Friedensgedanken

Heute  habe ich den ganzen Tag beobachtet und geschaut, wie die Menschen in meinem Umfeld auf den 11. September reagieren. In den Medien findet man unentwegt Berichterstattungen über das tragische Ereignis vor 6 Jahren, und es gibt etliche Posts in vielen vielen Blogs. Die Menschen sind immer noch geschockt.

Meine Tochter, die zur Zeit bei Freunden in New York ihren Urlaub verbringt,  schreibt mir eine Mail, dass sie traurig ist, weil die Menschen so bedrückt sind. Seit Tagen finden von morgens bis abends Sendungen im amerikanischen (und nicht nur dort) TV statt, wo über die Ereignisse nochmal im kleinsten Detail berichtet wird.

Ich verstehe die Trauer, und auch die Angst, die damit einhergeht.

Aber: wo sind denn all die Bleeper und Secreter?

Heute Abend habe ich mich mit einigen Leuten im Düsseldorfer “Medienhafen” getroffen, nur auf ein Gläschen. Während die Sonne langsam im Rhein versank, kam  uns plötzlich der Gedanke, gerade an diesem heutigen Tag Friedensgedanken ins Universum zu schicken und uns NICHT auf Gewalt, Krieg und Terrorismus zu konzentrieren.

Wenn sich heute - am 11. September 2007 - alle Menschen mit dem Gedanken des Friedens für die Welt beschäftigt hätten - wäre das nicht sinnvoller gewesen, als negative Energien ins Universum zu senden?

Ein Kommentar zu “Friedensgedanken”

  1. Norbert Glaab

    Warum nur an einem Tag so denken.
    Ist es nicht einfach, wenn folgendes beherzigen
    Aus der 1. Physik-Stunde (oder war es eine andere?) wissen wir: Wo ein Ding ist, kann nicht am gleichen Ort zur gleichen Zeit ein anderes Ding sein.
    Dunkelheit ist Abwesenheit von Licht
    Angst ist Abwesenheit von Liebe
    Armut ist Abwesenheit von Überfluss

    Bemühen wir uns doch aus den Abwesenheiten eine Anwesenheit zu machen

    :-)

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