Loslassen
In Norbert Glaabs Lebensblog habe ich soeben folgendes gelesen:
Ungute Gefühle, schlechte Stimmung, Unzufriedenheit, Groll und viele weitere Missverständnisse in unserem täglichen Leben sind:
- Fehl-Interpretationen
- Traumata
- Limitierende Entscheide
- Negative Gefühle aus der Vergangenheit.
Ein neues Wort unserer Zeit lautet “loslassen“. Um in seiner Mitte zu sein und sich gut und glücklich zu fühlen soll man “loslassen”. Man soll die Eltern loslassen, die Kinder, den Partner, die Vergangenheit, alte Verhaltensmuster, alles Materielle, einfach alles. Nur: niemand erklärt, wie das “loslassen” funktioniert, was man tun muss, um los zu lassen. Wobei “los-lassen” in keiner Weise etwas mit “ver-lassen” zu tun hat.
Ich persönlich versetze mich vor dem Einschlafen in den Alpha-Zustand und stelle mir die Person oder den Gegenstand oder die Situation vor, die ich loslassen möchte, hülle alles in rosafarbenes oder silbernes Licht und lasse sie oder es dann in einen Luftballon eingeschlossen ins Universum aufsteigen. Ich schaue dem Ballon hinterher, der vor meinem geistigen Auge immer kleiner wird, und ich bedanke mich für all das Gute und Schöne, was ich lernen durfte und bitte das Universum, alles für mich und andere hiervon betroffene Menschen zum Besten für alle zu regeln. Will ich eine Person loslassen, die ich vielleicht verletzt haben könnte, so bitte ich während der Meditation um Vergebung. Habe ich das Gefühl, dass mich die Person, die ich loslassen möchte, sehr verletzt hat, so vergebe ich diesem Menschen während der Meditation. In schwierigen Situationen kann ich diese Meditation auch jeden Abend durchführen, so lange, bis ich dann “loslassen” kann.
am 26. Juli 2007 um 11:31 Uhr.
Schöne Meditation mit dem Ballon! Gefällt mir sehr gut.