricht:
“Der Weg ist kein sichtbares Ding. Er ist nichts Erkennbares und auch nichts Unerkennbares. Suche ihn nicht, lerne ihn nicht, nenne ihn nicht. Sei weit und offen wie der Himmel, und du bist auf dem Weg.”
am 20. September 2007 um 10:05 Uhr.
Die doofen Zen-Meister
… immer wenn man denkt, man wäre endlich so weit und könnte das alltägliche Leben “lernen”, knallen sie einem sowas vor.
Obwohl … ob man die geforderte Offenheit nicht lernen kann - darüber lässt sich die Geschichte nicht aus. Also lassen uns die Meister wieder ein Törchen offen?
Sind schon Schlingel - die Zen-Meister
Liebe Grüße,
Bernd
am 20. September 2007 um 10:18 Uhr.
Als ich diese Zeilen gelesen habe, dachte ich zuerst:
Und nun? Ich lerne und lerne und lerne und be-Mühe mich, zu lernen.
Aber vielleicht ist das nicht der richtige Weg, und der wahre Weg ist
einfach der, im Fluß zu sein.
Einen schönen Tag nach Köln,
Dori