Was kommt nach dem Tod?

Heute musste ich ein bisschen schmunzeln. Las ich doch in Det Muellers Blog sein Post: Tod eines Bloggers. Offensichtlich beschäftigen sich einige Menschen zur Zeit mit dem Gedanken, was mit ihrem Blog passiert, sollten sie plötzlich versterben. Das finde ich sehr anregend, und sofort kommen mir Gedanken wie:

  • Hast Du Dein Testament schon gemacht? Oder ist es Dir egal, was aus Deinem Eigentum nach Deinem Tode wird? Hast Du Dir überlegt, wer Deine Bilder, Deine Möbel, vielleicht Deine Kunstgegenstände, die Du über die Jahre gesammelt hast, bekommt? Oder das schöne, von Deiner Großmutter oder Großvater geerbte Schmuckstück?
  • Wo soll Dein Körper nach dem Übergang zur nächsten Ebene sein? Soll er eingeäschert werden? Soll die Asche in der Eifel oder der Nordsee verstreut werden?
  • Hast Du eine Patientenverfügung? Wissen Deine Kinder, Deine Eltern, Dein Partner oder Deine Partnerin, dass Du auf gar keinen Fall lebensverlängernde Maßnahmen an Deinem Körper haben möchtest wenn z. B. nach einem Unfall feststeht, dass Du ohne Maschinen nicht mehr atmen und leben kannst?

Die Angst vor dem Tod und somit vor solchen Gedanken steckt in den meisten Menschen, da sie nicht wissen, was nach dem Übergang kommen wird. Dennoch sollten wir uns mit diesen Gedanken beschäftigen, auch mit Rücksicht auf unsere Familien, Freunde und Partner, die noch ein wenig länger “hier” bleiben dürfen. Das hat auch etwas mit Verantwortung zu tun. Ein Mensch, der für sein Leben Verantwortung übernimmt, tut dies auch für seinen Tod.

3 Kommentare zu “Was kommt nach dem Tod?”

  1. Roman

    “Ein Mensch, der für sein Leben Verantwortung übernimmt, tut dies auch für seinen Tod.” Da stimme ich mit Dir insofern überein, als dass der Tod im Leben inkludiert ist und man damit sowieso Verantwortung übernimmt. Die meisten trennen Leben und Tod durch die Gegensätzlichkeit. Ich meine, dass der Tod etwas vom Wichtigsten im Leben ist.

  2. Norbert

    Es liegt auch ein wenig an unserem Kulturkreis, wie wir den Tod sehen.
    Es gibt Kulturen die trauern bei der Geburt weil wieder eine Seele gefangen lebt, und feiern, beim Tod die Befreiung.
    Ich denke, man sollte sich mit dem Tod beschäftigen, dann hat man mehr vom Leben.
    Es kommt auch nicht darauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.
    Es ist auch gut darüber zu philosophieren, was danach wird.
    Doch vorrangig ist doch eines: Genieße das Leben das Du jetzt hast. Steigere Deine Lebensqualität und Lebensfreude.

    Ja Roman, es ist wichtig und ENDlich
    Diesen Vertrag hast Du bei Deiner Geburt geschlossen. Zwischen den beiden Punkten wünsche ich Dir, dass alles so wird, wie Du es möchtest.
    Lg
    Norbert

  3. Mondfalkin

    Ein Leben nach dem Tod gibt es nicht. Denn das Leben ist die Zeitspanne zwischen der Zeugung und dem Tod. Die Frage was kommt nach dem Tod, wird oft gestellt. Um sie zu beantworten, muss man sich aber eher fragen, was war vor der Zeugung? Da ich mein Kind schon lange vor der Geburt aber auch Zeugung gedanklich gespürt habe, bin ich mir sicher, das es eine energetische Daseinsform gibt. Sie ist aber nur gefühlsmässig zu erfassen. Nicht logisch-gedanklich. Das Gehirn und unsere Sprache sind die falschen Werkzeuge, um diese Frage zu beantworten. Am ehesten würde sich der Satz “Liebe Dich selbst und liebe das Leben das Du jetzt in diesem Moment hast”, genauso wie ihr es auch formuliert habt, gefühlsmässig der Beantwortung dieser Frage annähern. Ich selbst empfinde mich dann als strahlende Lichtkugel, die ausserhalb meines Körpers ist. Wie gesagt, unmöglich in Worte zu fassen *lächel*
    Ich wünsche Euch viel Selbstliebe, Zufriedenheit und Stille

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