Mein spiritueller Weg

 

Mein spiritueller Weg begann schon ganz früh in meiner Kindheit, ohne dass ich es wusste. Ich hatte eine hochspirituelle und religiöse Großmutter, die Mutter meines Vaters, die zudem hellsichtig war und auch mit den Engeln sprach. Dies tat sie immer abends vor dem Schlafengehen, und wenn ich als Kind bei ihr übernachten durfte, war ich jedes Mal ganz ehrfürchtig und gebannt. Leider starb meine über alles geliebte Oma für mich viel zu früh, ich war 10 Jahre alt, und mit der Spiritualität war erst mal Schluß.

 

1999 dann ging ich – nach einer sehr schmerzhaften Trennung – sowohl auf der materiellen als auch auf der mentalen Ebene – wegen meiner lang anhaltenden Rückenschmerzen in Kur. Wie gesagt, es ging mir zu dieser Zeit alles andere als gut. Dort freundete ich mich schon am ersten Abend mit einer Frau an, es war sozusagen Freundschaft auf den ersten Blick, und ich fühlte mich wie magisch von ihr angezogen.

Es war Februar, es lag Schnee, in dem Ort war der Hund begraben, und ich sass im tiefsten Loch aller Zeiten. Da fragte mich meine neue Bekannte: „Hast Du schon mal etwas über Reiki“ gehört? Ich hatte noch nie davon gehört. Lange Rede kurzer Sinn: ich erhielt meine erste Reikibehandlung. Ich wusste überhaupt nicht, was auf mich zukommt. Meine Bekannte legte an bestimmten Körperstellen ihre Hände auf, die ganz heiss wurden. Während der cirka einstündigen Behandlung hatte ich die Augen geschlossen, und eine tiefe Ruhe und Entspannung überkam mich. Nach der Behandlung ging es mir zum ersten Mal nach Wochen wieder besser, und ganz klar wollte ich weitere Behandlungen haben, denn sie taten einfach nur gut, ich bekam wieder Energie und die Dinge wandelten sich für mich wie von selbst – ich bekam eine andere Sichtweise.

 

Klar war auch für mich, dass ich Reiki unbedingt selbst erlernen wollte. Dabei dachte ich nicht einmal daran, andere Menschen zu behandeln, sondern in erster Linie wollte ich mir selbst Gutes tun. Also wurde ich von meiner Bekannten – die auch Reiki-Lehrerin ist – in den ersten Reiki-Grad eingeweiht. Ich lernte das Symbol für den ersten Grad und gab mir von nun an – wann immer ich konnte – selbst Reiki. Der zweite Grad folgte erst 2 Jahre später, da ich zwischenzeitlich immer wieder stark an mir selbst zweifelte, ob ich überhaupt gut genug war, Reiki auszuüben, und schon gar an andere Menschen weiterzugeben. Kurze Zeit danach folgte dann der 3. und Meistergrad, und dann war der Bann gebrochen.

Viele andere Dinge folgten in den nächsten Jahren: Chanelling, Kartenlegen, Wellnessmassagen, vor allem aber meine heißgeliebte Chakra-Balance-Massage, Aromatherapie und die Anwendung von Heilsteinen.

Die wahrscheinlich von meiner Großmutter ererbte Hellhörigkeit (ich kann Dinge nicht voraussehen = Hellsichtigkeit, aber ich bekomme Informationen, die ich höre, über die Zukunft oder Ereignisse) hat mir und auch anderen Menschen schon oft bei wichtigen Entscheidungen geholfen. Oder ich habe ganz klar Ereignisse vorhergesagt, die dann auch so eintrafen.  

Es gibt so viele Dinge, die ich gerne noch lernen würde, und ich bin der Meinung, jeder soll das tun, was er am besten kann. Und zwar zum Wohle anderer Menschen. Das ist ganz wichtig und sollte immer im Vordergrund stehen.

Mir persönlich hat das spirituelle Erwachen – welches mit Sicherheit noch nicht abgeschlossen ist, folgendes gebracht: Wo immer ich bin, was immer ich auch tue, ich fühle mich „verbunden“ und nicht mehr abgetrennt. Ich bin nicht alleine. Ich bin verbunden mit meiner „Inneren Stimme“, die mir jederzeit sagt, was für mich richtig und gut ist. Ich fühle mich behütet und beschützt, und selbst in Situationen der absoluten Krise – oder was für andere Menschen eine Krise darstellen würde – lasse ich mich nicht beirren. Ich gehe meinen Weg ruhig und gelassen weiter. Es ist für mich gesorgt, das spüre ich, und einem Menschen, der dieses Gefühl nicht kennt, kann ich es auch nicht beschreiben. Es ist ein Gefühl der absoluten Sicherheit, aber nicht auf der materiellen Ebene. Ich glaube und weiss, dass alles gut ist, dass die für mich wichtigen und richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben treten.  

Wann immer ich mich nicht gut fühle, kann ich mir selbst helfen. Ich gebe mir Reiki, verbinde mich mit dem Universum, ich erde mich, ich gleiche meine Chakren aus, ich meditiere, ich verbinde mich mit der Geistigen Welt, und es geht mir wieder besser.

