TAROT
Schon seit längerem beschäftige ich mich mit Tarot-Karten, und mein bisheriges Lieblings-Tarot, das Osho Zen Tarot, hat nun einen würdigen Nachfolger gefunden. Vor cirka zwei Wochen erstand ich die schönen AleisterCrowley Tarotkarten mit dem liebevoll verfassten Handbuch von Gerd B. Ziegler, “Spiegel der Seele”, mit mehr als 200 Seiten Text und Beschreibung der einzelnen Karten. Wozu dient nun ein Tarot?
- Zur Erweiterung und Schulung der eigenen intuitiven Wahrnehmung
- Zur Selbsterkenntnis und zur Suche nach der eigenen Bestimmung
- Zur Lebenshilfe durch Kontakt mit der inneren Führung
- Zur Orientierungshilfe bei schwerwiegenden, aber auch bei alltäglichen Fragen
- Zur Klärung von Beziehungen
- Als Hilfe für Meditation und innere Ausrichtung.
Die Tarotkarten sind nicht zukunftsweisend, jedoch können sie mir eine bestimmte Richtung oder Tendenz aufzeigen. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, täglich die sogenannte “Tageskarte” zu ziehen. Hierzu setze ich mich ganz ruhig an meinen Tisch, konzentriere mich entweder auf eine Frage, die ich meinem Höheren Selbst stelle, oder aber ich habe keine aktuelle Frage, dann schau ich einfach, welche Karte dann gezogen wird.
Heute war es zum Beispiel die Karte “Stärke/Angst vor der eigenen Stärke”, welche besagt:
Du bist im Begriff, Deine wirkliche Stärke zu entdecken! Vertrau Deinem inneren Führer. Kennst Du die Angst vor Deiner eigenen Stärke? In welchen Lebensbereichen äußert sie sich? Untersuche, auf welche Weise der spontane Ausdruck Deiner Stärke in Deiner Kindheit gebremst wurde. Welche Glaubenssätze und Verhaltensmuster haben sich hieraus entwickelt? Sei jetzt bereit, diese zu verabschieden.
Die Affirmation hierzu: Selbsterkenntnis führt mich zur vollen Entfaltung meines Kraftpotenzials.
Das tägliche Ziehen der Karten sind ein sehr liebgewonnenes Ritual, auf welches ich nicht mehr verzichten möchte. Man zieht immer die “Richtige” Karte, d.h. die Karte, die an diesem Tag gerade auf die jeweilige Lebenssituation oder die innere Verfassung passt. Durch die sehr einfühlsamen Texte von Gerd B. Ziegler kann man nicht anders, als sich die eigenen Themen bewusst anzuschauen, was aber auf mich persönlich eine sehr positive Wirkung hat. Die heute gezogene Karte besagt nichts Anderes, als dass ich bisher nicht den Mut hatte, mein gesamtes Potenzial wirklich zu leben. Und damit hat die Karte absolut Recht.
am 8. August 2007 um 11:53 Uhr.
Tarot ist das Leben zeichnerisch hervorragend dargestellt. Es enthält alle Lebens-Formen und –Situationen.
Das macht das Ganze so spannend. Versuch mal den Spieß umzudrehen und nicht zu fragen was Dir die Karte sagt, sondern wohin sich heute Deine Aufmerksamkeit richtet. Danach versuche mal Deine momentanen Bedürfnisse zu finden und Du bist auf dem besten Wege interessante Informationen über Dich zu finden. Deine Sinneskanäle sind schneller als Deine Gedanken.
Ein bisserl Übung braucht es.
Mit der inneren Haltung: Ich spiele des Spieles wegen, mein Lebensspiel
am 8. August 2007 um 16:48 Uhr.
Lieber Norbert,
das habe ich heute mal ganz bewusst so gemacht, wie Du es beschrieben hast. Und siehe da, mein momentanes Bedürfnis laut Tarot ist Rückzug, Stille und Meditation, Aufladen der Kraftreserven.
Und genau das ist es wirklich: hab einfach die letzten zwei Jahre zu viel gearbeitet. Aber das soll sich auch wieder ändern.
Lieben Gruß
Dori
am 9. August 2007 um 11:06 Uhr.
Dank Deines Beitrages, habe ich heute auch die Karten auf den Tisch gelegt.
Es gab eine sehr gute Erkenntnis!!
Eine Frage an die Meisterin:
Warum gibt es bei den Chakren-Farben unterschiedliche Darstellungen des Kronen-Chakras.
Eine Version ist “violett”
die andere “weiß”
Kannst Du mir da weiterhelfen?
Gruß
Norbert
am 9. August 2007 um 12:24 Uhr.
Hallo Norbert,
ich freue mich für Dich und Deine weitere Erkenntnis. Die hatte ich ja gestern auch.
Zu Deiner Frage:
dem Kronenchakra werden die Farben violett, weiß und auch gold zugeordnet. Für mich persönlich - aus meinem Empfinden heraus - ist das Kronenchakra normalerweise violett. Ist der Mensch in seiner spirituellen Entwicklung sehr weit fortgeschritten, so sehe ich das Kronenchakra als weiß an.
Die entsprechenden Heilsteine - Amethyst = violett und Bergkristall = weiß bzw. klar spiegeln diese Farben wider.
Gold würde ich eher dem 8. Chakra (auch Seelenstern genannt) zuordnen, welches sich ca. 10 cm über dem Kronenchakra befindet und wo das Höhere Selbst seinen Sitz hat.
Lieben Gruß
Dori