Gleichgewicht
Die meisten Menschen besitzen ein Auto und viele fahren mit diesem auch jeden Tag zur Arbeit, so wie ich auch. Ich tanke mein Auto natürlich, wenn immer es erforderlich ist, wasche es meistens ein Mal in der Woche, prüfe regelmäßig den Ölstand und den Reifendruck. Ist einer der Reifen nicht ordnungsgemäß mit Luft gefüllt, merke ich das sofort, weil der Wagen sich anders verhält als sonst und womöglich in der Kurve oder auf unebenen Straßen schlingert. Hat mein Motor nicht genug Öl, so höre ich dies am Klang, wirklich!
Warum achte ich aber nicht darauf, wenn mir mein Körper Signale gibt? Wenn ich mich unwohl fühle? Wenn ich Kopf- oder Rückenschmerzen habe, Magenschmerzen, Hautprobleme? Warum schreite ich nicht ein und frage mein Höheres Selbst, was mir mein Körper sagen will? Nämlich dass ich im Ungleichgewicht bin. Dass ich mich längere Zeit nicht um mich selbst gekümmert habe (Ölstand geprüft, Luft nachgefüllt etc.) Negative Gedanken oder Lebensumstände beeinflussen unseren Körper langfristig und werden sich irgendwann - im schlimmsten Fall - als chronische oder lebensbedrohende Krankheiten offenbaren! Leider akzeptieren viele Menschen immer noch nicht den Zusammenhang von Körper und Psyche.
Bei der Athritis zum Beispiel verändern negative Gefühle die chemische Zusammensetzung des Blutes, und es setzen sich Ablagerungen in den Gelenken fest. Bei unterdrückter Wut neigen wir zu erhöhtem Blutdruck, im wahrsten Sinne des Wortes wird unser Blut durch den Körper gejagt. Fühlen wir uns abgelehnt oder nicht geliebt, so bekommen wir Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule, unser ganzer Brustkorb verkrampft sich. Haben wir nicht den Mut, unsere Meinung kundzutun und zu uns selbst zu stehen, verkrampft sich unsere Kehle, wir bekommen Halsschmerzen oder Schilddrüsenprobleme. Unsere Wirbelsäule hält uns aufrecht. Wenn wir uns in Bezug auf unsere Existenz unsicher fühlen und Ängste haben, wenn wir in unserer Beziehung nicht die Unterstützung erhalten, die wir benötigen, so äußert sich das in mitunter unerträglichen Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Haltung unserer Schultern zeigt uns an, wie wir uns durch das Leben bewegen. Bei Nackenschmerzen sollten wir uns fragen, wer oder was uns im Nacken sitzt.
Dies sind nur einige wenige Beispiele. Die Bücher von Rüdiger Dahlke und Thorwald Detlefsen “Krankheit als Weg” sind seit Jahren aktuell und zeigen die Hintergründe und Ursachen einer jeden Krankheit auf. Mithilfe von neuen Denkmustern und Affirmationen können viele Krankheiten geheilt werden.
Um gesund zu bleiben, müssen wir einige Dinge beachten: Wir müssen uns gesund ernähren, uns in ausreichendem Maße bewegen, in einer angenehmen Umgebung leben und genügend Dinge finden, die uns guttun und bereichern. Befindet sich unsere Psyche im Einklang mit unserem Körper, wählt unser Höheres Selbst automatisch immer das, was für uns mental, körperlich, emotional und spirituell am besten ist.
WIR BEFINDEN UNS DANN IM GLEICHGEWICHT.