Auf diesem Weg habe ich einige Menschen getroffen, die mich vieles gelehrt und auch weitergebracht haben, unter anderem auch meinen geliebten Partner, der hochspirituell ist und gerade erst entdeckt, welche Fähigkeiten er hat. Ich fühle, dass jetzt der nächste wichtige Schritt zur Weiterentwicklung ansteht. Noch habe ich aber keine Information „von oben“ bekommen, was es denn sein könnte. So warte ich geduldig, bis ich „Näheres weiss“, und dies wird zur rechten Zeit auf mich zukommen. In der Zwischenzeit mache ich einfach die Dinge weiter, die ich gut kann und den Menschen Freude machen.

14 Kommentare zu “Mein spiritueller Weg”

  1. feel-better-blog.de » Blog Archive » Blogparade: Zwischenstand nach 1 Woche

    [...] Chakra Balance Blog Mein spiritueller Weg [...]

  2. Frank

    Sensationell Dori!
    Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag, der ist wirklich toll :-)

    Herzliche Grüsse

    Frank

  3. Dori Kellers

    Hallo Frank,
    danke für das nette Kompliment, hatte ich doch lange Zeit keine Kommentare in meinem Blog. Es macht Spass, welche zu bekommen,
    wie ich gerade feststelle. Immer öfter “treffe” ich Menschen, die einen
    ähnlichen Weg gegangen sind.
    Herzlichst
    Dori

  4. Norbert Glaab

    Hallo Dori,
    da sage noch einer es gäbe sie nicht, die innere Stimme.
    Seine Aufmerksamkeit zu lenken wird die wahre Kunst sein.
    Schön, wenn es Dir so gelinkt.
    Lässt Du Dein Können auch anderen Menschen zukommen?

    Gruß
    Norbert

  5. Dori Kellers

    Hallo Norbert,
    ja, das tue ich. Ich lege unter anderem auch Karten (Lenormand-Karten und Tarot). Und dabei geschieht das, was man unter Chaneling versteht: ich bekomme die Informationen “durchgesagt”. Das ist total spannend
    und sehr bereichernd.
    Lieben Gruß
    Dori

  6. feel-better-blog.de » Blog Archive » Das Endergebnis der Feel better-Blog Blogparade

    [...] Chakra Balance Blog Mein spiritueller Weg [...]

  7. Yoda’s Blog » Die Blog-Parade zur inneren Welt ist beendet

    [...] Chakra Balance Blog Mein spiritueller Weg [...]

  8. “Im Alltag leben” - Blog » Blog Archive » Kontakt zur inneren Welt? - Darum:

    [...] Chakra Balance Blog: Mein spiritueller Weg [...]

  9. Chakra Balance Blog » Blog Archive » Kontakt zur inneren Welt (2)

    [...] Chakra Balance Blog: Mein spiritueller Weg [...]

  10. Gisela Jaspers

    Liebe Frau Kellers,
    ihr chakrablog ist sehr interessant. Ich habe nur mal kurz reingeschnuppert und es geällt mir.
    Nur Menschen die einaml so tief gefallen sind, können es nach empfinden, wie schwer es ist wieder laufen zu lernen. Wenn man dann wieder auf den Füssen steht und es geschafft hat, ist es eine Bereicherung den (innereren) Erfolg wachsen zu sehen. Ich habe für mich immer ein Sprichtwort: “Wenn eine Türe zufällt, geht woanders eine Türe auf!” Man muss es nur wollen und es erkennen!
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
    Liebe Grüße, Gisela Jaspers

  11. Helen

    Liebe Dori,

    es ist lange her, dass Du diese Worte ins Netz gestellt hast. Du bist weite Strecken Deines sicherlich schmerzhaften Weges bereits gegangen. Ich habe so vieles noch vor mir. Aber ich bin dankbar, dass ich heute soweit bin zu erkennen, in welche Richtung ich gehen will.
    Danke, deine Worte haben mich ermutigt!
    Helen

  12. Dori

    Liebe Helen,

    ja - das ist wirklich lange her. Und wieviel in dieser ganzen Zeit passiert ist, das ist ja kaum zu fassen - so im Rückblick.

    Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich machen durfte - selbst für die schmerzhaften.

    Schön, dass Du hier warst :-)

    Sonnige Grüße

    Dori :-)

  13. nickass

    Danke, deine Worte geben mir die Kraft, weiter zu machen trotz allem

  14. Fiona68

    Hallo,

    ich finde diesen Artikel sehr interessant und habe selbst auch schon ähnliche Erfahrungen machen müssen. Als bei mir vor einigen Jahren das Interesse an Yoga geweckt wurde habe ich damals erfahren das man auch mit Hilfe einer Klangschale die Chakren zu Heilzwecken stimulieren kann. Anfangs wollte ich es zwar nicht glauben aber ich habe es trotzdem probiert. Bereits nach kurzer Zeit habe ich erste Erfolge erleben können. Früher hatte ich häufig Magenschmerzen und kein Arzt konnte mir erklären warum. Nachdem ich die Chakren regelmäßig mit der Klangschale stimulieren lassen habe wurde es aber deutlich besser. Leider ist es wirklich so das man oft erst schlechte Erfahrungen machen muss damit es einem nachher umso besser geht.

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